Kirche Podewall bei Neubrandenburg / Gemeinde Trollenhagen

 


Außenansicht mit Steinmauer 2011

An einem Feldweg fast außerhalb des Ortes Podewall steht die Fachwerkkirche. Umgeben ist Kirche und Friedhof von einer losen Feldsteinmauer. Zuerst sehen wir den Giebel auf der Straßenseite. Unten erkennen wir das die Fachwerkkirche auf einem Fundament von Feldsteinen ruht. Darüber haben wir etwa eine etwa ein Meter hohe Ziegelmauer. Erst darauf wurde das Fachwerk gesetzt. Unterhalb des Daches haben wir zwei Rundbogenluken als Schallluken. Unterhalb der zwei Schallluken sehen wir zwei Felder tiefer angedeutete Rundbögen am oberen Gefache. Links und rechts daneben haben wir je ein K - Gefach.
Rechts sehen wir den Eingang zur Kirche . Der Eingang und die zweistufige Treppe haben eine schlichte Überdachung. Dachziegelartige Wellpappe dient als Regenschutz. Links und rechts vom Eingang haben wir je ein Rundbogenfenster aus Holz. Wir haben ein hölzernes braunes Mittelkreuz. Jedes Feld hat  vier mal zwei kleine rechteckige Scheiben.
Die oberen Scheiben im Oberlicht sind natürlich abgerundet.
An dem anderen Giebel haben wir oben direkt unter dem Dach eine Schallluk
Das Dach ist zweiteilig und mit Ziegel gedeckt.
Der untere steile Dachteil geht bis in Höhe der Giebel.
Das obere Dach ist etwa 20 cm nach außen abgesetzt.
Darauf ist ein Walmdach gesetzt. Eine Bretterleiste schießt die Lücke im Dach.
Auf dem Dach am Straßengiebel haben wir eine Wetterfahne mit der Jahreszahl.
Sie vereist wohl auf das Alter der Feldsteinkirche hin.
Auf den anderen Dachseite über dem Giebel sehen wir ein Kreuz.

Evangelisch - lutherische Emmaus-Kirchgemeinde Neddemin-Staven

Pastor Martin Doß

Rossower Str. 25
17039 Staven

Tel.: 039608 - 20021
Fax: 039608 - 26193
E-Mail:  staven-emmaus@elkm.de




Giebel Straßenseite 2011


Giebel Straßenseite 2011


Eingangsseite 2011

Giebel 2011

Rückseite 2011

Dachstruktur 2011

Fenster Rückseite 2011

Fenster 2011

 


Eingang 2011

 

Kirche im Jahr 2017 nach der Notsanierung im Jahre 2016
Im Jahr 2016 wurde die Fachwerkkirche für über 65000 Euro notsaniert.
Grund war die tatsache, das bei Leuten der Glocke , die gesamte Kirche wackelte.
In die Kirche wurden Stahlträger eingezogen, die Gefache wurden erneuert,
und das Mansardendach wurde mit Biberschwänzen neu eingedeckt.
Die Eingangstür wurde restauriert.
An der Seite mit der Holzverbretterung finden wir oben ein Kreuz mit einer Wetterfahne.

Auf der Wetterfahne steht die große Jahreszahl 1800. 
Es sollte die Jahreszahl des Baus der Fachwerkkirche sein.
Andere Angaben (Siehe auch Kirchenzeitung 11.12.2016) beziehen sich auf das Jahr 1819 , dem Jahr der Kirchweihe.
Die kleine Zahl 2016 an der Seite der Wetterfahne bezieht sich auf das Jahr der Dachrestaurierung.


Der Förderverein zur Rettung der Kirche, Leiter Bodo Saß, veranschlagt insgesamt Kosten um 400000 Euro.
Die Restaurierung wird durch die Stiftung Kiba gefördert.


Außenansicht

Fachwerkgiebel

Eingangsseite

Restaurierte Tür

Giebel mit Holzverbretterung

Kreuz mit Wetterfahne

Kreuz mit Wetterfahne 1800

Außenansicht mit Giebel

Außenansicht

Mansardendach

Außenansicht