Kirche Pasenow / Mühlenstadt Woldegk

 


Kirche mit Turm

Die Kirche in Pasenow wurde um 1250 als Feldsteinbau ohne Turm erbaut.
Besonders interessant ist der Chorgiebel. Oben haben wir einen Fachwerkgiebel, die Gefache sind mit Ziegel gefüllt.
Besonders interessant ist das nur von außen erkennbare Dreifaltigkeitsfenster.
In einem aus Ziegel gemauerten landgezogenen Rundbogenrahmen sehen wir drei Rundbogenfenster. Das mittlere Fenster ist etwas größer. Links und rechts vom Dreifaltigkeitsfenster besteht die Mauer aus kleinen Feldsteinen.

Auf der Westseite sehen wir einen Kirchturm, der bis 2001 generalsaniert wurde. Die Kirche wurde 1995 baupolizeilich  wegen Probleme am Turm gesperrt. Am 23.11.2001 wurde der Turm wieder aufgesetzt. Die Weihe fand am 26.12.2001 statt. Die Wetterfahne erklärt den Kirchturm. Oben finden wir die Jahreszahl 1774 dem Jahr des Baus des Turmes , darunter die Zahl 2001, dem Jahr der Restaurierung des Turmes. Die Spitze trägt weiterhin eine Kugel und einen Stern. Die schiefergedeckte Spitze ist sechseckig und langgezogen.
Die Spitze sitzt auf einer viereckigen Haube, die nach unten abgesetzt ist.
Der Oberteil sitzt auf einen rechteckigen Kegelstumpf, der ebenfalls mit Schiefer gedeckt ist. Der schiefergedeckte Turm sitzt auf einem rechteckigen Körper, der aus Feldsteinen besteht.
Die Kirche hat eine Glocke, die 2001  restauriert wieder in den Turm kam.
Von wann die Glocke ist , ist leider nicht bekannt.
Auf der Westseite sehen wir eine spitzbogenartige Pforte mit drei Bögen.

Auf der Südseite haben wir ein kleines Eingangshaus dass die Treppe zur Hochloge sowie die einfache Spitzbogenpforte mit drei Bögen schützt.

Betreten wir nun die Kirche, so finden wir auf der Ostseite den gemauerten Altartisch mit einer alten Altarschranke. Rechts und links gibt es eine einfache Loge. Nach dem wir außen das Dreifaltigkeitsfenster erkannt haben, sehen wir von innen nur drei Rundbogenfenster ohne einen Rahmen.
Links steht eine im Gegensatz zur Ausstattung stehener recht farbiger Kanzelkörper ohne Schalldeckel. Dieser Kanzelkörper könnte ein Teil eines alten Kanzelaltares gewesen sein.
Weiter links hängt eine Madonna aus Holz. Diese Figur stammt warscheinlich aus dem Mittelalter .
Auf der Empore sehen wir die  bespielbare Grüneberg-Orgel Nr. 728
aus dem Jahre 1916.
Über dem Eingang befindet sich die Hochloge, die wohl eine Patronatsloge war und von außen zugängig ist.
Am Kastengestühl sind einige Stellen freigelegt, die wohl zur Prüfung nach alter Bemalung dienten.

Evangelische Kirche Woldegk

Pastorin Manuela Markowsky

Anschrift: Goldberg 1, 17348 Woldegk

Tel.:/Fax: 03963 210326

Homepage der Kirchengemeinde: www.ev-kirche-woldegk.de

Homepage Kirche-MV: Sankt Petrikirche Woldegk

E-Mail: woldegk@elkm.de


Kirchturm


Turmspitze


Spitze mit Wetterfahne


Eingang und Turm


Fenster

 


Fenster


Giebel


Fachwerkteil


Dreifaltigkeitsfenster


Anbau Eingang

 
Innenansicht


Altar mit Schranke

Altar
Langhausfenster

Dreifaltigkeitsfenster innen

Kanzel ohne Schalldeckel

Marienfigur

Loge links mit Gedenktafel

Kastengestühl

Kastengestühl


Madonna aus dem Mittelalter

Empore mit Grüneberg-Orgel

Grüneberg-Orgel Nr 728 1916

Blick von der Empore

Blick von der Empore

Hochloge

Aufgang zur Hochloge

Eingangspforte