Kirche Zwiedorf/Gemeinde Wilde bei Stavenhagen

 


Außenansicht
Vorderansicht

Die Kirche in Zwiedorf ist eine gotische Kirche mit zwei gotischen Dreifaltigkeitsfenstern aus dem beginnenden 14.Jh.Unter dem Dreifaltigkeitsfenster beginnen mehrere Reihen sauber geschlagener Feldsteine die bis zur Gegenseite führen  .
Die Kirche hat sechs Stützpfeiler. Interessant ist der Eingangsgiebel, der wohl den Hansehäusern mit ihrer markanten Treppenform nachempfunden ist.
Die Kirche hat eine Glocke um 1500, die 1929 in Lübeck umgegossen wurde.
Betreten wir die Kirche kommen wir in den Vorraum. Die Tür links führt über die Wendeltreppe zur Glocke.
Die Tür innen ist im Bogen mit einem Vierpass verziert.
Betreten wir nun das Langhaus, das ziegelgedeckt ist fällt sofort das erneuerte Kreuzgratgewölbe ins Auge. Dieses Gewölbe ist relativ hoch, die Rippen sind farbig im Wechsel weiß- grau -rot.
In der Mitte läuft eine Metallstange von der linken zur rechten Mauer. Diese Stange ist an der Decke befestigt. Alle vier Ecken sind durch eine etwa zwei Meter lange Eisenstange gesichert
Schauen wir zum einfache Holzaltar, so ist dieses Dreifaltigkeitsfenster markant. Es besteht aus kleine Butzescheiben. Nur ganz oben finden wir einen Buntglasanteil als Kreuz in einem Kreis.

Links steht das Harmonium davor die Taufe aus Holz. Diese hat feine gotische Holzverzierungen. Hinter dem Harmonium haben wir eine offene Tabernakelnische aus katholischer Zeit.

Rechts steht die gotische Kanzel mit Schalldeckel. Auf dem Schalldeckel finden wir ein Kreuz.
Unter der Kanzel finden wir einen zur der Ausstattung passenden Opferstock.
Davor steht ein alter Holzstuhl und ein genutztes Pult. Das Pult hat eine Inschrift: ANNO  1623

Ein besonderes Kleinod sei noch genannt, eine Metallarbeit mit Emaileinlage. es zeigt die Heilige Familie Maria mit Joseph im Arm und Joseph.

Gestühl, Kanzel und Opferstock wurden gemeinsam gestaltet und haben eine einheitliche Fassung.

Die Kirche hat eine Tafel für die Opfer des 1. Weltkrieges und eine Ehrentafel für die Jahre 1813-1815.

Neben der Kirche steht eine Trauerhalle. Die Gemeine Zwiedorf gehört zum Pfarramt Ivenack.


Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Ivenack

ab 15.08.2011

Eckhard Gebser
Eichenallee 25

17153 Ivenack



Außenansicht
Eingang


Außenansicht
 Chorseite


Turmspitze
 


Dreifaltigkeitsfenster
Vorderseite mit verschlossener Pforte

Seitenfenster


Eingang


Innenansicht


Oberteil eines Buntglasfenster
Chor


Kanzel mit Schalldeckel


Harmonium und Taufe


Nische aus katholischer Zeit


Metall-Emailarbeit
Heilige Familie


Stuhl, Opferstock,
Pult


Gestühl


Kreuzgratgewölbe

Bogen der Eingangstür
zum Langhaus