Mauritiuskirche Schwanbeck Stadt Friedland/Mecklenburg

 


Kirche

Der Ort Schwanbeck wurde erstmals 1307 urkundlich erwähnt.
Im Jahre 1308 ist ein Pfarrer in Schwanbeck nachweisbar.
Die Mauritiuskirche wurde Anfang des 14.Jh. noch
ohne Turm als frühgotische Feldsteinkirche erbaut.
Die Orte Schwanbeck , Beseritz und Dahlen waren bereits im Jahre 1496
zur einer gemeinsamen Pfarrei verbunden .

Die kleine Vorhalle wurde im Jahre 1628 errichtet und ist noch heute der Eingang in die Kirche.Warscheinlich nach dem 30jährigen Krieg nach 1648 wurde der Westgiebel neu gestaltet und der Turm wurde errichtet.  Dabei wurden die Stützmauern sicherlich errichtet um die Last des Turmes sicher abzuleiten.
Der Ort Schwanbeck wurde 1816 durch die Stadt Friedland für 64000 Taler gekauft.

Der Dachstuhl des Langhauses erhielt im 18.Jh. sein heutiges Aussehen.
Die funktionierendeTurmuhr  wurde von J.H.Schäller im Jahre 1839 eingebaut.
Die am südlichen Eingang stehende Tauffünfte stammt aus dem 15.Jh.
Am Chorgiebel haben wir drei Fenster , links und rechts je ein breites Rundbogenfenster und in der Mitte ein schmales Spitzbogenfenster.
Die Scheibe bestehen aus kleinen rautenartigen Butzescheiben,
die durch Bleistege verbunden sind.
Der Kirchturmaufsatz ist quadratich und leicht nach oben verjüngt.
daraus sitzt eine langgezogene mit Schindeln gedeckte achteckige Spitze.
Die Spitze trägt eine Kugel und ein Kreuz.
Der Turm überlappt den steinernen Turm.

Die Innenausstattung kam im Barock mit Elementen des Rokoko im 18.Jh.
in die Kirche. Der Kanzelaltar hat eine schlichte Altarschranke.
Im Mittelpunkt des Kanzelaltares steht der Kanzelkörper mit den Blumenelementen und den tuchartigen  Verzierungen.
Unter dem Schalldeckel finden wir die Taube, der Heilige Geist.
Der Körper der Taube bildet ein Herz mit einem Kreuz.
Die Taube befindet sich auf einer achtstrahligen goldenen Sonne.
Den Schalldeckel wir umrahmt  von einer kleinen Gardine.
Auf dem Schalldeckel finden wir eine vierarmige Krone auf
der ein Krönchen zu finden ist.
Oben sehen wir zwischen zwei Säulen das Symbol der Dreifaltigkeit.
Ganz oben steht eine kleine Taube.

Rechts finden wir zwei kleine Hochlogen.  Daneben finden wir die halbe Seitenempore. Auf der linken Seite führt die Treppe zur Kanzelempore..

Auf der Hauptempore steht die erste von Ernst Sauer im Jahr 1858 (1835 ?) gebaute Orgel.
Die Orgel wurde im Jahr 2002 durch die Firma Sauer Frankfurt/Oder restauriert.

Drei Erinneringstafeln für Kriege in den Jahren 1813-1815, 1871, und den I.Weltkrieg hängen in der Kirche. Die Kirche hat mind. eine Glocke.
Vor dem Eingang steht eine Tauffünfte aus dem 15.Jh.
Die Turm uhr stammt von J.H.Schäller Friedland/Meckl. aus dem Jahre 1839 und wurde im Jahr 1980 auf elektrischen Aufzug umgesteltt. Das Uhrwerk blieb aber mechanisch.


Vereinigte Kirchgemeinde Stankt Marien Friedland/ Mecklenburg
Pfarre II Kirchgemeinde Schwanbeck


Friedländer Straße 26 
17099 Schwanbeck

Tel. 03969-510360
Fax: 03969-5569803


Homepage: www.st.marien-friedland.de 


Kirchturm


Blick zum Turm


Kleine Sakristei


 Kirchturm mit Uhr


Kirchturm Oberteil


Eingang Turmseite


Stützmauer


Fenster

Fenster

Chorgiebel

Chorgiebel


Chorfenster

Tauffünfte

Tauffünfte

Vorbau aus dem Jahre 1628

Eingang unter dem Vorbau

Innenansicht

Innenansicht

Pastor auf dem Kanzelaltar

Kanzelaltar mit Schranke

Kanzelaltar mit Schranke

Altar mit Kanzelkörper

Kreuz mit Korpus
und Kanzelkörper

Kreuz mit Korpus
und Kanzelkörper

Detail Kanzelkörper

Detail Kanzelkörper

Schalldeckel innen mit Taube

Schalldeckel innen mit Taube

Schalldeckel und
Dreifaligkeitssymbol

Schalldeckel und
Dreifaligkeitssymbol

Krone des Schalldeckels und Dreifaltigkeitssymbol

Empore mit Ernst Sauer-Orgel

Ernst Sauer-Orgel

Ernst Sauer-Orgel

Tastarur der Ernst Sauer-Orgel

Kanzelaltar von der Empore

Kanzelaltar von der Empore

Kastengestühl unter der Empore

Kastengestühl

Halbe Empore rechts und Logen

Vordere Loge rechts

Gedenktafeln

Gedenktafel 1871 und I.Weltkrieg

Gedenktafel 1813-1814

Pfarrhaus und Kirche

Pfarrhaus