Die Stadt der vier Tore Neubrandenburg

     


Fritz Reuter,
der plattdeutsche Dichter
Hallo Mudder Schulten,
Hallo Durchleuting (Herzog)


Blick zum Bahnhof

Graffitti
Marktplatzcenter
 


Neues Tor
Außen


Stargarder Tor  Außen


Fanglturm
mit kleinem Stadttor


Neues Tor
Innen


Stargarder Tor
Im Tor


Neubrandenburger Vorstadt



Stadttheater


Stargarder Tor Innen


Fachwerkhaus


Friedländer Tor 
Vorbau


Treptower Tor
Außen


Johanniskirche
Choransicht


Friedländer Tor 
Außen



Treptower Tor
Stadtseite


Im Tor


Friedländer Tor
Innen



Marienkirche
Turmansicht




Kirchturm 
Marienkirche


Konzertkirche in der restaurierten Marienkirche


Kapelle Bachstraße
Heute Standesamt


Alte Vierradmühle


Pfarrhaus an der Marienkirche


Neustrelitzer Straße


Rathaus

Neubrandenburg die Stadt der 4 Tore,  eigentlich sind es 5 Tore, 
leider wird das kleine Tor am Gefangenenturm (Fanglturm) vergessen. 
Drei der vier Großtore sind noch heute Doppeltore. 
Ein langer Gang führt vom Außen- zum Innentor.
Außen und Innentor haben ein unterschiedliches Aussehen.
Das Neue Tor ist das jüngste und einfachste Großtor Auch dieses Tor hatte bis in das 19.Jh. ein Doppeltor.
Alle Tore wurden liebevoll renoviert und werden vielseitig,
teilweise als Museum wie das Innentor des Treptower Tores, genutzt.


Wieckhaus


Stadtmauer


Ursprüngliche Wieckhaus


Der Ringverkehr


Blick über die Stadt



Tollenseblick nahe Broda


Tollensesee



Stadtmauer


Tollensesee am Augustabad

Tollensesee am Augustabad

Tollensesee am Augustabad

Tollensesee am Augustabad

Tollensesee am Augustabad

Aussichtsturm Behms Höhe

Aussichtsturm Behms Höhe

Am Arion-Stein

Arion-Stein

Blick von Arionstein

Weg nach Nemerow

Hotel "Vier Tore" geschlossen 2016

Wappen Hotel "Vier Tore" 2016

Mittelpumkt alter Stadtkern 2016
   

Die Gründung der Stadt wurde durch den Stiftungsbrief des Markgrafen von Brandenburg an seinen
Ritter Herbold von Raven am 04.01.1248 begründet nahe des Klosters Broda und des slawischen Heiligtum Rethra, das im Raum der Lieps vermutet wird. Um 1278 erhielt die Stadt Ihr Wappen. 

In den Jahren zwischen 1400 und 1550 entstanden die  vier großen Stadttore und der Stadtwall mit Mauer.
Große Teile des Stadtwalles und der Stadtmauer sind erhalten geblieben. Über 50 Wieckhäuser waren in die Stadtmauer eingelassen.
Heute sind über 20 rekonstruiert. Die dort Wohnenden hatten im Mittelalter die Aufgabe die Stadt zu sichern und zu bewachen. Wieck ist platt und heißt nichts anderes als wachen. Der Fanglturm (Gefangenenturm) diente als Gefängnis.
Von dort gingen die zum Tode verurteilten Männer und Frauen zur Hinrichtung.
Die Stadt erlebte mehrere Stadtbrände, wobei nur wenige Häuser verschont blieben. 


Der zweite Weltkrieg zerstörte über 80 % der Stadt insbesondere den Stadtkern. Neubrandenburg war Torpedoversuchsstelle.
Auf der linken Seite am Tollensepark nahe Lindenberg gibt es in der Tollense Turmreste, die von Tauchern gerne besucht werden.
Bis 1990 war dort das RWN ( Reparaturwerk der NVA) zu hause.
1952 wurde Neubrandenburg und nicht Neustrelitz auf Wunsch der SED Bezirksstadt.
Die Stadt wuchs von 10000 Einwohner eines Ackerbürgerstädtchen auf fast 96000 Einwohner.
Heute leben zirka 73000 Einwohner in der kreisfreien Stadt. 


Wichtige Zweige sind die Industrie, der Handel, das Gesundheitswesen und der Tourismus.
Besonders anziehend ist der Tollensesee mit großem Park und guter Bademöglichkeit.
Der Strand ist lange sehr flach. Der Tollensesee ist ein Anziehungspunkt für Segler und Wassersportler.
Zu empfehlen war der Modellpark mit über 60 Modelle und eine Bootstour über den Tollensesee. Leider ist er geschlossen.
  Fahrgastschiffe fahren bis zur Lieps, einem Vogelschutzgebiet, das nicht betreten werden kann.
Empfohlen kann eine Radtour über 30 km um den Tollensesee und nach Burg-Stargard mit Burg, Tierpark und Sommerrodelbahn. In Neubrandenburg ist das Museum im Treptower Tor geöffnet.
Es zeigt regionale Geschichte in mehreren Etagen. Leider für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte nicht geeignet.
Die Mühle wurde rekonstruiert, ein Laden und neu eingerichtetes Museum ist vorhanden.
Dieser Teil kann mit dem Rollstuhl besucht werden.


Einen schönen Überblick über Neubrandenburg haben Sie
wenn Sie die Besichtigungsplattform auf dem Kulturfinger nutzen.
Der Fahrstuhl bringt Sie hoch.
Mitten auf dem Markt finden wir den Mittelpunkt der 1248 gegründeten Stadt.
Links steht noch das Hotel "Vier Tore" mit dem markanten zeichen der vier Tore.
Das Hotel ist geschlossen und soll 2016 abgerissen werden um etwas Neues zu bauen.

Im Nemerower Wald nahe des Tollensesee finden wir auf einer Anhöhe den Aussichtsturm Behms Höhe.
Der Turm ist von etwa Ostern bis zum November geöffnet.
Wir haben einen weiten Blick über den Tollensesee, der 40 m tiefer ist.
Außerdem befindet sich in etwa 100 m Entfernung der Arionstein,
der an einen Sängerverein aus dem Jahre 1829 erinnert.
Der Nemerower Wald und das nahe Augustabad mit dem flachen Ufer ist
ein interessantes Naherholungsgebiet für die Neubrandenburger.
Andere Naherholungsgebiete finden wir um das Belvedere bei Broda bis Gatscheck im Osten
sowie  dem Lindetal.