Die Kirche von Bartow bei Altentreptow

 


Ansicht Straßenseite

Bartow wurde erstmals urkundlich durch Herzog Borwin I genannt..
Eine erste Kirche fand Erwähnung im Jahr 1287, Bartow war dem Kloster Verchen bei Demmin zugeordnet. Im Jahr 1308 war Bartow dem Archidikanat Stolpe zugeordnet.
Die Kirche war ein spätgotischer ursprünglich unverputzter Backsteinbau  aus dem Ende des 14.Jh./Anfang 15.Jh. nur in Ost-Westrichtung.
Nach der Reformation war die Pfarre in Bartow selbständig.
Leider wurde die Kirche im  Jahr 1627 also im 30jährigen Krieg als pferdestall missbraucht und musste restauriert werden.
Der Umbau zur Kreuzkirche fand in den Jahren 1742-1748 statt.
nach dem Umbau zur Kreuzkirche wurde der markante hölzerne Kirchturm erbaut.  Der  Unterteil des  Kirchturmes  ist rechteckig und in vier Reihen senkrecht verbrettert. In der dritten Reihe sehen wir im Süden nach rechts versetzt eine Kirchturmuhr, die leider nicht funktioniert.
Aif dem rechteckigen Turmunterteil sitzt  überlappend der achteckige hölzerne senkrecht verbretterte Kirchturmaufsatz. Der achteckige Turm ist so aufgesetzt, das jede zweite Ecke mit den Ecken des Unterbaus übereinstimmt.
Der Turm hat einen schiefergedeckten Spitzhelm. Der Spitzhelm trägt eine goldene Kugel, eine vergoldete Wetterfahne , die als Greif, der geht, ausgebildet.
oberer Abschluß ist ein goldenes Kreuz.  Der Turm hat eine Höhe von 32m.
Der Turm aus dem Ende des 18.Jh. wurde 1886 erneuert .

Auf der Ostseite haben wir einen  Giebel mit fünf doppelten Blenden.
Auf dem Giebel sehen wir ein kleines Kreuz.
Auf dem Schnittpunkt der Kreuzkirche sehen wir das Lamm mit einem Kreuzstab und einem Wimpel mit einem Kreuz.
Die Fenster sind Spitzbogenfenster, die einen farbigen Vierpass im oberen Teil haben.

Betreten wir die Kirche auf der Südseite .
Rechts mittig in Nord-Südachse steht der barocke Kanzelaltar
mit der Altarschranke.  Über der Kanzel sehen wir den Scalldeckel mit weißen Wolken und bläulichen Farben. Linls und rechts sitzt je ein Engel mit Flügel und einer Lilie in der Hand.
Geradeaus am Chorgiebel steht  die Orgel vom Stettiner Hoforgelbaumeister Barnim Grüneberg aus dem Jahre 1899 . Über uns auf der Südseite und auf der Nordseite steht je eine Empore. Die Orgel wurde 2007/2008 saniert.
Hinter dem Altar wurde 1957 bei der Restaurierung  eine Abtrennung eingebaut. Dieser Teil wird als Winterkirche genutzt.  Wir sehen Reste einer Wandmalerei sowie Reste eines Kreuzrippengewölbes ähnlich der Kirche in Alt Schönau bei Waren/Müritz. Die Ost-Westrichtung scheint wohl der ursprüngliche Teil der Kirche zu sein Bei den Fenstern handelt es sich um neugotischen spitzbogenartige Fenster aus dem 19.Jh. mit je einem farbigen Vierpass
und einem farbigen Spitzbogen.


Das Langhaus und das Chor wurden um 1976 verputzt.
Weitere Sanierungen der Kirche erfolgten im Jahr 2003.

  • Ev. Kirchengemeinde Hohenmocker und Daberkow

  • Pastor z.A. Christian Bauer
  • Tel.: 039993 70236
  • Fax: 039993 76706
  • E-Mail: hohenmocker@pek.de
Weiterre Informationen zur Kirche unter:

www. pfarramt-hohenmocker.de

oder
www.evangelische-kirchengemeinde-hohenmocker.de



Ansicht Chorseite



Kirchturm



Turmspitze


Turmspitze

Turmspitze
 

Turmspitze mit Uhr

Kugel, Greif und Kreuz
auf dem Turm



Lamm Gottes mit Stab und Wimpel
auf dem Kreuzfirst der Kirche

Stufengiebel Chorseite

Chorgiebel
 

Blenden des Giebels

Spitzbogenfenster
des Chores

Nordflügel

Südflügel mit Eingang

Innenansicht Querschiff

Blick zum Altar Längstschiff

Altar

Altar

Säulen des Altares

Altartisch

Kanzelkörper

Schalldeckel und Figuren

Blick zur Orgel


Kastengestühl

Grünebergorgel

Grünebergorgel

Empore Nordflügel

Gestühl und Empore Westflügel

Empore über dem Eingang

Neugotisches Fenster

Kerzenkronleuchter aus Metall

Malereien  in der Winterkirche