Das Zollhaus Göhren/Stadt Woldegk

 


Zollha

Das Zollhaus wurde an der Grenze zwischen Mecklenburg-Strelitz und 
Brandenburg anfang des 19.Jh. erbaut.
Die Landesgrenze verlief zwische Göhren und Fürstenwerder.
Heute verläuft hier die Grenze zwischen den Bundesländern
Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Im Jahr 1866 wurde die Zollerhebung an der Grenze aufgehoben.
Danach gehörte das Zollhaus zum Gut der Familie von Schwerin
und wurde als Wohnhaus genutzt.
Ulrich-Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld nahm aktiv am
Widerstand vom 20.04.1944 teil und wurde vom Freislerschen Gerichshof
zum Tode verurteilt und am 08.09.1944 in Plötzensee hingerichtet.
Die Familie wurde enteignet.

Das Zollhaus wurde bis 1990 als Wohnhaus genutzt.
Das im Jahr 1944 enteignete Gut Göhren wurde nach 1990 an die Familie
Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld rückübertragen.

Im Park gibt es ein Ehrenmal an Ulrich-Wilhelm Graf
von Schwerin von Schwanenfeld.


Ausstellungen :


Mecklenburgischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Zollwesen des 19.Jahrhunderts
Historische Haushaltsgeräte


Zeitraum 01.05. bis 30.09. des jahres

Dienstag und Donnerstag 10.00-12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr

Sonnabend und Sonntag 13.00 bis 16.00 Uhr

Zeitraum 01.10. bis 30.04. Folgejahr geschlossen.

 


Zollhaus


Zollhaus


Zollhaus


Zollhaus

Erklärung zum Zollhaus