Das Brohmer Ei, ein Meilenstein
und ein Langenfuhrtstein


Hinter dem Franziskanerkloster befinden sich in einer gemauerten Rahmung  (Lapidarium ) drei  Steine.
In einem Bett aus kleinen Steinen sehen wir den rundlichen Findinig  das Brohmer Ei,
einen rechteckigen Granitstein auf dem Langenfuhrt steht
und einen Meilenstein aus dem Raum Neubrandenburg.

Drei (leider wenig sagende) Metallschilder sind an der gemauerten Umrahmung als Erklärung befestigt.
Rechts lädt eine Bank zum Verweilen ein.
Das Brohmer Ei
Der bekannteste Stein ist der rundliche Sandstein aus der Umgebung von Brohm bei Strasburg/Uckermark.
Auf der Tafel steht das das " Brohmer  Ei"  im Park von Brohm lag und im 17.Jh. bearbeitet wurde.
Im unteren Bereich finden wir drei Löcher.




Meilenstein
Links steht ein runder Stein  der  Meilenstein. Dieser bearbeitete Stein wurde, so klärt ein keines Schild auf bei Wulkenzin gefunden.Dieser Stein muss aber auf der anderen Seite des Tollensee  nahe der heutigen Bundesstraße 96
nahe des Tannenkrug gestanden haben.

Ganz schwach sehen wir Texte :. Sie lauten wahrscheinlich " 3 Meilen bis Stargard".
Mit Stargard ist die 1929 umbenannte Stadt Burg Stargard gemeint.

Der Text auf der anderern Seite lautet " .. Meilen bis Neustrelitz" . Neustrelitz war Hauptstadt des Herzogtum Mecklenburg-Strelitz. Basispunkt war eine Meilensäule auf dem Markt von Neustrelitz.
Zwei weitere denkmalgeschützte Meilensteine gibt es in Neubrandenburg- Weitin.
Langenfuhrt-Stein
Beim dritten Stein handelt es sich um einen schmalen rechteckigen Stein mit der Inschrift "Langenfuhrt" aus Granit.
Dieser Stein diente als Wegweiser zu einer Furt wahrscheinlich durch die Datze oder der Tollense
nördlich von Neubrandenburgs künstlichen Reitbahnsee. Noch heute führt eine Straße , der Langefurtweg",  in diesem Bereich nach Norden und über die Datze. Wenn sie fragen warum auf dem Stein Langenfuhrt mit "H" steht , so ist diese Frage  einfach zu erklären.  Während der Rechtschreibreform 1876 bzw. 1900 wurde das "H" bei vielen Worten wie Fuhrt abgeschafft. Also ist dieser Stein älter als 1876 und stammt vielleicht aus dem Mittelalter. Leider ist sehr wenig über Wegweisersteine bekannt.
Die Forschungsgruppe 
Meilensteine bemüht sich diese Lücke zu schließen.
Die Wege und Straßen  führten früher häufig woanderslang als heute.