Vollrathsruhe ein Ort im Naturpark Mecklenburgische Schweiz
am Rande des Naturschutzgebietes Wüste und Glase

Vollrathsruhe mit seinen Ortsteilen Kleinrehberg, Groß Rehberg. Klein  Luckow, Schloß Grubenhagen, Hallalit und Kirch Grubenhagen liegt am Rande der Mecklenburgischen Schweiz. Nahe Naturschutzgebiet ist "Wüste und Glasen" zwischen Klein Luckow und Langhagen. Dieses Gebiet wurde bereits in der Bronzezeit besiedelt. Laut Information des Vereines "Steinreich" e.V. soll es 27 Hügelgräber in dem Gebiet geben. Eine slawische Burg, auch "Wendenburg" genannt, befindet sich kaum sichtbar im Naturschutzgebiet. Durch Vollrathsruhe führt die Bahnstrecke  Neustrelitz nach Rostock leider ohne Halt für Personenzüge. Die Bahn hat sich in Mecklenburg von vielen Bahnhöfen verabschiedet, leider.

Vollratsruhe

   


                       Gutshaus


Gutshaus Parkseite


Gutspark


Teich im Park


Teich im Park


Winckler-Mausoleum


Decke des Mausoleum


Marstall


Aussichtsturm


Aussichtspunkt


Blick vom Aussichtsturm


Blick in den Ort

Vollrath Levin II Moltzan auf Grubenhagen gründete 1759 das Gut Vollrathsruhe. 
Gleichzeitig entstand der Ort um das Gut.
 Von 1759 bis 1828 und 1851 bis 1876 war das Gut im Besitz der Familie von Maltzahn. 
1886 wurde das Gut an die Familie  Tiele-Winkler verkauft .

Das jetzige Gutshaus wurde 1920 im Neubarock errichtet. Grund war das alte Gebäude brannte 1917 ab.

Rechts neben dem Schloss finden wir Reste des Marstalls.
Im Gutspark befindet sich ein Mausoleum.

Auf einer Anhöhe steht ein Aussichtsturm. Von dort haben wir meinen herrlichen Blick über das Land.
In der Ferne sehen wir die durchfahrenden Züge.
Schauen wir nach Norden, erblichen wir auf den Hügel die Kirche in Kirch Grubenhagen.

Ortsteil Kirch Grubenhagen


Haus in Kirch Grubenhagen


Haus in Kirchgrubenhagen


Kirche


Chorraum mit Kanzel


Altar mit Groß-Epitaphe der
Familien von Maltzahn und von Maltzan


Vieregge-Kanzel 1707



Groß Epitaph


Lütkemüller-Orgel 1860


Grabfeld der Familie von Maltzahn


Grabfeld der Familie von Maltzan rechts


Blick vom Kirchberg herab zum Ort


Tor zum Friedhof

Die Kirche stammt aus dem 13.Jahrhundet und wurde noch im romanischen Stil errichtet .
Durch einen umfangreichen Umbau um 1861 unter Leitung des Kirchenpatron von Carl von Maltzahn erhielt die Kirche ihr heutiges Aussehen. Es wurden die neugotische spitzbogenartigen Fenster eingefügt.
Das heutige Altarbild stammt aus dieser Zeit. Unter der Kirche haben wir die geschlossene Gruft der Familie von Maltzahn.
Auf dem Friedhof gibt es je eine Gräbergruppe für die Familie von Malzahn und der Familie von Maltzan links und rechts neben der Treppe. Der Eingang hat einen interessanten Torbogen. 
Neben dem Kirchberg befindet sich ein Teich, den manchmal Schwäne besuchen.

Ortsteil Schloß Grubenhagen

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Steingarten


Steingarten


Bank im Steingarten

Feldstein


Teich am Steingarten


Burgruine


Burgruine


Park in Schloß Grubenhagen


Gutshaus aus dem Jahre 1860 restauriert

Im Park von  Schloß Grubenhagen  finden
wir unweit des renovierten Gutshauses  die Reste einer Wasserburg
aus der Zeit zwischen 12. Jh. bis 15.Jh.. Bänke laden dort zum Verweilen ein.
Am Teichrand plätschert Wasser in einen Graben.
Direkt an der Straße haben wir seit 2006 einen interessanten Steingarten.
Dieser wurde 2006 durch den Verein Steinreich e.V. Vollrathsruhe errichtet und wird noch heute durch ihn gepflegt.
Die Burg erbaute eine Familie Grube, die den Ort auch den Namen gab.
 Diese Burg gehörte seit 1364 der Familie von Maltzahn.
Später errichtete die Familie von Maltzahn das nahe Gutshaus. 

Ortsteil Hallalit


Wanderweg nach Hallalit


Gutskate 104 m


Gutskate 104 m


Gutskate 104 m


Gutskate 104 m


Schafe

Hallalit ist bekannt durch die um 1860 im Tudorstil errichtete Gutskate.
Die Gutskate errichtete der Gutsherr vom Maltzan für seine Gutsarbeiter.
Zu dieser Zeit versuchten viele Menschen ihr Glück in Amerika.
Zu der Gutskate die vollständig mit Feldsteinen errichtet  wurde, gehören links und rechts je eine kleine Stallanlage für die Gutsarbeiter. Die Kate erhielt ein neues Dach.
Die bewohnte Kate ist das längste Feldsteinhaus in Deutschland und steht natürlich unter Denkmalschutz.

Am Ortsteil Klein Luckow


Ortsansicht

Ehemalige Schmiede

Alte Kate noch ohne Zukunft

Rest eines Hügelgrabes

Rest des Burgwalles

Rilenstein mit unbekanntem Verwendungszweck

Versteckt und unscheinbar ist der Ortsteil Klein Luckow. Klein Luckow hat einen Viehwirtschaftsbetrieb.
Am Ortsrand beginnt der Naturschutzpark "Wüste und Glasen". Auf den Wiesen sehen wir immer wieder Baumgruppen unter denen viel Feldsteine liegen. Laut Auskunft des Verein Steinreich e.V. soll es sich hier um alte Hügelgräber handeln.
Es soll in dieser Region zwischen Klein Luckow und Langhagen, teilweise im Naturschutzgebiet liegend , bis zu 27 Hügelgräber geben. Eine kaum erkennbare slawische Burg liegt im Naturschutzgebiet.
Im Wald liegt ein Stein mit einer Rille. Rillensteine sind heutzutage sehr selten, weil sie häufig in Gebäuden aus Unkenntnis verbaut wurden. Wie die Rille entstand ist nicht bekannt. Rillensteine waren in der slawischen Besiedlungszeit (etwa 500-1200)
Teil von kultischen Handlungen.