Kirche Hohenmocker bei Demmin
 


Ansicht Nordseite


Ansicht Chorgiebel


Ostgiebel


Untere Reihe des Giebel


Beide Chorfenster


6 Blenden am Giebel


Nordseite mit Pforte und Stützmauer


Fenster über der Nordpforte

Hoch auf einem Berg steht die um 1235 erbaute ursprüngliche Wehrkirche mit einem Westturm als Schutzraum von Hohenmocker.
Vom Westturm gibt es nur noch wenige Reste.
Sie hat auf der Nord- und Südseite je ein identisches Portal
mit 7 aus Ziegel gemauerten Bögen und darüber das Spitzbogenfenster.
Auf der Nordseite des Feldsteinbaues sehen wir nur noch ein weiteres Spitzbogenfenster. Am Westgiebel haben wir links und rechts zwei starke Stützmauern. An der Westseite finden wir keine Fenster .
Nur ein großes hölzernes Kreuz und zwei Holztafeln mit Text schmücken den schmalen Vorbau, der wohl später angefügt wurde. Dafür spricht dass oben  die Reste von sechs Blenden zu sehen sind.
Diese Blenden finden wir auch an der Ostseite der sehr hohen Kirche mit dem gewiss großen Walmdach, das mit Dachziegel gedeckt ist.

An diesen Blenden am Ost- und Westgiebel direkt unter dem Dach
sehen wir die kommende Gotik mit ihren Spitzbögen.
Die beiden äußeren Blenden sind etwas kürzer und dem Giebel angepasst. Die vier mittleren Blenden sind gleich lang.
Die untere Reihen hat links und rechts je zwei  Spitzbogenblenden und in der Mitte zwei Spitzbogenfenster.
Der inneren Teil der Blenden  hat oben zwei  Spitzen, die fast noch rund wie noch in der Romanik sind. Die Fenster bestehen aus  zwei mal zwei Scheiben, die aus vielen rautenartigen mit Bleistegen verbundenen Scheibchen bestehen. Im spitzbogenartigen Oberlicht sehen wir spitzbogenartige Verstärkungen mit einer dreiblättrigen Blume. Alle Fenster dieser Kirche haben diesen Aufbau.

Im neuen Glockenstuhl hängt eine Glocke mit Spruch die 1800 von Gottlieb Becker  in Stettin umgegossen wurde. Basis dieser Glocken waren, die vier  bei einem Brand zerstörten Glocken.
Diese wurden  um 1730 von Begun Friedland gegossen. Im Jahr 1917 wurden zwei Glocken für Kriegszwecke entnommen.
Neben dem Südportal steht eine Stahlgussglocke aus dem Jahre 1958,
die wegen Schwingungsproblemen abgenommen wurde.

Seit 2015 hängen zwei neue Bronzeglocke mt der alten Glocke im Glockenstuhl. Die mittlere Glocke trägt eine fliegende Taube.
Die kleine Glocke hat einen Spruch aus der Bibel.

Nun betreten wir die Kirche durch das Südportal dass 6 Spitzbögen hat.
Als erstes fällt der Barocke helle Kanzelaltar mit der Altarschranke auf.
in der Mitte am Kanzelkörper haben wir zwei Wappen der Familie von Norrmann. Über der kanzel sehen wir einen Schalldeckel . Die Unterseite ist dunkelblau. Über dem Schalldeckel sehen wir oben von links beginnend Paulus mit dem Schwert, einen große goldenen Strahlenkranz (Heilige Geist) und wohl Johannes mit Kelch und Kreuz.
An den Seiten sehen wir rötliche Blüten, je eine Flamme, die nach oben zeigt, sowie unten ein Engel oder Person.
Die helle Altarschranke hat einen fünfeckigen leichte runden Bogen nach vorne. Darauf befinden sich goldenen Blumen , die von vier rötlichen Windflügel  umgeben sind.

Links steht die Loge mit einem hohen Körper, der hinauf zur Kanzel führt.  Diese Loge hat die rote Blume und die Art von Windrädern als offenes Motiv. Auf der rechten Seite vom Kanzelaltar stehen zwei Stühle mit hoher Lehne der Partonatsfamilie.
Das Gestühl von Tischler Seeger wurde im Jahr 1756 gebaut.

Der neugotische Taufständer passt in die Zeit nach 1850.

Auf der Nordseite hängt ein Kreuz mit dem Körper von
Jesus Christus aus dem 15.Jh..

Sehr interessant ist die Orgel von Anton Fischer aus Demmin.
Sie wurde 1854 erbaut  und 1999 generalüberholt.
An der Empore, die die gleiche Holzfarbe wie das Gestühl hat sehen wir unten auf blauen Grund eine lateinische Inschrift, die sich auf den Patron  Ferdinand von Krause und den Umbau der Kirche im Jahr 1835 bezieht.

Schauen wir auf die Decke , so ist diese Balkendecke  nicht die ursprüngliche Decke, sondern wohl im 18,Jh. reingekommen.
Es schauen z.B. über dem Kreuz, in den Ecken Steine aus dem Mauerwerk, die wohl zu einem Gewölbe gehörten.

Neben der Kirche steht das Pfarrhaus sowie ein schilfgedecktes Fachwerkhaus.

Ev. Kirchengemeinde Hohenmocker und Daberkow

Weiterre Informationen zur Kirche unter:

www. pfarramt-hohenmocker.de
oder
www.evangelische-kirchengemeinde-hohenmocker.de

Nordpforte

Westgiebel mit Kreuz

Stützmauer und Kreuz

Kreuz und 2 Holztafeln

Abgenommene gusseiserne Glocke

Nebeneingang Südseite

Portal und Fenster Südseite


Fenster

Neuer Glockenstuhl
2014 mit einer Glocke

Alte und größte Bronzeglocke
Vorderseite

Alte Bronzeglocke
Rückseite

Neue Glocke mit Taube

Rückseite

Kleine Glocke mit Text

Rückseite

Glockenstuhl mit drei Glocken

Eingang an der Südseite

Portal
Südseite

Blick zum Kanzelaltar

Kanzelaltar mit Schranke

Barockkanzel mit zwei Wappen

Wappen und Krone
an der Kanzel


Goldener Strahlenkranz
über Schalldeckel der Kanzel

Goldener Strahlenkranz
den Heiligen Geist darstellend

Rechte Seite unten
mit Blumen und Engel

Oben rechts
Johannis mit Kreuz und Kelch

Oben links
Paulus mit dem Schwert

Schalldeckel mit blauem Stoff
und Gardine

Kanzelkörper

Loge zum Kanzelaufgang

Blume am Kanzelaufgang

Kleine Patronatsloge

Patronatsstühle

   
Neugotische Taufe

Kastengestühl
Reihen 1-9

Kreuz mit Korpus

Kerzenleuchter

Empore mit Anton Fischer-Orgel

Empore mit Anton Fischer-Orgel

Fischer-Orgel

Linke Seite der Empore

Rechte Seite der Empore mit Text

Fenster

Holzdecker

Reste Mauerwerk
über dem Kreuz

Reste eines
Mauerwerkes Gewölbedecke

Reste eines
Mauerwerkes Gewölbedecke

Pfarrhaus

Fachwerkhaus