Kirche  Pripsleben bei Altentreptow

 



Außenansicht
Straßenseite

Der Ort Pripsleben und eine dortige Kirche wurden erstmals 1245 erwähnt. Die heutige Feldsteinkirche mit Fachwerkturm stammt um die Zeit kurz vor 1500. 
Schauen wir uns nun die heutige Kirche an. Markant ist der Fachwerkturm auf der Westseite der Feldsteinkirche. Der Fachwerkturm ist in das Dach etwa 1 m unterhalb der Dachspitze eingefügt. Das Fachwerk geht am Giebel senkrecht bis in die Höhe der unteren Dachkante. Der Kirchturm ist selbstquadratisch und hat ein etwa 1,50 m hohes ziegelgedecktes Zeltdach. Die kurze Turmspitze ohne Kugel trägt wohl ein Herz. Die beiden verbretterten Schallluken befinden sich an der Eingangs- und Rückseite jedoch nicht am Giebel Schallluken und die Fachwerke sind schwarz gestrichen. Die Gefache sind mit roten Ziegel gefüllt und vermauert.
Im oberen Teil des Fachwerkgiebels haben wir  ein weißes Fenster. Dieses Fenster besteht aus drei Zeilen und zwei senkrechte Fensterreihen. Die senkrechten Reihen haben paarweise rechteckige Scheiben. Die Oberlichtscheibenreihen besteht aus zwei mal zwei Scheiben und kann gemeinsam nach oben geklappt werden. 
Mittig haben wir in der Höhe von etwa 1 m ein weißes Spitzbogenfenster. Es sieht so aus als ob das Fenster anstelle einer Pforte eingefügt wurde, denn unter dem Fenster sehen wir einen ziegelgemauerten Teil in der Feldsteinmauer. Das Fenster passt , so sieht es aus, in die ursprüngliche breite Pforte ein, es ist ungewöhnlich breit. Das Unterlicht hat zwei Fenster und besteht aus drei mal drei Scheiben die in Holzstege liegen. Interessant ist das die Scheiben unterschiedlich in jeder waagerechten Reihe sind. Das Oberlicht ist spitzbogenartig, damit die beiden Scheibenreihe ebenfalls. Jede Seite des Oberlichtes besteht aus 4 Scheiben links und rechts vom Mittelsteg.
Schauen wir uns nun die Apsis an . Sie ist etwa 2 m dreieckförmig aus dem Langhaus herausgezogen und hat drei kleine Stützmauern. Dazwischen befinden sich zwei Rundbogenfenster. Alle Fenster also die zwei Fenster am Langhaus auf der Straßenseite und der Rückseite sowie diese beiden Apsisfenster sind weiß und haben die gleiche Form.
Betrachten wir nun ein Fenster , so sehen wir einen Halbbogen als Oberlicht. Senkrecht führt ein weißer etwa 8 cm breitern Mittelsteg nach unten. Das Oberlicht wird im Bogenbeginn durch einen waagerechten Steg getrennt . Diesen Steg haben wir nochmals 1m  tiefer als Teilungssteg des Unterlichtes. Links und rechts im Oberlicht haben wir je drei fast dreieckartige Fenster. 
Warum fast dreieckartig ?  Der weiße Mittelpunkt, der zur oberen breiten waagerechten Linie gehört, für das Oberlicht auf beiden Seiten ragt halbrund etwa 10 cm in die Oberlichtdreiecke hinein.  Das Unterlicht hat ein Fensterkreuz das damit diese Fläche in vier Flächen teilt. Jede Fläche hat zwei mal drei rechteckige Scheiben. Alle Scheiben sind klare durchsichtige Scheiben an dieser Kirche. Alle Fenster im Bereich der Feldsteinmauern wurden mit Hilfe von Ziegel eingefügt und dabei wie ein Zierrahmen ummauert.  Der Eingang befindet sich auf der Straßenseite. Die Tür hat drei senkrechte hellbraun gestrichene Bretter. Diese drei Bretter sind nach oben als waagerecht liegende Klammer mit der Spitze nach oben ausgeführt. Die Stege zwischen den drei Brettern und der gemeinsame runde leicht erhöhte Randsteg sind dunkelblau gestrichen. Außen rum ist die Tür hellblau gestrichen. Die Tür ist eine Stufe erhöht. Über der Tür hängt eine Laterne mit elektrischem Licht.

  
Die Kirche gehört zur
Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Altenhagen

Pastor Christoph Tiede
Dorfstraße 39
17091 Altenhagen
Tel.: (03 96 00) 2 00 07, Fax: (03 96 00) 2 01 21



Kirchturm


Giebel
Kirchturmseite


Eingangsseite



Apsis


Fenster


Außenansicht
Rückseite

Eingang