Kirche  Teschendorf / Stadt Burg Stargard

 


Außenansicht

Der Ort Teschendorf wurde erstmals  im Jahre 1356 erwähnt. 

Teschendorf lag verkehrsgünstig an einem Kreuzweg.

Die Kirche wurde vor 1300 im Übergangsstil zwischen Romanik und Gotik erbaut. Schauen wir uns die kleinen Fenster an können wir den Übergang zwischen Romanik und Gotik erkennen. Die Fenster sind noch sehr kompakt und tief, weisen aber schon den Spitzbogen auf. 
Die Kirche wurde vollständig aus Feldsteinen errichtet. Nur eine kleine Stelle im Nordosten der Nordseite weist auf schlechte Arbeit beim Bau der Kirche hin, oder hier gab es einen Anbau ? Der Chorgiebel hat drei recht schmale Fenster.
Das Fenster selbst ist spitzbogenartig, der mit roten Ziegel gemauerte Rahmen über den Fenstern ist rundbogenartig. 
Alle Fenster am Giebel sind recht tief. Der Chorgiebel wurde vollständig aus Feldsteinen gemauert. Anders sieht es auf der westlichen Eingangsseite.
Dort wurde der spitze Teil des Giebels senkrecht verbrettert.
Die Kirche ist mit Dachziegeln gedeckt. 
Der Eingang wurde als mit Ziegeln ummauerter Spitzbogen gestaltet. Sie können durch die Tür einen Vorraum erkennen und in den Kirchenraum in Richtung Altar schauen.
An der Friedhofsmauer steht ein neuer Glockenstuhl, der wohl 2006 gebaut wurde. Seit diesem Jahr kann die Glocke aus dem 14/15. Jh. elektrisch geläutet werden.  Einzige Verzierung der Glocke befindet sich oben. Hier sehen wir in zwei schmalen Linien , wahrscheinlich jüdische Schriftzeichen.
Die Glocke befand sich in einem Kirchturm am westlichen Giebel, der wegen Baufälligkeit im Jahr 1961 abgerissen wurde. über dem einzigen Eingang ist heute statt des Turmes ein dreieckiger senkrecht verbretterter Giebel.

Betreten wir nun den Eingang , so haben wir im Vorraum einen mit rötlichen mit Ziegel gemauerten Spitzbogen. Rechts ist noch die Treppe  zum Kirchturm
Das Pfarrhaus ist im Besitz der Kirchgemeinde. Der Eingang ist spitzbogenartig mit rötlichen Ziegel ummauert.

Wir betreten  unter der Empore das Langhaus mit den modernen Bänken links und rechts. Der restliche Teil ist mi Stühlen aufgefüllt. Links haben wir eine einfache geschlossene Loge. Rechts führt die Treppe hinauf auf die Empore. 
Auf der Empore steht das warscheinlich leere  Gehäuse der Grünebergorgel aus
dem Jahr 1902 . Die Jalosien sind geschlossen .  Die Orgel ist wohl  ausgebaut und in der Werkstatt. und wird restauriert
Auf der Empore sind wir nahe der Holzdecke. An den Wänden sehen wir , insbesondere im Chorraum Reste eines Kreuzrippengewölbes. Es scheint das diese Decke wir das gesamte Inventar
im 18.Jh. eingebaut wurde. Diese Kirche hat wohl große Schäden während des 30.jährigen Krieges erlitten, ähnlich der Kirche Bollewick, wo das Chor  zerstört wurde.
In der Mitte des Chores steht ein  steht ein weißer  barocker Altar  mit zwei Altarbildern. Das untere Altarbild zeigt das Abendmahl mit Jesus Christus.
Das obere etwas kleinere Bild zeigt Jesus auf einem starken hölzernen Thron, die rechte Hand  nach vorne ausgestreckt. Diese Bilder wurden auf Bretter gemalt , so dass wir heute senkrechte Linien sehen.
LInks und rechts haben wir Roccaien , die zusätzlich einen Kopf geschmückt sind. In den Roccaien sehen wir eine vergoldete Linie in der Mitte.
Links und rechts von den beiden Bildern sehen wir je  eine Säule  mit einem linienartig vergoldeten Kämpfer.
Rechts sehen wir zwei rechteckige Nischen, die wohl Tabernakelnischen für Brot und Wein  aus katholischer Zeit  waren.

Links an der Nordseite steht eine passende Kanzel mit Schalldeckel ebenfalls in weiß mit vergoldeten Linien. Der Fuß besteht aus einer gedrehten weißen Säule und dahinter ein gemauerter Würfel , der den  weißen und vergoldeten Kanzelkörper trägt.  Der Kämpfer der Säule scheint vergoldet gewesen zu sein.
Unten am Kanzelkörper sehen wir eine runde Plaketten, die vergoldet ist.
Der Kanzelkörper trägt  drei rechtecke aus einer vergoldeten Linie. Die weiße Treppe hat ebenfalls ein passendes schiefes Rechteck aus einer goldenen Linie.
Zwischen Schalldeckel und kanzelköper sehen wir ein weißes Brett im einem goldenen Sechseck. Der Schalleckel hat vergoldete halbrunde Gardinen.
Auf dem Schalldeckel erhebt sich eine vergoldetes Podest , dass  eine weiße Kugel und ein schwarzes Kreuz trägt.

Weiterhin sehen wir eine Tafel die an den Krieg  1870/71 erinnert.
Rechts hängt  ein weißer Porzellankopf , der wohl einen Pfarrer der Kirche darstellt. Vielleicht weiß jemand mehr.


Die Kirche gehört zur 
 
Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Ballwitz
Pastor Christian Rudolph 
Kastanienweg 7 
17094 Ballwitz

Tel: 039603-20983
 Fax: 039603-20984 



Homepage:
 Kirchengemeindeverband Burg Stargard und Ballwitz-Teschendorf




Eingangsgiebel


An der Nordseite


Geschlossene
südliche Pforte


Geschlossene Büßerpforte,
die nur etwa 1m hoch ist


Geschlossenes Fenster
mit zwei Bögen


Tiefes schmales Fenster

Besonderheit an der Mauer

Nord- und Ostseite

Chorgiebel

Fenstergruppe am Chor

Blick zum Glockenstuhl


Fenster


Glockenstuhl am der Friedhofsmauer


Glockenstuhl mit Glocke

Glocke

Schrift in der Glocke

Westlicher Giebel mit Eingang


Eingang


Blick in die Kirche -Vorraum


Innenansicht


Neue Bankreihen


Chorraum  mit Altar und Kanzel


Barocker Altar


Abendmalbild unten

Abendmahlbild von rechts

Obere Altarbild "Jesus auf dem Thron"

Obere Altarbild "Jesus auf dem Thron"

Rechte Roccaien mit Kopf

Mögliche Tabernakelnischen

Barocke Kanzel
mit Schalldeckel

Gemauerter und
gedrehter Fuß der Kanzel

Kanzelkörper und Schalleckel

Schalldeckel

Empore mit Orgel

Grüneberg-Orgel Gehäuse

Orgelkörper

Blick von der Empore zum Chorbogen

Holzdecke wohl aus dem 18.Jh.

Pastorenbild aus Porzellan

Gedenktafel Krieg 1870/71

Geschlossene Pforte

Loge links

Grabplatte auf dem Friedhof


Pfarrhaus Teschendorf