Kirche Gorschendorf  bei Malchin

 


Außenansicht Seitenschiff

Der Ort Gorschendorf liegt am westlichen Ufer des Kummerower Sees. Ausläufer des Ortes sind bereits Teil der Mecklenburgischen Schweiz.
Der Ort wurde erstmals in einer Urkunde 1314 des mecklenburgischen Fürsten von Werle genannt.

Die heutige kreuzförmige Kirche stammt aus der Zeit nach 1860 und wurde im neugotischen Stil errichtet. 
Die beiden Seitenschiffe haben je zwei dreiteilige Spitzbogenfenster. Im Giebel befindet sich ein Rundfenster mit einer Rosette. Drei Stützpfeiler stützen jedes Seitenschiff.

Das Haupthaus hat ein neugotisches Spitzbogenportal. Drei Spitzbögen umrahmen das Eingangsportal. Über dem Eingang haben wir innerhalb des Gesamtportals ein Rundfenster mit einer Rosette. Das Eingangsportal ist leicht herausgezogen..
Zwei Rundbogenblenden befinden sich oberhalb des Eingangsportals am Giebel.
Je eine Runde Blende befinden sich links und rechts am Fuß der beiden Rundbogenblenden, eine dritte Blende oberhalb der Rundbogenblenden. 

Links und rechts vor den beiden Seitenschiffen haben wir  je ein zweiteiliges Spitzbogenfenster. Gegenüber befindest sich die 
Apsis mit vier Flächen und vier zweiteiligen Spitzbogenfenstern.
Drei Stützpfeiler .markieren die Apsis. 

Mittig thront der schmale sechseckige Holzturm mit langer Spitze. Die Spitze trägt eine Kugel und ein . Das gesamte Dach ist schiefergedeckt. Um die Kirche läuft ein Zickzack-Band.

Betreten wir nun die kleine neugotische Kreuzkirche aus dem Ende des 19.Jh..
Auffallend ist im Ostchor der Altar mit der schlichten Schranke.
Wir sehen vier Heilige . In der Mitte das Feld mit einem Rosenbucket.
Darüber sehen wir das Lamm Gottes mit seiner Standarte. Darüber das PX-Symbol. Oben schließt ein Holzkreuz mit vierpassen an den Enden und dem hellen Jesuskörper am Kreuz ab.
Die 5 neugotischen Fenster des Chores  haben runde Farbelemente.

Links am Beginn des Chores steht die Kanzel mit dem Schalldeckel.
Vier Felder zeigen die vier Evangelisten mit ihren Merkmalen.
Das fünfte linke Feld zeigt ein Rosenbucket ähnlich dem am Altar.
Der Schalldeckel hat acht Speichen ähnlich einem Wagenrad.
Um den Schalldeckel läuft eine Art von Gardine.

Ein neugotischer üblicher Taufständer ergänzt das Inventar.

Rechts am Chor steht eine kleine Loge.

Das Gestühl hat eine Beschriftung wie z.B. Gorschendorf, Gülitz, Hof Gülitz, Preigerstuhl, Hof Gorschendorf, Erbpächter Jettchenshof, Jettchenshof  und...
ähnlich der Kirche in Nossentin.
Das Gestühl ist ansonsten einfach.

Auf der Empore sehen wir die Holzreste einer Orgel. Alle Pfeifen fehlen.
Hoffen wir das die Kirche wieder eine Orgel bekommt.
An der Empore sehen wir 10 Grabbeschläge  der Gorschendorfer Patronatsfamilie von Wickede. Es handelt sich teilweise um sogenannte Allianzbeschläge mit Doppelwappen von Mann und Frau.

Die Fenster links und rechts haben  drei  Spitzbogenfenster mit rautenartige Butzescheiben. Außerdem haben wir rote bzw. blaue Linien als Buntglasanteile.
Schauen wir nach oben so können wir die balken der Decke sehen .
Helle Bretter und Balkenteile zeigen die Restaurierungsarbeiten.

Die Kirche in Gorschendorf gehört zur Kirchgemeinde
Ev. -luth. Kirchgemeinde Sankt Johannis Malchin
Schweriner Straße 5
17139 Malchin

Telefon:03994-299465


Seitlich


Seitenschiff


Kirchturm Mittig


Chorseite

Eingangsportal

Eingangspforte

Jesuskopf über dem Eingang

Ansicht Chorraum

Chorraum und Kanzel

Kanzel mit  Schalldeckel

Evangelisten Mattheus, Markus
und Lucas

Evangelisten Lucas und Johannes

Evangelist Lucas

Jesus am Kreuz

Jesus am Kreuz

Heilige links

Heilige rechts

Jesus am Kreuz

Buntglasfenster Chor

Neugotischer Taufständer

Empore mit defekter Orgel

Grabbeschläge an der Empore

Neugotische Fenster links
Langhaus
 
Gestühl mit Sitzordnung

Gestühl mit Sitzordnung

Gestühl mit Sitzordnung

Decke Kreuzgewölbe

Teil der offenen Decke