Kirche "Sankt Petrus" Mühlenstadt Woldegk

 


Kirche mit neuen Turm

Die Backsteinkirche, also das heutige Langhaus wurde  um 1250  im gotischen Stil mit einem Kreuzrippengewölbe erbaut. Im Jahr 1442 wurde das Langhaus durch einen Brand zerstört. Danach erhielt das Langhaus zwei Seitenschiffe.
Im Jahr 1547 wurde das Langhaus wieder durch einen Brand zerstört und  erst 1556 mit einem neuen Kreuzrippengewölbe wieder hergestellt.
Die Reste sehen wir an den Spitzbögen zu den beiden Seitenschiffen.
Im Mittelschiff sehen wir  sechs Reste der Kämpfer.
In den Seitenschiffen sind je drei Kämpferreste vorhanden.

Heute sehen wir in des Schiffen drei hölzerne Decken, die nach 1950 eingebaut wurden. Die Kirche brannte infolge eines Stadtbrandes fast vollständig ab. Dies gilt auch für den Kirchturm.
In den Jahren 1901-1902 wurde die Kirche restauriert. Das unten angefügte Bild zeigt die Kirche vor der Zerstörung 1945 mit dem markanten Kreuzrippengewölbe.

Im Jahr 1954 begann der Wiederaufbau der Kirche. Das Langhaus erhielt die dunkle Holzdecke, das Chorhaus erhielt das dunkle Tonnengewölbe aus Holz.
Schauen wir uns die Spitzbögen zu den Seitenschiffen sehen wir 12 Reste des Kreuzrippengewölbes, sechs im Mittelschiff, je drei an den Innenseiten der Seitenschiffe. Alle Spitzbogenfenster sind notdürftig geschlossen worden.
Die Kirchgemeinde sammelt derzeit für die Kirchenfensterrestaurierung.

Das Inventar der Kirche ist auf Grund der Zerstörung vollständig neu,
außer zwei Figuren auf dem Altar. Diese beiden Figuren stammen aus der Kirche Canzow. Diese Figuren stammen von einem mittelalterlichen Altar .
In der Mitte steht das Kreuz mit dem Korpus von Jesus Christus.
Diese Figur und die Figur des Jesus in einer Chornische sind neu.
Alle Figuren auf dem Altartisch kamen zum Erntedankfest 1957 in die Kirche.
Die Orgel ist eine Sauerorgel aus Frankfurt/Oder.
Sie trägt die Nummer: Opus 1721. Sie musste nch einem Schaden im Winter
in den Jahren 2010-11 restauriert werden.
Eine Besonderheit haben wir im Chorraum. Die rechte Chorwand wurde freigelegt und es wurden dort Nischen gefunden. Schön wäre wenn diese Wand ihrer interessanten Feldsteinarchitektur erhalten bliebe.
Die angrenzende Sakristei wurde im Jahr 2002 erneuert.

Der stark beschädigte Kirchturm mußte leider auch entfernt werden.
Eine Holzdecke schützte die drei Glocken aus den Jahren 1951 und 1954.
Im Jahr 1994 gründete sich der Verein zum Wiederaufbau des Turmes.
Unter Leitung des örtlichen Bäckermeisters Egon Kandler wurde für den Wiederaufbau des Kirchturms, es wurden 675000  Euro benötigt, gesammelt.
Nach außen hat der Turm ein zweistufiges viereckiges bzw. achteckiges Fachwerk.
Der Architekt Ullrich Schmidt, Neubrandenburg, benutzte als tragendes Element eine Stahl-Leimholzkonstruktion.
Der Kirchturm erhielt seine Spitze in den Jahren 2006-2007.
Auf der schiefergedeckten achteckigen langgezogenen Spitze finden wir eine vergoldete Kugel und einen goldenen Wetterhahn.

Neben der Kirche steht das Gemeindehaus aus dem Jahre 1884.
Das Gemeindehaus wurde zwischen 2002-2010 restauriert.

Auf der anderen Seite steht ein Stein mit dem Symbl PX,
einer Getreideähre (Roggen) und
der Inschrift " UNSER TÄGLICHES BROT GIB UND HEUTE"

Die Kirchgemeinde möchte das Dach des Langhauses  neu eindecken und die Fenster restaurieren. Sie bittet um Spenden. Bitte wende Sie sich an:

Pastorin Manuela Markowsky

Anschrift: Goldberg 1, 17348 Woldegk

Tel.:/Fax: 03963 210326

Homepage der Kirchengemeinde: www.ev-kirche-woldegk.de

Homepage Kirche-MV: Sankt Petrikirche Woldegk

E-Mail: woldegk@elkm.de


Turmspitze


Turmspitze


Turm und Langhaus


Sakristei


Chorhausgiebel


Dreifaltigkeitsfenster

 


Giebelspitze


Gemaltes Schutzkreuz


Chorhaus und Langhaus


Spitzbogenarige Chorfenster


 
Geschlossene
Chorporte


Rundfenster
und Eingang Langhaus

Spitzbogenartige
Langhausfenster

Kreuzm am Kirchturm

Kreuz im Turmraum

Alte Truhe im Turmraum

Innenansicht Langhaus

Chorraum

Chorhaus mit Tonnendecke

Altar

Altartisch

Altar

Jesus in der Chornische

Chornische

Taufständer

Kanzel zur ebenen Erde

Langhaus mit Orgel

Blich zur W.Sauer-Orgel

Sauer-Orgel auf der Empore

Fenster im Seitenschiff

Rest eines
Kreuzrippengewölbe

Rest eines Kreuzrippengewölbe
 linke Seitenschiff

Rest eines
Kreuzrippengewölbe-Mittelschiff

Gedenkstein zum Wiederaufbau
der Kirche Sankt Petrus

Gemeindehaus
 

Gemeindehaus
 
Kirche vor der Zerstörung 1945
im Jahr 1921
Entnommen der Schautafel an der Kirche
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