Kirche Cölpin bei Neubrandenburg

 


Außenansicht

Der Ort Cölpin wurde erstmals um 1290 erwähnt. In einer Urkunde des Neubrandenburger Ratsherren Kolpin wurde Cölpin erstmals erwähnt.
Eine zweite Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1305.
Colpa bedeutet im Slawischen "Schwan" . Frei übersetzt bedeutet dies, Ort der Schwäne.

Die Kirche ist ein Feldstein- oder Findlingsbau aus der Zeit nach 1350.
Die dreiteiligen Rundbogenfenstergruppen erinnern an Elemente der zu Ende gehenden Romanik. Die Fenster sind tief und werden von einer Rundbogenblende umgeben. Die Fenster auf der Nord und Südseite sind vollständig. Auf der Chorseite wurde das mittlere Fenster geschlossen.
Der darüber liegende Giebel hat  5 Blenden.
Der wesentlich schmalere Kirchturm verjüngt sich nach oben.
Der Fuß des Kirchturmes wurde aus Feldsteinen errichtet.
Der hölzerne Teil des Kirchturmes ist senkrecht mir schwarz gestrichenen senkrechten Brettern geschlossen. Der untere Teil der Turmspitze ist größer als der Turmteil. Der untere Turmspitzenteil ist achteckig und verjüngt sich zu einer langgezogenen Spitze. Auf der Spitze befindet sich ein Kreuz. Auf der Dorfseite sehen wir eine Turmuhr.

Die Kirche hatte wahrscheinlich bis zum 30jährigen Krieg einen anderen Turm. Dieser Turm wurde ende des 15. Jahrhundert errichtet. Der heutige Turm stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Der untereTeil des Turmes ist schiefergedeckt, die Turmspitze scheint mit Holzschindel gedeckt zu sein. Das Langhaus und die Sakristei sind mit neuen roten Ziegel gedeckt.
Auf der Südseite befindet sich eine rechteckige Sakristei.
Auf der östlichen Giebelseite ist Familie Adebar schwer mit der Versorgung der Kinder beschäftigt. Die Kirche und der Friedhof wird von einer gemauerten Feldsteinmauer umgeben. 
Eine wunderschön gestaltete Tontafel beschreibt in
wenigen Worten die Cölpiner Kirche.

Betreten wir nun die Kirche, die durch Werner von Dewitz im Jahre 1792
barock ausgebaut wurde.

Als erstes fällt der Altar auf.  Wir haben vor uns einen Kanzelaltar mit einer Kanzelstube in der der restaurierte Altar, gestiftet von Albrecht von Dewitz,
aus dem Jahre 1502 gut geschützt steht. Im Mittelteil sehen wir eine  Mondsichelmadonna  mit Strahlenkranz. Maria trägt Jesus im Arm.
Warum Mondsichelmadonna , Maria steht auf einem liegenden Halbmond.
Im Mittelteil haben wir links und rechts übereinander je zwei Heilige.
Auf den beiden Flügel stehen in zwei Reihen je drei Heilige bzw. Apostel.
Darunter gibt es Reihen von Inschriften.
Vor dem in weiß gestalteten Kanzelaltar befindet sich eine Schanke.
Der Kanzelaltar wird links und rechts durch je zwei  runde Säulen begrenzt und gehalten. Der Kanzelkörper mit den zwölf vergoldeten senkrechten Linien
hebt sich heraus aus dem Altar.
Die Kapitelle sind vergoldet. Oben auf dem Kanzelaltar sehen wir zwischen zwei Vasen mit Deckel , die Kompositon ein querliegendes Kreuz, die aufgeschlagene Bibel mit Text, die 10 Gebote von Moses ( 2 Tafeln)  und den Stahlenkranz in Wolken mit einem Dreieck und einer kleinen Rose (Heiliger Geist).
Der Altar wurde restauriert und feierlich am 20.10.2013 wiedergeweiht.

Links stehen zwei Patronatsstühle vor meheren Gedenktafeln.
An der Wand links häng ein Kreuz mit dem Korps von Jesus Christus.
Ein Dreifalltigkeitsfenster mit Buntglas zeigt Szenen des Christentums .
Links Moses mit den zehngeboten, in der Mitte knied ein Mann vor Jesus mit dem Strahlenkranz, rechts der Evangelist Johannes mit Buch, Feder und am Fuß ein Adler.

Unter der Empore haben wir die Winterkirche.
Auf der Empore steht spielbereit eine Orgel von Ernst Sauer aus dem Jahre 1856. Sie wurde im Jahre 2011 von der Firma Sauer Frankfurt/Oder restauriert.
Auf dem Orgeprospektl finden wir von links nach rechts folgende Figuren:
Ein Engel mit einer einfachen Posaune, einen Mann mit Bart und Umhang,
das Allianzwappen der Familie von Dewitz,
eine Frau mit langen Rock und einen Engel mit Posaune.
Bei Mann und Frau könnte es sich um die Familie von  Werner von Dewitz handeln.
Links und rechts der Orgel hängen je zwei alte Bilder.
Sie zeigen " Die Verkündigung", "Die Geburt" ,
"Die Anbetung der drei Heiligen Könige" und "Die Taufe von Jesus Christus durch Johannes dem Täufer" .  
Die Bilder lagen auf dem Kirchturm und wurden bei einem Schaden am Turm gefunden. Es handelt sich um Deckenbilder.
Die feierliche Übergabe der restaurierten Bilder an die Gemeinde
geschah am 17.03.2002.

Evangelisch Lutherische Kirchgemeinde Alt Käbelich - Warlin

Pastor Thomas Moll ab 01.05.2013

Pfarrweg 1

17349 Alt Käbelich / Lindetal

 

Tel. u. Fax: 03966-210354

Mail: alt-kaebelich-warlin@elkm.de

Weitere Informationen erhalten Sie auf  der Homepage: 
www.kirche-alt-kaebelich-warlin.de


Außenansicht Kirchturm
Anbau Südseite


Anbau


Fenstergruppe auf
der Südseite


Kirchturm


Kirchturm mit Uhr


Fenster Nordseite





Fenstergruppe Nordseite


Chorseite

Chorfenstergruppe


Storchenfamilie
auf der Kirche 2014


Erklärungstafel

Innenansicht

Kanzelatar

Kanzelalter Blick zum Altar

Kanzelalter Blick zum Altar

Linker Flügel

Patronatsstühle
und Gedenktafeln

Empore mit E.Sauer-Orgel
und vier Bilder

Empore mit E.Sauer-Orgel
linke Bilder

Empore mit E.Sauer-Orgel
rechte Bilder

Kreuz mit Korpus

Taufständer

Geschlossene Hochloge

Dreifalltigkeitsfenster

Detail Dreifaltigkeitsfenster

Winterkirche Altar