Kirche Neuenkirchen bei Neubrandenburg

 


Außenansicht mit Schallluke 2011

Die Feldsteinkirche ohne Kirchturm wurde wohl um 1300 erbaut. 
Das Zeltdach wurde neuen grauen Dachziegel erneuert.
im hinteren Teil des Daches sehen wir auf jeder Seite je eine etwa ein Meter hohe  verbretterte Mansarde . Es handelt sich um die beiden Schallluken für den integrierten Glockenturm.
Im vorderen Teil der Südwand sehen wir eine Fenstergruppe aus drei Rundbogenfenster in einer gemeinsamen Rundbogenblende.
Das mittlere Fenster ist etwa einen Meter höher.  Interessant sind die eingebauten zweireihigen senkrechten übereinanderliegenden rechteckigen Fensterscheiben, die durch Bleistege verbunden sind Oben haben wir zwei Scheiben, die in einen Spitzbogen laufen.
Über dem schlichten Anbau mit einer Rundbogentür sehen wir zwei Fenster, die die gleiche Form wir die Dreiergruppe daneben haben, einem Übergang von Rundbogen zum gotischen Spitzbogen.
Auch diese Fenster wurden aus Ziegel gemauert.
Nun schauen wir uns den Giebel auf der Glockenseite an.
Diese drei Fenster zeigen schon klare Merkmale eines Spitzbogenfensters. Die Fenster haben die gleiche Struktur wie die anderen Fenster. Darüber haben wir eine Reihe von fünf Rundbogenblenden. Die Spitzen zeigen den Übergang vom Rundbogen zum Spitzbogen, der nicht vollendet ist, ähnlich den Spitzen der Fenster. Die mittlere größte Blende hat eine Doppelspitze.
Links und rechts haben wir je zwei kleinere einfache Blenden die nach Außen um etwa 80 cm jeweils kleiner werden. 
Über der mittleren Blende haben wir eine runde Öffnung.
Links und rechts teilweise daneben und darunter sehen wir je eine Fischblase. Der andere Giebel hat eine andere Struktur.
Unten haben wir eine Spitzbogenpforte. Der Giebel ist nicht vollständig mit Feldsteinen gemauert. Oben haben wir an der Spitze einen Bereich von etwa 2 m  senkrecht verbretterten Bereich.


Die Kirchgemeinde Neuenkirchen ist seit 2003 mit der 
Kirchgemeinde Neddemin-Staven verbunden.

Evangelisch - lutherische Emmaus-Kirchgemeinde Neddemin-Staven

Pastor Martin Doß

Rossower Str. 25
17039 Staven

Tel.: 039608 - 20021
Fax: 039608 - 26193
E-Mail:  staven-emmaus@elkm.de




Seitenansicht mit Schallluke 2011


Fenstergruppe


Fenstergruppe
über Sakristei


Chorgiebel

Chorfenstergruppe

Rückseite mit Schallluke 2011
Die Kirche im Jahr 2016
Leiste der Arbeiten
an der Kirche
Die Kirche hat sich im Jahr 2016 verändert.  Auf dem Friedhof steht ein neuer
freistehender hölzerner Glockenstuhl mit einer Glocke.

Das Giebeldach ist nun flach und hat keine Mansarde mehr.
Auf dem Kirchturmteil wurde die Glockenstube aufgelöst.

Eine Leiste/Brett steht am Altar und zeigt den Zeitraum der Renovierung von 2012-2014.
Dort sehen wir das die Glocker erst im September 2016 eingehängt wurde.
Auf der Westseite haden wir den spitzbogenartigen Eingang für die Turmseite.
Hier sollte eigentlich der Kirchturm errichtet werden.
Bis etwa 2011 sehen wir auf der Nord-und Südseite eine Mansarde mit je einer Schallluke.
Nach 2012 wurden die Mansarden abgerissen und das Giebeldach neu gedeckt.
Der Turmanbau hat keine Fenster. Der obere Teil des Giebel ist schwarz und senkrecht verbrettert.
Im Bereich des möglichen Turmes gibt es keine Fenster.
Am Beginn des Langhauses sehen wir unten ein mit Ziegel zugemauerte leicht rundbogenartige Pforte
von etwa 80 cm Höhe, vielleicht ein sogenannter Büßereingang.

In drei schmale eher rundbogenartige Fenster sehen wir ein spitzbogenartiges Fenster mit einer markanten Spitze.
Unterhalb des Fensters sehen wir je ein Teil der Mauer aus rötlichen Ziegel. 
Daran erkennen wir das früher andere Fenster ,  die größer waren, vielleicht auch rundbogenartige Fenster eingebaut waren.
Der Bogen oben ist eher rund als spitzbogenartig. Dies wird auch sichtbar wenn wir die Fenster von innen sehen.

Auf der Nordseite sehen wir am östlichen Ende eine Sakristei mit drei weiße Blenden.
Die Ostseite hat drei spitzbogenartige schmale Fenster.
Darüber sehen wir  fünf verschieden große weiße Blenden.
Die größte mittlere Blende ist oben eine Doppelblende.
Auf der Südseite befindet sich ein kleiner Anbau mit einem Giebeldach.
An der Südostseite sehen wir ein dreiteiliges Dreifaltigkeitsfenster.
In einem großen fast rundbogenartigen Bogen sehen wir drei spitzbogenartige  Fenster.


Betreten wir nun von Westen den Turmteil der Kirche aus dem 13.Jh. .
So fällt sofort die Schräge im Fußboden zum Langhaus auf. Rechts haben wir wohl Toiletten.
Links sehen wir  den Beginn einer Ausstellung der Kirchgemeinde,  die sich in der Winterkirche und dem Kirchenraum fortsetzt.

Eine große spitzbogenartige Pforte ist senkrecht grau verbrettert und hat eine Tür zur heutigen Winterkirche.
Unterhalb der Empore befindet sich die neu eingebaute Winterkirche.
Die Winterkircht ist mit neuen Stühlen bestuhlt. Rechts gibt es eine Tür zum Boden der Kirche.

Eine Doppeltür dient als Eingang in den Kirchenraum.
Als erstes fällt die Kanzel aus dem Jahr 1678 mit dem Eingang und dem Aufgang links.
Die Kanzel ist in dunkel gehalten und hat feine Holzarbeiten.

Rechts am Eingang sehen wir eine Tafel mit der Jahreszahl 1678.
Die Kanzel bzw. der Zugang hat feine Schreinerarbeiten, die teilweise vergoldet sind.
Davor steht der einfache gemauerte Altar.
Rechts am Altar sehen wir ein fünfeckiges Loch, das wohl als versteckte Tabernakelnische zu katholischer Zeit diente.
Links und rechts von der Kanzel sehen wir ein sogenanntes Schutzkreuz, das freigelegt wurde.
Außerdem sehen wir links eine weitere freigelegte Malerei .
An der rechten Wand befindet sich eine Büste von Friedrich Ludwig Jahn dem Turnvater.
Warum diese Büste in die Kirche kam ist nicht bekannt.
Auf der linken Seite fällt zwischen den Fenstern ein Kreis mit der Inschrift" HER VON BER" auf.
In der Kirche sehen wir weitere sieben dieser marknten Kreise aber ohne Text.
Links  an der Wand erinnern zwei Tafeln die an die Gefallenen der beiden Weltkriege erinnern.
Das Gestühl ist ein ursprüngliches Kastengestühl. Nur eine Tür ist noch vorhanden.
Die Empore ist grau. Nach  2012 wurde wohl die Winterkirche eingebaut.
Die Kirche hat keine Orgel.
Der Kirchenraum hat heute eine helle hölzerne Decke.


Glockenstuhl und Kirche

Glockenstuhl mit Glocke

Glocke

Detail an der Glocke

Kirche und Glockenstuhl

Kirche südliche

Nördliche Seite mit Sakristei
und drei Fenster

Fenster
und kleine Pforte

Kleine Pforte

Spitzbogenartiges Fenster
außen

Spitzbogenartiges Fenster
innen mit Bemalung

Nördliche
Sakristei

Giebel mit drei Fenster

Spitzbogenartige Fenster

Blenden des Ostgiebels

Südseite mit Anbau

Dreifaltigkeitsfenster

Kleiner Anbau

Fenster über dem Anbau

Eingang

Blick zum Ausgang

Spitzbogenartiger verbretterter Eingang

Winterkirche beheizbar

Altar der Winterkirche

Zur Treppe rechts

Innenansicht

Chorraum

Altar vor der Kanzel

Tafel am Eingang zur Kanzel
mit der Jahreszahl 1678

Kanzel mit Zugang

Kanzel

Details am Kanzelkörper

Rechts Tabernakelnische

Links Nische mit Holzfigur
Abendmahlbild, Schutzkreuz

Schutzkreuz links

Holzbild Abendmahl

Holzfigur
Jesus kopf mit Dornenkrone

Taufe

Gestühl rechts mit Jahnfigur

Büste von Friedrich Ludwig Jahn

Südliches Dreifaltigkeitsfenster

Nördliche Fenster und Bemalung

Bemalung  mit Text "HER VON BER"

Gedenktafel I.Weltkrieg

Gedenktafel II.Weltkrieg

Freigelegte Malerei

Empore, darunter Winterkirche

Blick zur Empore

Kastengestühl

Hölzerne Decke mit Empore

Hölzerne Decke