Kirche Dewitz / Gemeinde Lindetal

 


Außenansicht mit Friedhofsmauer

Der Ort Dewitz entstand wohl im 13. Jahrhundert.
 Auch die Feldsteinkirche mit der großen Sakristei stammt wohl
aus dieser Zeit.  Der Fachwerksturm mit dem heute flachen Dach stammt aus Zeit um 1750-60.
Im Jahre 1760 erfolgte der Umbau der Kirche in den barocken Stil. 
Die Rundbogenfenster mit dem weißen Rahmenanstrich wurden wohl zu dieser Zeit eingebaut. Alle rundbogenartigen Fenster bestehen aus rautenartigen Butzescheiben, die mit Bleistege verbunden sind.
Auf der Chorseite haben wir mit Ziegelgemauerte dreiteilige spitzbogenartige Fenstergruppe. Auch diese Fenster haben die typischen rautenartigen Butzescheiben.
Der Kirchturm besteht aus einem quadratischen Fachwerkbau. der auf der Westseite bereits in Höhe der Grundmauern beginnt. Auf dieser Seite haben wir an den Ecken zwei Stützmauern. Mittig sehen wir ein Spitzbogenportal mit drei Bögen.

Nach 1960 wurde die Kirchgemeinde Dewitz der Kirchgemeinde
Burg Stargard zugeordnet. Die Kirche war nach dem II. Weltkrieg in einem schlechten Zustand. Erst 1995-96 konnte die Kirche insbesondere der Turm saniert werden. Der Zwiebelturm mit offener Laterne konnte nicht mehr saniert werden. Heute sehen wir auf dem Ziegeldach ein Kreuz.

Die Kirche mit Friedhof wird umgeben von einer gemauerten Feldsteinmauer.


Betreten wir nun die Kirche. Im Vorraum finden wir eine Gedenktafel an den letzten Pastor  Carl Reuschel  in Dewitz. Seit dem 19.Jh. gehört Dewitz zu Burg Stargard.


Der Hauptraum  wurde um 1760 völlig neugestaltet. Die Kirche stammt wohl aus dem 13. Jh. Grund des Umbau könnte der 30jährige Krieg sein, der viele Kirchen zerstört oder beschädigt hatte.  Der barocke Kanzelaltar hat heute keine Altarschranke mehr. Auf der Schautafel in Vorraum sehen wir noch die Altarschranke.  Der kanzelaltar hat links und rechts je zwei Säülen. Links und rechts befindet sich eine Vase mit Blumen. Der Kanzelkörper  hat 3 breite  und 2 schmale Felder. In den schmalen Feld sehen wir eine Girlande mit einer Blume Das linke ,rechte  und mittlere Feld  haben eine achteckige Wabe. Das mittlere Feld ist schlierenartig rötlich verziert.
Die Tür zur Kanzel  ist mit einer rötlichen Girlande mit Blumen umrandet. Mittig über der Tür sehen wir in einen 5-blättrigen Kleeblatt auf roten herzförmigen Grund eine Taube.

Daüber sehen wir Jesus Christus mit einem Kreuz mit Wimpel (zweii Spitze )
in der rechten Hand. Auf dem Wimpel steht ein kaum lesbarer Text. Jesus Unterleib ist von einem vergoldeten Tuch verdeckt.  Jesus trägt auf dem Haupt eine Dornenkrone und einen Strahlenkranz.  jesus steht vor einer Wolke und einen 18-teiligen vergoldeten Srahlenkranz

 Links und rechts steht eine Vase in einem Flammenring.
Links neben dem Altar ist ean der Wand ein Schutzkreuz freigelegt.
Dort gibt es eine offene Loge. Rechts sehen wir die geschlossene Loge des Herzoges, den Dewitz war herzogliche Domäne wud wurde verpachtet. Das freigelegte Wappen verweist auf den Herzog von Mecklenburg Strelitz. Ebenfalls wurde die Jahreszahl 1760 freigelegt. gegenüber sehen wir drei Erinnerungstafel an die Kriege 1813-14, 1871 und 1914-1918. Das gestühl stammt aus der Zeit um 1760 wir das gesamte Inventar. Die Türen können geschlossen werden.

Auf der Empore steht die Orgel des mecklenburger Orgelbau Plau aus dem Jahre 2005. Die neue Orgel wurde in das Gehäuse der Grüneberg-Orgel (Vorgänger) eingebaut. Teile der alten Grüneberg-Orgel sind heute im Orgelmuseum Malchow. Viel Hilfe erhielt die Kirchgemeinde in Dewitz durch die nahe Agrargenossenschaft Dewitz. Eine Plakette erinnert daran. Die Kirche hat z.Z. nur eine Glocke.



Ev. . luth. Kirchgemeinde Burg Stargard
Pastor: Rolf Krüger bis 31.10.2015
Pastor vakant ab 01.05.16

Grabenstr. 6
17094 Burg Stargard  
Telefon: 039603-20754


Homepage:  Kirchengemeindeverband Burg Stargard und Ballwitz-Teschendorf

 


Außenansicht nach Süden


Sakristei


Turm von Süden


Turm von Südwesten

 


Turm von Westem

Neue Turmspitze

Eingang

Nordseite mit Turm

Fenstergruppe auf der Nordseite

Nordseite und Turm

Kleiner nordöstlicher Anbau

Chorfenster

Rundbogenfenster
neben der Sakristei


Rundbogenfenster
an Sakristei und Kirche


Sakristei und Turm


Gedenktafel für den letzten Pastor in Dewitz

Beschreibung der Kirche im Vorraum

Kanzelaltar ohne Altarschranke
Chorraum

Kanzelaltar und Altartisch

Kanzelkörper

Kanzelkörper

Oberteil des Altares


Rechte Blumenvase am Altar

Schlichter Taufstände

Offene Loge, freigelegtes Schutzkreuz
r
Altar und herzogliche Loge

Herzogliche Loge

Freigelegtes herzogliches Wappen

Freigelegte Jahreszahl an der herzoglichen Loge

Grabplatte

Blick zur Empore mit der Orgel

Orgelbauer Mecklenburger Orgelbau Plau

Dankplakette für die Agrargenessenschaft Dewitz .Sie half die Orgel aufzubauen.

Blick von der Empore zum Altar