Kirche Vanselow Gemeinde Siedenbrünzow

 


Kirche von Westen


Kirche von Süden


Turmspitze


Glockenstuhl

Der Ort Vanselow wurde erstmals vor 1250  urkundlich in Pommern erwähnt.
Im Jahr 1332 erhielten die Maltzahn (warscheinlich noch als Moltzahn)
Vanselow als Lehen. Vanselow blieb im Besitz der  Familie von Maltzahn bis 1945 (außer die Jahre 1654-1731).
Die heutige Kirche wurde  um 1871 im neugotischen Stil durch die Patronatsfamilie vom Maltzahn erbaut. Baurat Georg Daniel leitete
diese Baumaßnahme. Die Kirche wurde nach 1990 sehr schön mit dem markanten Turm, eine offene Laterne, und den markanten neugotischen Fenstern restauriert.

Schauen wir von Westen uns den schmalen  leicht aufgesetzt wirkenden Turm an, so sehen wir in einer Luke eine Glocke mit Inschriften in einem kleinen Metallglockenstuhl. Die Turmglocke ist sichtbar aus allen vier Himmelsrichtungen. Über der Glockenluke weist je ein weißes Kreuz (Westseite, die andere weißer Pfeil,  auf den schmalen  langgezogenen mit Schiefer gedeckten zeltartigen Turm. Das Kirchenschiff ist mit grauen Dachziegel gedeckt und hat ein Giebeldach auf dem der Turm an der Westkante aufgesetzt wurde. Auf der Nord-und Südseite haben wir je drei markante spitzbogenartige F
enster  mit Mittelsteg und rundem kleinem Oberlicht.  Diese rötlichen Fenster wirken wie Pfeile, die nach oben eine Pfeilspitze haben. Die Fenster sind  rautenartige Butzescheben, die mit Bleistege verbunden sind, gefüllt.
Sehr interessant ist der Ostgiebel . Er hat zwei neugotische Fenster mit Buntglaseinlagen. Eine Einlage zeigt das Wappen der Patronatsfamilie von Maltzahn. Das Giebeldreieck wurd mit rötlichen Ziegel gemauert. Das mittlere Rechteck wurde etwas herausgezogen. Darin sehen wir eingesenkt ein weißes großes Kreuz.

Vor dem Ostgiebel sehen wir ein Grabfeld der Familie von Maltzahn, das aus mindestens 20 dunklen gleichen Metallkreuzen besteht.

Auch die Westseite wurde im Mittelteil aus leicht vorgezogenen Ziegel bis unter dem Turm errichtet.
Unten sehen wir eine spitzbogenartige Pforte als Eingang.
Die Kirche wurde restauriert und strahlt weiß mit dem neuen Anstrich.
Die mit rötlichen Ziegel gemauerten Teile, Fenster, beide Giebel heben sich markant aus demm wei0en Anstrich.

  • Evangelische  Kirche Demmin & Wotenick/Nossendorf
    Pfarrbereich 1 (Ost) Pastorin Franziska Pätzold
    Tel. 03998-2855041
    E-Mail: demmin1@pek.de

    Pfarrbereich 2 West Pastor Norbert Raasch
    Telefon: 03998-258615  fax 03998-258616
    E-Mail: demmin2@pek.de

    Weitere Informationen auf der Homepage:

    www.ev-kirche-demmin.de

Kirche aus Nordwesten

Fenster im Norden

Spitzbogenartiges Fenster

Ostgiebel -Chorseite

Chorfenster

Chorgiebel mit gemaueten Kreuz

Chorseite mit von Maltzahn-Grabgruppe

Von Maltzahn-Grabgruppe