Kirche Zarnekow-Levin bei  Dargun

 


Seitenansicht Kirche
Während der Restaurierung
Turm 2010


Die Kirche in Levin wurde erstmals im Jahre 1256 erwähnt. Die Kirchenfenster verweisen auf Elemente der Romanik hin. Die Mauerwerke um die Rundbogenfenster sind sehr stark und massiv erbaut. Ein Zickzack-Band läuft unter der Dachkante.
Die Anbauten sind wohl jüngeren Datums. Im Jahre 2009 steht der Kirchturm in einem Gerüst. Der Kirchturm wird erneuert und neu eingedeckt. Die Kirche hat im Kirchturm zwei mittelalterlichen Glocke. Eine Glocke sollte für Kriegszwecke im II. Weltkrieg eingeschmolzen werden. Zum Glück kam es nicht mehr dazu.
Das Dach des Kirchenschiffes und der Apsis sind ziegelgedeckt. Zum Bau der Kirche wurden größtenteils Feldsteine verwendet. Der Anbau zur Dorfstraße wurde aus Ziegel erbaut. Mitten auf der Kirche steht einsam ein weißes Tor mit der Jahreszahl 1717. 
Betreten wir nun die Kirche durch das Portal im Kirchturm. Nahebei steht das Pfarrhaus, ein Fachwerkbau aus dem Jahre 1740. Über dem Eingang zum Kirchenraum steht folgender Spruch: "Wer glaubt der flieht nicht. Jes. 28.16"

Betreten wir nun die Kirche, so sind markant für die se Kirche der Chorraum mit dem
Kreuzgratgewölbe und die beiden Kreuzgratgewölbe im Kirchenschiff.
Die gesamte neugotische Ausstattung stammt aus dem Jahre 1875.

Der Altar hat eine nach vorne offene Altarschranke. Am linken Teil der Altarschranke sehen wir in einem Vierpass den griechische Buchstaben Alpha und am rechten Teil der Altarschranke den griechischen Buchstaben Omega, für den Anfang und das Ende. Auf dem Altar steht dein Kreuz mit dem Gekreuzigten Jesus Christus ganz vergoldet. Hinter dem gemauerten Altar haben wir ein etwa drei Meter hoben Abschluss. Der Mittelteil ist unten rechteckig etwa so breit wie der Altar. Der Oberteil ist dreieckig. Darauf befindet sich ein Kreuz.
Im oberen Mittelteil sehen wir einen Spitzbogen. In der restlichen Fischblase befindet sich eine wohl dreiblättrige Blume um diesen Raum im Dreieck auszufüllen.
Nach unten folgt ein Teil der nach unten durch drei Spitzbögen abgegrenzt wird. In diesem Tel sehen wir links und rechts einen Vierpass in einem Kreis.
Mittig im einem Kreis sehen wir in einem gerundeten Dreieck dreieckartige geordnet drei Dreipässe.
Links und rechts sehen wir schleppdachartige Seiten. Vier kleine Bögen verzieren diesen Rand innen. Jede Seite hat zwei Türmchen mit einem kleinen Kreuz. Die beiden Mitteltürmchen stehen auf vier Säulen, so dass diese Türmchen offen sind.
Die Türmchen haben drei Reihen schindelartige Verzierungen.
Links im Eingangsbereich steht der hölzerne neugotische Taufständer.

Rechts vor dem Chorbogen sehen wir die neugotische Kanzel ohne Schalldeckel. Die drei Flächen sind mit alten Teilen aus dem Jahre 1575 versehen. Die linke Platte hat einen roten Hintergrund.  Auf dieser Platte sehen wir oben einen silbernen Engelskopf mit zwei silbernen Flügel . Darunter sehen wir eine Harnischkopf mit je zwei roten und silbernen Federn. Diese Federn umschließen den silbernen Harnisch. Die Federn tragen vier kleine Glocken, rote Feder silberne Glocke, silberne Feder rote Glocke. Auf roten Blumengrund sehen wir darunter eine herzartige vierblättrige Blume, in den wechselnden Farben Silber und rot. Umgeben von einer silbernen und roten Feder.
Darunter folgt ein Text mit der Jahreszahl 1575. Der Name Hobe , Patron ist zu lesen. Umrahmt wird das Bild , wie auch die beiden anderen Felder mit halben goldenen Wagenrädern.
Das mittlere Feld  hat einen bräunlichen Hintergrund. Wieder haben wir an den Seiten die Federn , je drei links und rechts. Diesmal in den Farben links Silber, blau, Silber, rechts genau umgekehrt.
Oben einen Engelskopf, wie die anderen Platten, darunter ein silberner Hirschkopf, dann folgt wie der der silberne Harnischkopf, darunter wieder der Hirschkopf. Darunter sehen wir einen silbernen Text auf blauen Grund.
Rechts sehen wir das rechte Bild, im Aufbau der gleiche Aufbau wie die beiden anderen Platten. Diese Platte ist identisch mit der linken Platte, der Text ist ein anderer. Der Name Hobe und die Jahreszahl 1575 stimmen überein.

Links und rechts haben wir je eine Loge.
Links hängen acht Tafeln der Patronatsfamilie Hobe.
Drei Tafeln hängen links, drei Tafeln hängen rechts , zwei Tafeln hängen über folgenden Text: " Kommet her zu mir alle die ihr mühselig und beladen seid. Diese Tafeln sind ähnlich der drei Tafeln an der Kanzel, vielleicht stammen sie aus dem selben Zeitraum um 1575.
Ich will euch erquicken. Math. :v:v: 28. Diese Zeile wir durch eine Blume links und rechts begrenzt.

Der Chorraum hat ein Kreuzrippengewölbe, die Grundfarbe
der fünfblättrigen Weinranken mit Weinreben ist grün. Der Hintergrund ist bläulich gestrichen, es schimmert etwas durch.
Ein gusseiserner Kronleuchten für Kerzen hängt von der Mitte des Kreuzrippengewölbes.

Nun schauen wir uns das Kirchenschiff an. Drei Kreuzrippen Joche sehen wir im Kirchenschiff. Diese Weinranken haben die Farbe blau.  Ein Kronleuchter für Kerzen ähnlich dem Kronleuchter im Chor hängt von der Decke.
Die Seitenwände  sind bis zur Höhe von 1,20 m mit roten Ziegel bemalt. Darüber läuft quer , 20 cm breit, ein schwarzes Band fünfblättriger Weinblätter mit jeweils drei Weinreben.
Die andere Fläche ist weiß. Die Flächen um die Rundbogenfenster haben eine dunkelbraune Linie.

Auf der Empore steht eine Rasche-Orgel ohne Fußpedale, die 2004 restauriert und in den ursprünglichen Zustand versetzt wurde. Wilhelm Rasche aus Bad Doberan baute diese Orgel 1839. Ein Text aus dem Jahre 1839 ist an der Orgel vorhanden.

Ein kleiner Kronleuchter für und mit Kerzen hängt über der Empore.

Die Bänke sind schlicht , haben aber eine Bankheizung.
Die Bankreihen sind nummeriert, schlichte Verzierungen sind ein hohler Vierpass und abgerundete Ecken an jeder Bank.

Die Rundbogenfenster sind schlicht klar, bestehen aus vielen kleine rautenartige kleine Scheiben, die mit Bleistege verbunden.

Gedenktafeln für Kriegsopfer hängen in der Kirche. 
Die Kirche hat zwei mittelalterliche Glocken.

  • Ev.-Luth. Kirchengemeinde Dargun
  • Pfarrsprengel mit KG Brudersdorf, KG Groß Methling und KG Levin
    Pastor Alexander Uhlig
  • Burgstr. 9
  • 17159 Dargun
  • Tel.: 039959/20416
  • Fax: 039959/20416
  • E-Mail: dargun@elkm.de


Kirchturm
Während der Restaurierung
Turm 2010



Kirchturm
Während der Restaurierung
Turm 2010


Seitenansicht 2016
 


Kirchturm 2016
 


Langhaus mit Anbau 2016
 


Chor
   


Seitenanbau

Rundbogemfenster

Rundbogenfenster

Eingang im Turm  mit Text

Innenansicht aus den Bankreihen

Chorraum mit Altar


Altartisch



Tafeln mit Beschriftung im Chorraum

Drei rechten Tafeln im Chorraum


Taufständer


Kreuzrippengewölbe im Chor

Kanzel

Drei Tafeln an der Kanzel

Mittlere Tafel

Rechte Tafel

Blick zur Empore

Kreuzrippengewölbe im Langhaus

Kronleuchter im Langhaus

Neugotische Bankreihen

Empore mit Orgel

Rasche- Orgel

Text an der Rasche Orgel

Kronleuchter auf der Empore

Blick von der Empore


Wandbemalung in Langhaus


Rundbogenfenster


Pfarrhaus aus dem Jahre 1740