Konzertkirche Sankt Marien Neubrandenburg

 


Außenansicht
Turmseite

Chorseite Staße
Ursprüngliche Chorseite

Von Süden
Ansicht seitlich

Die Stadt Neubrandenburg wurde im  Zweiten Weltkrieg im Zentrum
zu über 90 % zerstört. Dazu gehörte auch die Marienkirche der Stadt.
Grund war die Torpedoversuchsanstalt am Tollensesee.
Sie baute die Torpedos für die deutschen U-Boote.
Bis 1990 blieb die Marienkirche eine Ruine.
Die DDR-zeigte wie in Dresden hier kaum Interesse die Kirche wieder aufzubauen.
Die Stadt wollte nach der Wende die Kirche wieder errichten und stand vor der Frage was soll mit der Kirche geschehen.
Als Kirche war die Johanniskirche in der Nähe. Es fehlte jedoch ein anspruchsvoller großer Saal. Heute finden hier Konzerte statt.
Äußerlich erkennen wir die hellen neuen Teile der Kirche.
Und von Außen sieht diese Kulturstätte wieder wie eine Kirche aus.
Der Turm hat wieder seine kleinen Türmchen und seine Balustrade.
Dort können die Besucher die Stadt von oben betrachten. Im Turm finden wir außerdem eine Ausstellung.
Die Chorseite wurde vollständig restauriert. Die hellen Teile wurden gefertigt und harmonisch eingefügt.
Das Langhaus ist mit Ziegel gedeckt.

Das Innenleben ist aber ein neues modernes, der Kunst und der Kultur angepasstes Inventar. Moderne Sitzränge umrahmen den zentralen Konzertplatz. Eine moderne Decke mit vielen Scheinwerfern wurde eingebaut. Einfahrstuhl und Treppen sind für die Ränge vorhanden. Aber liebevolle Kleinigkeiten verweisen jedoch auf den ursprünglichen Zweck hin. Das ist die Tabernakelnische rechts hinter der Bühne, die Freskomalerei im Vorraum in Höhe des Ranges.  Dann ist es der Beginn der kleinen Treppe zum Turm. Wir sehen Spitzbögen und neue Spitzbogenfenster die vollständig erneuert wurden und der gotischen Kirche angepasst wurden.

Im Jahr 2017 wird durch die Firma Karl Schuke eine neue Orgel mit zwei Spieltischen eingebaut. Die Konzertorgel wurde geplant
von der Firma Karl Schuke und von Philipp Klais Bonn.
Den Betrag von  etwa 2 Mio. Euro stiftete der Mäzen Günter Weber,
Weber Maschinenbau Neubrandenburg/Breitenbach.  
Die Orgel wird am 13.07.2017 in einem festlichen Konzert eingeweiht.

Die Marienkirche gehört zur Museumsmeile der Stadt Neubrandenburg
mit dem Regionalmuseum im Treptower Tor und seit September 2013 dem Museum im Franziskanerkloster.


Außenansicht Chorseite

Kirchturm mit Aussichtsplattform

Der Konzertsaal


Gotische Fenstergruppe
im Konzertsaal


Decke
des Konzertsaales

Spitzbögen
   


Tabernakelnische
hinter der Bühne


Rundfenster
   


Spitzbogenfenster
über der Kasse


Altes Fresko im Vorraum


Altes erhaltenes Fresko


Detail am Fresko


Alte Treppe zum Turm


Empore