Kirche Bredenfelde bei Stavenhagen

 


Außenansicht
Turmseite mit Schutzdach 
vor dem Eingang

Der neugotische Feldsteinbau stammt aus dem Jahre 1852/53.
Der Entwurf stammt wohl  von Friedrich August Stüler. 
Stüler war Schüler von Schinkel.


Das Langhaus und der Turmunterteil besteht aus geschlagenen Feldsteinen.
Der Oberteil des gotischen Turmes besteht aus Backsteinen. Der Turmunterbau ist teilweise dem Langhaus vorgesetzt. Der Turmoberteil ist im Grundriss viereckig. Die Achteckigkeit wird durch das Abschrägen der Winkel erreicht.
Jede Seite hat ein neugotisches Fenster. Jedes zweiteilige Fenster ziert oben eine Rosette.
Die Turmspitze ist mit Schindeln gedeckt. Die Turmspitze ziert eine Kugel und das Kreuz. An allen vier Ecken des Langhauses wurden vom Boden kommend vier Türmchen aus Backsteinen hochgezogen, die mit einer Spitze versehen sind.
Der Zwischenraum zwischen den Turmchen und dem Turm wurde durch eine Mauer in Höhe des um das Langhaus laufende Zierband ausgemauert und trägt jeweils eine kleine Spitze.  Die Seiten neben dem Portal zieren zwei schmale neugotische Fenster.. Betrachten wir die Seiten des Langhauses fallen die drei nahen neugotischen Fenster sofort auf beiden Seiten ins Auge. Drei Fenster zeigen die Dreifaltigkeit an. Jedes Fenster ist oben mit einer Rosette versehen.
Die Drei und die Form der Rosetten finden wir an der Chorseite wieder. Drei Blenden verzieren die Chorseite. Die kleinen Blenden tragen je ein Kreuz.


Über dem Eingang wurde ein Schutzdach vorgesetzt.
Betreten wir nun die Kirche. Zuerst kommen wir in den Raum unter dem Glockenturm. Von dort werden die beiden Glocken geläutet. Beide Türen sind oberhalb mit einer großen Rosette verziert. 
Die kleine Glocke ist wahrscheinlich aus dem 19.Jh.
Die zweite Glocke wurde nach 1941 gestiftet. Grund war der Sohn ist im Krieg gefallen. Die Glocken sind vom Eingang links neben dem Chor zu erreichen. Dort führt eine Wendeltreppe zum Boden und zum Glockenstuhl. Die Holzdecke ist mit schwachen Verzierungen,  die sich der Farbe und dem neugotischen Stil anpassen, versehen. 


Markant ist das Kreuz, das über dem Altar im Chor hängt. Es ist laut Beschriftung (Rückseite) eine Arbeit von Urte Weindich aus Neubrandenburg gefertigt im Mai 2006.
Es ist eine Wachsmalerei und heißt Himmel und Hölle. Das Kreuz wurde am 25.11.2006 geweiht. Die Mittelrosette ist mit rotem Glas versehen.


Rechts im Chor ist der Eingang zur einfachen Kanzel ohne Fuß und Schalldeckel, die in das Mauerwerk eingefügt wurde. Jemand hat am Aufgang in alter deutscher Schrift das Datum 13.November 1853  mit Bleistift geschrieben.

Links haben wir eine zweireihige geschlossene Loge, die mit vier Vierpasse verziert ist. Recht unter der Kanzel sind zwei Bankreihen vorhanden, die ebenfalls mit vier Vierpassen versehnen wurden.  Die erste Bank trägt ein Pult . 

Die Kirche ist insgesamt einheitlich in einem Braunton neugotisch gestaltet. Markant sind die Kleeblattornamente am Taufständer, am Altartisch , an der Loge und den Bänken.

Vorne steht ein Taufständer  mit Taufschale aus dem Jahre 1853.

Die Kirche hat ein wohl defektes Harmonium.


Die Kirche ist beheizbar.

Die Gemeine Briggow gehört heute zum Pfarramt Kittendorf/Ivenack. Früher gehörte sie zum Pfarramt 
Groß Varchow, das nach dem Ausscheiden von Pastor Wegener aufgelöst wurde.

Die Gemeine Bredenfelde gehört zum Pfarramt Kittendorf/Ivenack.

Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Kittendorf
Pastorin z. A. Rita Wegner

Dorfstraße 25
17153 Kittendorf
Telefon: 039955/ 20832 o. 0173/ 8583408
Telefax: 039955/ 2 08 32

Am 24.06.2011 wurde der Verein zur Rettung der Dorfkirche Bredenfelde
gegründet. Vor dem Verein steht als erste Aufgabe die Sanierung des Kirchturmes insbesondere die Sanierung des
Ziegeldaches. 
Aus Gründen der Sicherheit wurde  ein Schutzdach vor dem Eingang zur Kirche angebracht.



Apsisseite



Detail an der Apsis
Rosette


Drei neugotische Fenster


Turmspitze


Eingangsportal


Innenansicht


Choransicht


Altar mit Kreuz


Taufe aus dem Jahre 1853


Kanzel


linke Loge


Holzdecke

Wetterhahn mit der Jahreszahl 1852