Kirche Wanzka bei Neustrelitz / Gemeinde Blankensee

 


Außenansicht
Turmseite

Das Kloster Wanzka wurde im 13. Jahrhundert als Zisterzienserinnenkloster gegründet. Im Jahre 1290 wurde Blankensee dem Kloster gestiftet, dies ist gleichzeitig die erste Urkunde zum Kloster Wanzka.. Bis zur Reformation waren
bis zu 50 Klosterfrauen, mehr wurden nicht zugelassen, im Kloster tätig. Das Kloster besaß 
neun Dörfer vollständig, vier Dörfer teilweise und bekam Renten aus weiteren Dörfern. 
Das Kloster gehörte zu den reichsten Klöstern in Mecklenburg 
obwohl die Zisterzienserinnen anfangs Reichtum ablehnten.
Die Kirche selbst ist ein frühgotischer einschiffiger Backsteinbau aus dem 13. /14. Jahrhundert. Links haben wir das Chor das zwei große Buntglasfenster besitzt. Ein Buntglasfenster zeigt die Kreuzigung Jesus Christi.

Im Jahre 1840 übernahm Baumeister F. W. Buttel die Restaurierung der Kirche nach einem verheerenden Brand im Jahre 1833.Die Kirche erhielt bis 1843 eine schmuckvolle Westfassade. Die Kreuzrippendecke brach dabei vollständig ein und wurde durch die heutige Holzdecke ersetzt. Reste der Säulen sind im Bereich des Chores zu sehen.
Rechts hinter dem neugotischen Altar sehen wir ein kleines Tor. Dies war der Eingang der Äbtissinnen.

Im Jahr 1885 erfolgte eine erneute Instandsetzung der Kirche auf Veranlassung des Großherzogs  Adolf Friedrich V unter Leitung des Baurates Mischen. Dabei wurden die beiden Nordportale erneuert.

Im Jahre 1899 stifteten Karl Zarnekow und Auguste Diestel die drei Buntglasfenster im Chor. Das wunderschöne mittlere Buntglasfenster zeigt in einem Haus die Kreuzigung Jesus Christus. Links und rechts sehen wir Maria und Johannes. Maria, Jesus und Johannes haben einen Heiligenschein. Im unteren Teil sehen wir links und rechts je ein Schriftband wohl die Namen der Stifter, mittig das Lamm Gottes.

Der Altar wurde 1905 von Baurat Köppel entworfen. Das Altarbild ist eine Rubenskopie von Berta Zarnekow.

Links sehen wir eine schöne Holzgruppe. Es zeit die Heilige Familie Maria, Jesus in der Krippe, Joseph, ein Lamm , einen Engel und eine weitere Person. Über diese Gruppe hängt ein Bild Jesus erhält von einem Engel den Kelch am Vorabend seiner Kreuzigung. 
Auf der rechten Seite steht die Kanzel mit Schalldeckel ebenfalls von Baurat Köppel entworfen. 

Das Gestühl ist im dunklem Blau gehalten und schlicht.
Unter der Empore sehen wir ein Bild eines afrikanischen Künstlers. 
Auf der Empore steht die Sauer Orgel aus dem Jahr 1907.
Sie wurde 1907 von Fräulein Wernine Zimmermann gestiftet.

Die Orgel wurde restauriert und am 06.10.1996 wiedergeweiht.
Rund um die Kirche laufen weit über 50 kleine Nischen. Die Nischen sollten zur Ablage der die Nonnen, die auf der Empore Platz nahmen dienen. Rechts steht ein Kreuz aus einer Performanz von Künstler in dieser Kirche.
Wenn Sie die Kirche verlassen, steht neben dem Eingang ein Opferstock aus Rödlin. Dieser Opferstock wurde ursprünglich im 15Jh. als Tabernakelschrank mit drei Kreuzen geschaffen. Nach der Reformation wurde oben ein Schlitz eingefügt und damit als Opferstock genutzt.


An den Brand erinnert die Glocke gestiftet vom Herzog, die noch heute im separaten Glockenstuhl hängt.


Wanzka gehört zum Pfarramt  Rödlin-Warbende

Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Rödlin- Warbende

 Blankenseer Str. 34
17237 Rödlin 

Tel: 039826/ 76844

Fax: 039826/ 76845 


 



Liegt auf dem Pilgerweg !


Seitenansicht


Seitenansicht



Chorseite



Choransicht


Neugotisches Fenster


Fenster oben und unten


Fensterdetails

Blenden im Turmbereich

Eingangspforte

Glocke

Altar


Altarbild


Buntglasbild

Buntglasbild Kreuzigungsszene

Heilige Familie

Bild Jesus erfährt von einem Engel
welcher Kelch auf ihn zukommt

Taufe


Fenster und Reste des 
Kreuzrippengewölbes


Säule


Bild eines afrikanischen Künstlers


Gestühl


Neugotische Kanzel mit
Schalldeckel

Vermauerte Äbtissinneneingang


Opferstock;
vor Reformation Tabernakelschrank


Empore mit Sauer-Orgel

Sauer-Orgel Oppus 996


Holzdecke


Gotisches Fenster

Blick von der Empore