Kirche Ballin / Gemeinde Lindetal

 


Kirche und Glockenstuhl

Der Ort Ballin wurde urkundlich erstmals 1322 genannt .
Ballin bestand als eigene Pfarre bis zum 30jährigen Krieg.
Seit 1994 gehört Ballin zur Kirchgemeinde Bredenfelde.

Die Feldsteinkirche  mit ziegelgedeckten Giebeldach
stammt aus dem 13.Jh. Von der ursprünglichen Wehrkirche blieb nur noch die Ostseite mit den drei schmalen spitzbogenartigen Fenstern
in ihren Ursprüngen erhalten.
Über den Fenstern haben wir eine Blende mit drei Spitzbögen nach oben. In der Blende wurde ein einfaches rechteckiges Fenster mit zwei mal drei scheiben eingebaut. Das Fenster aus dem 18.Jh. ist etwa einen Meter breit und 1,50 m hoch.
Im barocken 18.Jh. wurden die rundbogenartigen Fenster  
auf der Nord- und Südseite eingebaut.

Diese Fenster bestehen aus zwei mal drei große klare Scheiben.
oben sind sie Scheiben dem Halbbogen angepasst.
Auf der Nordseite gab es einen Anbau, der abgerisssen wurde.
Auf der Südseite gibt es noch einen kleinen Anbau mit ziegelgedecken Giebeldach als Eingang.

Betreten wir von der Westseite die Kirche, so gelangen wir in die beheizbare abgeschlossene Winterkirche.
Die Kirche hat einen barocken Altar und eine barocke Kanzel mit Schalldeckel. Das Gestühl ist schlicht.
Auf der Empore steht eine nichtbespielbare Orgel  eines unbekannten Orgelbauers aus dem 18.Jh.
Bei dem barocken Altar  hat eine Altarschranke.

Im  bläulichen Mittelteil der durch je zwei Säulen begrenzt  wurde steht ein vergoldetes Kreuz. Das Kapitell der Säule ist linienartig vergoldet.
Am Säulenfuß sehen wir einen goldenen Ring.
Über den vergoldeten Kreuz steht : "Ehre sei Gott in der Höhe , Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen."
Links steht eine weibliche Figur, der Glaube. Rechts steht wiederum eine weibliche Figur mit Kleinstkind, die Liebe.
Oben sehen wir ein Dreieck mit goldenen Strehlenkranz, der Heilige Geist. Wolken und Engelsköpfe ergänzen den Mittelteil oben.
Außen links und rechts sehen wir je einen knienden Engel mit Flügel.
Link neben dem Altar sehen wir ein freigelegtes Schutzkreuz.
Die barocke kanzel links hat einen Schalldeckel. Von unten sehen wir am Schalldeckel ein Gesicht im Strahlenkranz.
Der Kanzelkörper ist in drei Felder geteilt. Links und rechts stehen Sprüche aus der Bibel. In der Mitte sehen wir das Lamm Gottes mit der vergoldeten Standarte.
Vor der Kirche steht ein moderner Glockenstuhl mit zwei Glocken  aus den Zeit nach 1920. Warscheinlich handelt es sich um Stahlgussglocken.

Diese Glocken haben je einen Glockenspruch.




Westseite


Anbau mit Kreuz


Südseite


Fenster 18.Jh.


Chorgiebel


Chorgiebel Schmale Fenster


Chorgiebel oben


Nordseite


Fenster Nordseite 18.Jh.


Altar Winterkirche

 
Altar Winterkirche 


Barocker Altar mit Schranke


Barocker Altar


Kreuz und Inschrift Altar

Oberteil barocke Altar

Figur rechts am Altar- Glaube

Figur rechts am Altar- Liebe

Barocke Kanzel
mit Schalldeckel

Barocke Kanzel
mit Schalldeckel

Schalldeckel
der Kanzel

Schaldeckel mit  Kopf im Strahlenkranz

Links Text an der Kanzel

Lamm  mit Standarte


Rechts Text an der Kanzel

Freigelegtes Schutzkreuz  

Orgel aus dem 18.Jh.

Alte Orgelpfeifen

Blick von der Empore

Zwei Glocken

Glocke 2

Glocke  von 1924