Kirche Sankt Johannis Neubrandenburg

 


Außenansicht

Ursprung der Kirche ist ein Franziskanerkloster um 1248 (Stadtgründung)
Reste der ersten Kirche Nordseite

Anfang 14.Jh. Erweiterung der Kirche und Kloster,
zweites Kirchenschiff, Kreuzrippengewölbe
15.Jh. Verlängerung Chorraum
Im 16.Jh. Auflösung Kloster, Nutzung als Spital und Armenhaus
Beginn des Patronats der Stadt,
Kanzel wahrscheinlich 16.Jh.
1890-94 gründliche Renovierung
Einbau der Buntglasfenster im Altarraum,
Dampfheizung, Gasbeleuchtung
Gewölbe neugotisch ausgemalt,
Sauerorgel (Frankfurt/Oder) installiert.

1976-80 Neugestaltung der Kirche, insbesondere Neuausmalung, Heizung, Beleuchtung
1989-90 neue Schuke-Orgel, die Sauerorgel
wurde in der Nicolaikirche Röbel eingebaut.

Der markante Barockaltar im Chor zeigt im Hauptbild die Kreuzigung Jesus Christus. Eine Kopie dieses Bildes befindet sich in der Kapelle in Passentin.
Unter dem Hauptbild sehen wir das Abendmahl, über dem Hauptbild befindet sich der Moment der Auferstehung von Jesu Christus. Links sehen wir die Abnahme Jesus vom Kreuz und rechts erfährt Jesus von einem Engel im Garten
Gethsemane sein Schicksal. 
Zwei starke Frauen tragen den Oberteil des Altares
mit der Auferstehungsszene, es sollen "Hoffnung" und "Geduld" sein. Hoffnung und Geduld für Jesus Christus Auferstehung vom Tode, also für den Betrachter auch Hoffnung und Geduld im Leben und nach dem Tode !
Im Oberteil haben wir seitlich vom Auferstehungsbild je drei Figuren. Je eine Figur schmettern die Freude mit einer Fanfare hinaus. Rechts hält eine Figur ein mannsgroßes Kreuz, links eine Figur ein Kreuz in der Hand. Ganz oben sehen wir drei Figuren. Die mittlere Figur erhebt den Arm zum Sieg und hält einen Stab nach rechts oben in der Hand. Alle Figuren sind mit Gold und anderen Farben geschmückt. Der Altar ist mit vielen goldenen
Roccaien verziert. Auf der Rückseite des Altares sehen wir die Jahreszahl 1983. Warum diese Jahreszahl dort steht ist nicht bekannt. 

Die Chorfenster sind fein mit Buntglas geschmückt. Das Licht 
scheint farbenfreudig in den Altarbereich durch das südliche Spitzbogenfenster. Südliches und natürlich auch das nördliche Fenster werden durch je einen gemalten Engel geschmückt auf jeder Seite. Die Chordecke ist ebenfalls bemalt besonders die Rippen des Gewölbes. 
Der Mittelteil des Kreuzrippengewölbes trägt eine Blume.

Rechts vor dem Chor steht eine interessante sehr schön verzierte Kanzel mit Schalldeckel. Viele Figuren befinden sich an der Treppe und am Kanzelkörper. Die Verbindung zum Schalldeckel enthält einen Rindbogen, der mit einem lateinischen Text gefüllt ist. Rechts am Kanzelkörper finden wir weiteren Text. Weiterer Text auch in goldener Schrift aber kleiner sehen wir auf schwarzem Grund am Schalldeckel.  Im Schalldeckel sehen wir ein Rechteck mit einer goldenen Windrose. 
An der Treppe sehen wir männliche Figuren die die Treppe hinaufweisen. Dann ist ein König mit Zepter und Krone zu sehen. Am Kanzelkörper steht unter den Figuren der Name.
Die Figur neben der Treppe wir mit Matth. 3.04 beschriftet. Es ist anzunehmen , dass darüber der Text steht. Über den Figuren befindet sich Text in goldener Schrift. Dann folgt eine Figur mit einem Krug. Darunter steht "VERRA CHRIST", ist Jesus damit gemeint ? Dann sehen wir Marcus, Lucas und durch eine Tafel verdeckt Johannes also die Evangelisten.
Auf der Tafel steht das Jahr 1518 es folgt auf schwarzen Grund eine Liste von Nahmen darunter dem Bürgermeister Jochim Rumpelshagen. Es wird sich wohl um Stifter handeln, vielleicht für die Kanzel. Weitere Schmuckelemente wie Engelsköpfe schmücken die Kanzel.

Links neben dem Chor steht ein zweiter Altar. Hierbei handelt es sich um den Altar aus der Kirche in der Bachstraße in Neubrandenburg. 
Der Mittelteil zeigt die Kreuzigungsszene. Daneben stehen im Mittelteil wohl je zwei Heilige übereinander. Im linken Flügel sehen wir die Evangelisten Mattheus und Marcus mit Engel und Löwe, im rechten Flügen Lucas und Johannes mit Stier und Adler.

Gusseiserne Kronleuchter erhellen die beiden Schiffe.
Beide Schiffe sind durch drei Spitzbögen getrennt. Die Decke ist ein mehrjochiges Kreuzrippengewölbe. 

Auf der Empore steht eine moderne Schuke-Orgel. Sie ersetzte eine Sauerorgel, die in der
Nicolaikirche Röbel eingebaut und dabei restauriert wurde.



Seit 1945 ist die Johanniskirche Hauptkirche der Stadt,
die Marienkirche wurde 1945 zerstört, war bis 1990 Ruine und wurde wieder aufgebaut, jetzt Konzertkirche.

Für Schwerhörige:
Kopfhörer in einer Bank rechts an der  Kanzel.
Hörgeräte mit T-Schaltung rechts zwischen Eingang und Kanzel

Homepage:www.kirche-neubrandenburg.de

Telefon:0395-5823475
E-Mail: st.johannis-buero@gmx.de


Kirchturm


Rückseite


Eingang


Ostseite


Innenansicht 2012


Innenansicht 2012


Altar


Abendmahl


Hauptbild Kreuzigung


Kreuzabnahme links


Garten Gethsemane
Jesus kniet vor einem Engel der ihm den Kelch reicht


Oberes Bild Auferstehung


Fenster  und Seitenbemalung 
im Chor rechts

 
Fenster  und Seitenbemalung 
im Chor rechts


Decke im Chor

Bankreihe aus dem Franziskanerkloster

Gedenktafel rechts
 an der Chorinnenseite

Harmonium
 

Seitenaltar
Altar aus Kapelle in der Bachstraße Nbg.


Linker Flügel mit
Evangelisten Mattheus und Marcus


Mittelteil
Kreuzigungsszene und vier Heilige

Rechter Flügel mit
Evangelisten Lucas und Johannes


 8 Grabplatten


Grabplatten

Grabplatten


Grabplatte
 


Kanzelfuß
Moses mit den Geboten


Kanzel


Aufgang


Über dem Eingang zur Kanzel


Figuren am Kanzelkörper


Schalldeckel
 


Detail Kanzel mit Stifter
und Jahreszahl 1598


Detail Kanzel


Detail 
Kanzel


Kanzel 
mit Fuß

Lutherbild 
mit Schwan


Schuke-Orgel


Kronleuchter


Seitenschiff


Innenansicht zum Chor


Pfarramt


Beschriftung am Pfarrhaus


Beschriftung am Pfarrhaus