Kirche Hohenzieritz bei Neustrelitz

 


Außenansicht Eingang
 

Die Kirche in Hohenzieritz gehört zu den Seltenheiten einer Rundkirche mit großer Kuppel. Sie steht auf einem kleinen Hügel inmitten des schönen Schlossparks. Die Kirche wurde 1806 von F.W.Dunkelberg erbaut. Dunkelberg erbaute weitere Gebäude um das Schloß wie z.B. die Schmiede.
Hohenzieritz war selbst Sommersitz der mecklenburgischen - strelitzschen Herzöge.
Im nahen Schloß starb die legendäre preußische Königin Luise.

Ein markanter Eingang mit Jesuskopf, diese Porzellanarbeit ist wahrscheinlich von belgisch-holländischen Porzellankünstler um 1900 vertrieben worden. (Siehe auch Peckatel) und eine Inschrift prägen das Portal.
Das Portal wird durch vier dorische Säulen,
die vier Evangelien darstellend, getragen.
Die Kirche wurde vom Herzog von Mecklenburg-Strelitz gestiftet. Das Land Mecklenburg war auf Grund von familiären Problemen sowohl vereint, aber auch in die Länder Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz getrennt (siehe auch Inschrift).

Über dem Altartisch finden wir einen Jesuskopf (Bild).
Der Altarraum wird durch eine weiße Altarschranke getrennt.
Hinter dem Altar befindet sich ein kleiner Raum.
Das Gestühl aus dem Jahre 1806 ist halbrund angelegt. Es befindet sich in einem relativ schlechten Zustand.
Teile wurden bereits ausgewechselt.
Die Empore wird durch 16  plus 2 Säulen am leeren Orgelplatz getragen.
Zwei Treppen führen auf die Empore.
Über dem Altarraum wurde in die runde Empore ein Kanzelkörper eingefügt.
Die Treppe zur Kanzel befindet sch neben dem Altar. Die Empore führt vollständig um die Kirche unterhalb einer Rundbogenfensterreihe.
Gegenüber der Altarseite befindet sich im Rundgang der Platz für die Orgel. Dort befindet sich ein zweiter Aufgang zur Empore links neben dem Eingang.
Die Orgel war stark beschädigt, so dass sie entfernt wurde.
Sie stammte von Orgelbauer Noebe aus 
dem Jahre 1822. Heute steht rechts neben dem Altar ein weißes Harmonium.
Die Bespielbarkeit ist nicht bekannt.

Heizung vorhanden.

Leider hat die Kirche große Feuchtigkeitsprobleme. Es fehlt eine Ringentwässerung. Wir sehen an der Seitenwand viele Stockflecken bis zu einer Höhe von fast einem Meter .

Am Eingang hängt an der linken Säule ein altes vergilbtes Foto. Es zeigt die Innenausstattung der Kirche. Auffallend ist, dass die Decke Ornamente  in Kästen hatte, die es heute nicht mehr gibt. Wann diese Kastendecke entfernt wurde ist nicht bekannt. An dieser Decke sehen wir heute viele kleine Risse, die leider feucht sind. Das runde  Dach scheint nicht dicht zu sein.
Hier steht für die Gemeinde  noch viel Arbeit zur Erhaltung der Kirche an.

Der Glockenturm steht separat  und hat eine Glocke aus dem Jahre 1588.
Die Glocke hat oben zwei Zeilen von Inschriften. In der davon unteren Zeile finden wir die Zahl 1588.
Zwei weitere Glocken wurden im II. Weltkrieg eingeschmolzen.
Diese Glocke war wohl auch zum Einschmelzen vorgesehen, denn sie trägt den Ortsnamen "Hohenzieritz".
Um den unteren Glockensaum läuft eine weitere Inschrift.
Keine weiteren Verzierungen. Der Text ist lateinisch.



Die Kirche zeigt einige Königin Luise-Bilder.

Die Kirche wird auch für Konzerte genutzt.

Ev. - luth. Kirchgemeinde Peckatel - Prillwitz

Seit dem 11. Januar  2017
Pastor Moritz Menacher 

Dorfstr.46
17237 Peckatel

Telefon: 039824-20262
E-Mail: peckatel-prillwitz@elkm.de


Eingangsportal
 


Jesuskopf


Inschrift zur Stiftung der Kirche
Stifter Herzog Carl


Altarraum 2006


Altartisch mit Jesusbildnis 2006


Innenansicht 2014

Altar mit Altarschranke 2014

Altarschranke 2014

Altartsch mit Korpus am Kreuz
dahinter Altarbild Jesuskopf mit Dornenkrone

Weißes Harmonium

Achteckiger Ttaufständer
mit Taufschale

Gewölbedecke 2014
mit feuchten Stellen

Altes Foto der Innenansicht

Feuchte Stellen an der Emporentreppe

Rechte Seite unterhalb der Empore

Bankgruppe rechts

Säulen der Empore

Glockestuhl
 

Glocke
 

Glocke wurde mit dem Ort
Hohenzieritz beschriftet

Kirche und Glockenstuhl

Kirche seitlich