Kirche  Moltzahn / Gemeinde Borrentin bei Demmin

 


Außenansicht

Der Ort Moltzahn bei Demmin trägt den ursprünglichen Namen des derzeitigen evangelisch - lutherischen Bischofs Andreas von Malzahn. Im Mittelalter war Moltzahn der ursprüngliche Name der Familie von Maltzahn, die u.a. in der Region um Penzlin wirkte. Die Kirche wurde wahrscheinlich nach dem 30jährigen Krieg nach 1648 aus Feldsteinen und Ziegel- bzw. Ziegelbruch errichtet. Die Kirche ist sehr schlicht . Die Kirche hat rechteckige Fenster. Die 3 mal 4 klaren rechteckige Scheiben liegen in einem hölzernen schwarzen Rahmen. Einzig das hölzerne Chorfenster hat einen filigranen Aufbau . Um ein Kreuz sind vier Fenster gruppiert. Diese einzelnen Fenster bestehen aus bestehen aus 3 mal 3 senkrechten, rechteckigen farbigen Buntglasscheiben.
Das Dach und der Schornstein am Eingangsgiebel wurden wohl erneuert.
Der Eingang ist spitzbogenartig. Die Eingangstür  die leider sich sehr selten öffnet, ist braun und spitzbogenartig. Die Verbretterung ist senkrecht.

Vor der Kirche steht ein gemauerter schlichter Glockenstuhl mit einem Schleppdach. Zum seltenen Gottes dienst läutet die Glocke, die 1730 vom Glockengießer Metzger aus Stralsund gegossen sein soll.
Die Glocke trägt unter der Krone eine Zierleiste. In zwei Linien steht um die Glocke die Worte "Ehr dem Gott"
Darunter steht "Vorstand Andreas Trove".
Unter diesen Text sehen wir wohl eine kleine senkrechte Feder.
Auf der anderen Seite steht : "DM Jacobus Posselius Astor Hohen-Bollentin ET Molzan" 
Darunter befindet sich wieder eine kleine nicht erkennbare Zeichnung.



Evangelisches Pfarramt Verchen-Kummerow
Pastorweg 7
17111 Verchen
Tel. und Fax: (03 99 94) 1 04 43



Seitenansicht


Glockenstuhl und Eingang


Kirche


Fenster

Chorfenster

Glockenstuhl

Glocke


Glocke Rückseite


Eingang