Kirche  Ballwitz bei Burg Stargard / Gemeinde Holldorf

 


Außenansicht

Die erste Kirche und wohl auch der Ort Ballwitz wurden erstmals im Jahre 1302 erwähnt. Die heutige Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert . Die Kirche besteht aus Feldsteinen mit eingefügten Ziegeln. Das Chor ist halbrund und hat drei gotische Fenster. Die Kirche wurde kurz nach der Wendezeit neu verputzt. 1998 erfolgte die Erneuerung des Kirchturmes. Der Kirchturm trägt ein Kreuz. Die Kirche ist die einzige Kirche mit Turmuhr in der Kirchgemeinde. Der obere Teil des Kirchturmes ist verputzt und weiß. Jede Seite des Kirchturmes besitzt zwei Rundbogenfenster. Die Ecken des Kirchturmes wurden mit Ziegel gemauert, der Rest besteht aus Feldsteinen. 
Der Kirchturm hat eine Spitzbogentür. 

Interessant sind die Spitzbogenfenster der Kirche. Sie zeigen in Milchglas ausgeführt im Mittelteil ein Kreuz auf einem dreistufigen Podest. Alle anderen Scheiben sind klare rechteckige Scheiben.
Das Oberlicht wirkt wie ein ein halber siebenstrahliger Strahlenkranz. 
Das Spitzbogenfenster wird durch zwei aus Ziegel gemauerte Spitzbögen markiert.

Gehen wir nun in die Kirche. Ein Zettel sagt Ihnen  wo Sie den Schlüssel bekommen.
Im Raum unter dem Kirchturm sehen wir rechts die Gedenktafel von Kriegsopfern. Vor der Tür in den Gebetsraum hängt links und rechts je ein altes Bild. Das rechte Bild zeigt den knienden Jesus. Ein Lichtstrahl ist auf ihn gerichtet. Über dem Bild steht:" Gott sei mir Sündiger gnädig".
unter dem Bild folgen weitere Zeilen Text.
Das linke bild zeigt das Lamm Gottes mit einer Standarte unter einer großen Wolke. Über dem Bild finden wir Text der beginnt mit:" Joh. 1 v 28
diese .. ". Es folgen weitere zwei Zeilen. Unter dem Bild finden folgenden Text : " Siehe das ist Gottes Lamm das der Welt Sünde .... " .
Treten wir durch die Tür unter die Empore, die durch zwei Pfeiler getragen wird.  Im Chorraum steht der Altar mit der Altarschranke.  Die Altarschranke ermöglicht das knien an der Schranke auf roten Stoff Die Arme haben die Möglichkeit auf roten Stoff auf der Altarschranke zu ruhen. Die sonst weiße Altarschranke besteht aus ein rautenartiges Gitter.
Auf dem Altar steht ein Kreuz mit dem Korpus von Jesus Christus.
Der Altar wird durch zwei barocke schierenartig bemalte Säulen getragen.
Außer den Schlieren sehen wir wenige rote und bläuliche Blumen auf hellen fast weißen Grund. Die Kapitelle der Säulen sind vergoldet.
In der Mitte  des barocken Altares aus dem späten 17. oder 18.Jh.  sehen wir in der Mitte drei Felder. Das untere Feld ist hat ein Rechteck mit schmalen vergoldeten Rahmen. Der Inhalt ist bläulich wolkenartig. Um rahmt ist das innere Rechteck von einem etwa 5 cm großen Rechteck in einen hellen Grauton. Die Ecken sehen aus wie ein Blatt, dass die Ecken abgeschnitten wurden.
Das mittlere Hauptbild zeigt Jesus Christus mit einem gelblichen Lichtkranz. Jesus sitzt am Tisch und schaut nach rechts oben. Vor ihm Steht ein goldener Kelch und ein Teller.
Seine rechte Hand über dem Kelch ist zu  einer ganz leichten Faust geballt. Daumen, Zeigefinger um Mittelfinger zeigen nach oben. Ring- und kleiner Finger bilden einen Ring. In der linke Hand hält Jesus einen Laib Brot. Der Daumen befindet sich auf dem Laib Brot, die anderen Finder halten das Brot von unten  bzw. von der Seite.
Das obere Bild zeigen ein Kreuz mit Dreipassen. Das Kreuz ist etwa 5 cm stark und mit einer Goldlinie umrahmt.  Oben links und rechts sehen wir in den Ecken ein dreiblättriges Kleeblatt auf roten Grund. Dieser Eckenrahmen ist hellgrau.
Ganz oben sehen wir ein Kreuz mit goldenen Rahmen.
Links und rechts sehen wir teilweise vergoldete Roccaien.

Rechts steht die schlichte barocke Kanzel mit Schalldeckel. Ein Kreuz befindet sich auf dem Schalldeckel. 
Daneben sehen wir das Bild von Pastor  Rahmmacher.

Unter der Empore sehen wir vier rechteckige Bilder mit Allegorien , links sehen wir die vier Evangelisten. Im Linken Anbau sehen wir zu ebener Erde vier weitere Bilder. In der Mitte hängt ein ein Kerzenkronleuchter,
der schicht in drei Ebenen gestaltet wurde wohl eine dörfliche Arbeit.
Auf der Empore steht die bespielbare Grüneberg - Orgel Nr. 124 Jahr 1870.

Die Fenster bestehen aus Klar- und Milchglasscheiben. Im unteren Teil eines Fenster bilden die Milchgralsscheine ein Kreuz auf einem Podest aus 5 Scheiben. Oben sehen wir einen Strahlenkranz der , der aus neun spitzen Scheiben im Bogen besteht. Nach einer Milchglasscheibe folgt eine Klarscheibe. Gehen wir aus die Kirche sehen wir am Boden ein Kreuz aus Ziegel.
Die Taufe stammt aus dem Jahre 1996, so steht es auf einer Tafel am Fuß des Taufständers. Das Gestühl ist schlicht.

Kirche gehört zur 
 
Evangelisch - lutherische Kirchgemeinde Ballwitz-Teschendorf
Pastor Christian Rudolph 
Kastanienweg 7 
17094 Ballwitz

Tel: 039603-20983
 Fax: 039603-20984 

Homepage:
Kirchengemeindeverband Burg Stargard und Ballwitz-Teschendorf

Liegt auf dem Pilgerweg !



Kirchturm und Eingangstor


Apsis


Kirchturm


Kirchturmspitze


Neugotisches Fenster mit Kreuz


Schmales neugotisches Fenster
 mit Kreuz

Sakristei


Eingang zur Kirche


Raum im Kirchturm

Rechtes Bild - Jesus knieed


Linkes Bild -
Lamm Gottes mit Standarte


Innenansicht unter der Empore

Chorraum


Altar mit Altarschranke


Altar

Auf dem Altartisch


Altarbild


Kanzel mit Schalldeckel

Kanzel mit Schalldeckel


Neuer Taufständer
 


Tafel am Taufständer
1996

Fenster mit Kreuz
und Strahlenkranz

Blick zur Empore mit Grüneberg - Orgel

Orgelprospekt

Tastatur Nr. 124 aus 1870


Blick von der Empore


Bankreihen

Allegoriebilder rechts


Evangelistenbilder links


Bildertafel im Seitenschiff

Bildnis von Pastor
Rademann