Kirche Sankt Bartholomaei der Hansestadt Demmin

 


Kirchtum von Westen


Kirchturm von Süden



Seitenansicht



Westseite



Nordseite



Turm mit Türmchen


Turmansicht



Turmansicht Nordwest

Der Baubeginn der heutigen Kirche war 1300. 
Die Kirche brannte beim Stadtbrand 1676 bis auf die Grundmauern ab und wurde damals mit einem barocken Turm von 1684-1734 neu errichtet.
Der Älteste Teil ist die Westseite, der Westgiebel , der im 19.Jh. umgestaltet wurde und einen anderen Turm erhielt.


Die Westseite:


Sehr markant strahlt der 92,5 m hohe Kirchturm der Kirche Sankt Bartholomaei
in Demmin in die Region. Auffallend ist die Luftigkeit der hohen Turmes mit der langgezogenen Spitze mit dem drei Meher hohen Kreuz. Unterhalb der Spitze können wir durch die sechs spitzbogenarigen Schallluken schauen.
Darunter sehen wir einen Quader mit je einem Türmchen
an den vier Ecken.
Der Kirchturm sitzt auf der Giebelkante des westlichen
Giebel mit dem Hauptportal.
Der Giebel wird in seiner Gesamtheit in drei Bereiche links , rechts und dem Mittelteil mit der Eingangspforte eingeteilt.
Betrachten wir diesen Mittelgiebel weiter so  sehen wir nun  am Giebel zwei Reihen mit  sechs Spitzbogenblenden. Jede dieser 12 Blenden hat  zwei schmale helle Spitzbogenblenden und darüber eine runde Rosette.
In der oberen Reihe sehen wir von links nach rechts zwei blumenartige Rosetten, dann fehlt eine Rosette,  rechts drei blumenartige Rosetten.
Die zweite Reihe hat 6 sternförmige Rosetten.

In der Mitte der beiden Reihen befindet sich ein breiter bereich, der durch einen Spitzbogen  in gleicher Höhe wir die 12 Blenden umrahmt wird. Darin sehen wir übereinander einen kleinen Spitzbogen , darin zwei kleine Fenster, darunter ein größerer Spitzbogen oben mit einer gemauerten Rosette und darunter zwei Spitzbogenblenden.
Unter dieser Gruppe sehen wir eine große Spitzbogenblende mit zwei Spitzbögen und einer großen Rosette.
Über der Hauptpforte direkt unter der großen Blende sehen wir  zwei kleinere Blenden mit zwei Spitzbögern und einer Rosette.
Dieses westliche Portal hat drei Spitzbögen und filigranen Ornameten als Rahmen für die zweitürige Pforte und der Fensterrosette darüber. Der Turm und diese Giebelwand gehen auf Entwürfe,
die Carl Friedrich Schinkel zurückgehen.
Die Architekten Fridrich August Stüler, ein Schinkel-Schüler,  aus Berlin und Bartholomeus Weber Stettin  leiteten den Umbau der Kirche. Erst zu dieser Zeit bekam die Kirche von Demmin den markanten und offenen Kirchturm.
Der Turm wurde in den Jahren 1937/38 notsaniert.
Erst die Sanierung des Turmes und des gesamten Westgiebels von 1989 bis 1994 gaben dem Turm die nötige Standfestigkeit.

Im Kirchturm befinden sich seit 2001 5 Glocken. Vier Glocken wurden 2001 neu gegossen, die kleineste und fünfte Glocke stammt aus dem Jahr 1751.

Die Nordseite :
An der Nordseite befindet sich ein kleiner Anbau, eine kleine Kapelle.
Außerdem gibt es hier ein Portal  ähnlich dem Westportal ohne die Bartholomeus-Figur, aber mit einem Kreuz und einer Sonne über der Doppeltür.
Auf dieser Hofseite stehen zwei alte Stahlglocken aus der Zeit  von 1921-22 die
wegen Risse und anderer Probleme abgenommen wurden.



Die Ostseite:
Wir sehen die Apsis hat 5 große spitzbogenartige Fenster.
Und bedenkenswert ist die Fahne mit dem Kreuz.
Dort steht: "Unser Kreuz hat keinen Haken !"

Die Südseite:
Das Südportal ist durch  den Anbau einer Kapelle im Jahr 1422 verdeckt worden. Heute ist diese Kapelle die Taufkapelle.


Inneneinrichtung:
Die Kirche ist dreischiffig und hat ein Kreuzrippengewölbe.
Das heutige Aussehen der Inneneinrichtung erfolgte bein großen
Umbau von 1856-1867.
Der Chorraum ist um  vier Stufen erhöht.  Mittelpunkt ist der Altartisch .
Im Hintergrund hängt eine Kopie eines italienischen Malers.
Oben sehen wir 5 große Bundglasfenster und  6 Heiligenfiguren.
Im Mittelpunkt steht das dritte Fenster direkt hinter dem Altar.
Es zeigt sechs Heilige mit Strahlenkranz in vier Feldern.
Darüber einen Zwiebelturm und vier Türme. Unter den Heiligen sehen wirdas Adlerwappen von Brandenburg, denn Demmin(Vorpommern) gehörte zu Brandenburg bzw. Preußen und das sächsische Wappen.
Vorne steht ein vergoldeter Taufständer mit Deckel.
Uber der rechten Empore finden wir Jesus Christus am Kreuz.
Unter der Empore befindet sich eine Ausstellung .
Eine Tür führt in einem kleinen Nebenraum. Dort befindet sich ein kleiner Altar. Dieser Raum hat ein halbes Sterngewölbe
Auf der Südseite gibt es ebenfalls eine Empore.
Dort befindet sich der Eingang zur heutigen Taufkapelle.
Hoch oben auf der Empore sehen wir eine neugestimmte Grünebergorgel aus Stettin. Barnim Grüneberg schuf diese romantische Orgel im Jahr 1867.

Die Orgel wurde um 2000 restauriert. Die Orgelweihe fand 2002 statt. Die Orgel wird für Konzerte und natürlich den Gottesdienst genutzt.
An einem Pfeiler auf der Nordsteite steht die weiße Kanzel mit fünf Figuren und dem Schalldeckel.
Einen Pfeiler weiter finden wir den heiligen Christopherus mit dem Kind auf der Schulter.
Unterhalb der Orgel zum Westausgang sehen wir links und rechts je ein großes Bild, daneben je ein kleines Pfarrerbild.
Weiterhin sehen wir  links ein Heiligenbild und darunter fünf kleine Frauenköpfe. Rechts sehen wir von unten nach Oben , das Abendmahl, die Kreuzigung und wohl die Auferstehung von Jesus Christus.
Weiterhin finden wir vor dem Ausgang eine Truhe, eine kleine Ausstellung links über diese Kirche , mehrere Gedenktafeln an die Gefallenen des I.Weltkrieges und eine gusseiserne und steinerne Grabplatte.
Auf der linken Seite führt eine Wendeltreppe zur Orgel.
Außen auf der Südseite wurde eine große Grabplatte angebracht.

  • Evangelische  Kirche Demmin & Wotenick/Nossendorf
    Pfarrbereich 1 (Ost) Pastorin Franziska Pätzold
    Tel. 03998-2855041
    E-Mail: demmin1@pek.de

    Pfarrbereich 2 West Pastor Norbert Raasch
    Telefon: 03998-258615  fax 03998-258616
    E-Mail: demmin2@pek.de

    Weitere Informationen auf der Homepage:

    www.ev-kirche-demmin.de


Apsis

Nordöstlicher Anbau

Nördlicher Eingang

Nördliche Seite

Stahlgussglocke

Stahlgussglocken

Westlicher Eingang

Figur über dem Eingang

Anbau im Süden

Innenansicht zum Altar

Chorraum
 

Chorraum

Altar und Altarbild

Altar und Altarbild

Altarbild

Chor rechte Seite

Taufe mit Deckel

Mittere Chorfenster

Linke Chorfenster

Miitlere Chorfenster

Hauptfenster

Rechte Chorfenster

Blick auf die nördliche Empore

Auf der nördlichen Empore

Jesus am Kreuz

Unter der Empore Ausstellung

Ausstellung

Teil einer Taufe

Steinplatte

Gussplatte

Kleine Sakristei mit Altar

Kleiner Altar

Decke der Sakristei

Kanzel mit Schalldeckel

Heilige an der Kanzel

Heilige an der Kanzel

Heilige an der Kanzel

Heilige an der Kanzel

Schalldeckel mit goldene Taube

Blick zur Empore

Blick zur Empore

Grünebergorgel

Bilder am westlichen Ausgang

Westlichen Ausgang

Bilder am westlichen Ausgang

Oben Heiligenbild
unten vier Frauenbilder

Westlicher Ausgang

Abendmahl, Kreuzigung,
Auferstehung

Rosette über dem
westlichen Ausgang

AlteTruhe

Gedenktafel I.Weltkrieg

Figur Heiliger Christopherus

Grabplatte

Netz mit tausend Papiertauben

An der südlichen Empore

Grabplatte an der Kirche
Ergänzungen möglich