Kirche Leussow bei Mirow/ Gemeinde Roggentin

 


Außenansicht

Leussow wurde erstmals 1301 als Kirchenlehen den Mirower Johanniter übertragen. Die Kirche wurde in Leussow gehört zu den wenigen ravennatischen - altchristlichen Stil erbaut. Ravennistisch nach der italienischen Stadt Ravenna. Andere würden den Stil der Kirche auf Grund ihres rundbogenartigen Stils als Neuromanik bezeichnen. Dabei ist unverkennbar das der Landbaumeister Pfistner Anleihen beim verstorbenen Hofbaumeister Buttel genommen hat.
Sie wurde 1868-1870 durch die Baufirma Rehberg mit hellen Ziegel, andere sagen Backsteine, erbaut. Markant sind die rundbogenartigen Fenster wie in der Kirche zu Feldberg/Mecklenburg
Der Turm der Kirche wurde ähnlich der Kirche in Babke teilweise vor das Langhaus gesetzt und hat vier Sonnenuhren.
Dieser erneuerte Turm zeigt nun Anleihen mit seiner Bischofsmütze bei den neugotischen Kirchen wie z.B. Jabel.  Der Turm ist schiefergedeckt und trägt ein Kreuz. Der Turm hat die Form einer kleinen Bischofsmütze mit ihren vier Dreiecken die nach oben zeigen. Es sind zwei Glocken vorhanden, die per Strick geläutet werden.


Nur das Eingangsportal wurde noch weiter vorgezogen.
Über dem Eingangsportal sehen wir ein kleines keltische Kreuz
(Hochkreuz - Kreuz mit Kreis).
Im Sommer kann ein Blick in die Kirche geworfen werden.
Ein gusseisernes Tor trennt den Vorraum mit dem Langhaus.
Von weitem können wir den Altar sehen. Darauf steht ein etwa einen Meter großes Holzkreuz, im Mittelpunkt das Christusmonogramm PX.
Der Altar steht in der runden Apsis, die Apsis folgt also dem rundbogenartigen neuromanischen Stil.
Die vollständige Altarschranke hat vorne drei Flächen.
In der linken und rechten runden Fassung sehen wir einen Vierpass. Die mittlere Fassung sieht aus wie ein Lenkrad mit vier Speichen.
Die drei schmalen Apsisfenster haben im Oberlicht ein kleines Kreuz. Links und rechts stehen am Rand zur Apis je eine Säule.

Diese Säulen haben schlierenartige Muster. Im oberen Teil der Apsis läuft ein etwa fünfzig Zentimeter breites einreihiges Punktmuster. Dieses weißes Band könnte  aus Gips bestehen.
Das Band hebt sich ganz schwach gegen die weiße Wand ab.
Dieses Band führt weiter durch das Langhaus.
Links steht zu ebener Erde ein Kanzelkörper , der vier Flächen hat auf dem sich jeweils vier Rundbögen befinden. Der Kanzelkörper ist bräunlich. Da wir die Kirche nicht weiter betreten können,

schauen wir uns den Eingang genauer an.
Am besten besuchen Sie die Kirche beim Gottesdienst.
Der frühere Altar der Vorgängerkirche wurde in die Nachbarkirche in Zirtow im Jahre 1885  eingebaut.
Links und rechts oben der Chorseite sehen wir je ein Rundfenster mit einem Buntglaskreuz. Direkt unter der Decke sehen wir eine Reihe von Spitzbögen.
Über dem Chorbogen steht: " Ehre ist Gott in der Höhe".
Links hängt eine Erinnerungstafel an die Gefallenen des I.Weltkrieges.
Links steht der verbliebene Kanzelkörper.
Rechts steht ein Taufständer aus dem 19.Jh..
Die Decke ist durch braune schmale Holzbalken geteilt.
Rechts neben dem Eingang befindet sich unter der Empore
ein Nebenraum. Dieser kann als Winterkirche verwendet werden.
Die schmalen rundbogenartige Fenster bestehen aus kleinen rautenartigen Butzescheiben wie bei neugotischen Fenstern.
Oben im Oberlicht sehen wir ein Buntglaskreuz in verschiedenen Farben wie rot, gelb oder blau.
Auf der Empore steht eine Bruder-Orgel aus Wismar . Sie stand bis 1925 im Lehrseminar in Mirow.  Sie wurde im jahr 1925 in die Leussower Kirche eingebaut. Die Orgel wurde 2011 von Gottfried Schmidt/ Rostock restauriert.

Über der Tür im Vorraum unter dem Turm haben wir ein Halbrundfenster. Der Mittelteil ist rund, besteht jedoch aus zwei halben Teilen, die durch einen kaum sichtbaren Bleisteg verbunden sind. Die Fischblase links und rechts besteht aus vielen kleinen rautenartigen Scheiben. Die weiße Holzdecke hat zwei Löcher. Aus dem rechten Loch hängt mehrere Zentimeter der Strick zum Läuten der Glocke heraus. Der Strick hat mehrere Knoten.
Über dem Eingang hängt ein Engelskopf, dessen beiden Flügel links und rechts den Kopf schützend nach vorne umrahmen. 


Die Kirche gehört zur
Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde 
Mirow

Pastor Christian Borowski 01.09.2015

Schlossstraße 1
17152 Mirow

Telefon: 039833-20426
E-Mail: mirow@kirchenkreis-stargard.de
 



Untere Teil des Kirchturmes


Sonnenuhr   


Kirchturm mit Sonnenuhren


Neuromanisches  Fenster


Runde Apsis
mit neuromanischen Fenstern


Fenster Apsis


Kreuz  und Zierbänder der Kirche


Eingangsportal


Offene Tür


Türoberlicht


Engel über Eingang zum Langhaus


Blick in die Kirche


Altar


Chorraum


Altar mit Schranke


Altar

Altar

Altar

Decke

Decke

Bild "Kreuzigung"

Taufständer

Bruder-Orgel

Linke Rundfenster mit Kreuz

Verzierungen an
den Säulenkapitalen
der Empore

Tafel  I.Weltkrieg

Fenster

Fenster