Feldsteinkirche Daberkow bei Jarmen / Landkreis Vorpommern-Greifswald

 


Nordseite von der Apsis aus

Der Ort Daberkow wurde erstmals in einer Urkunde vom
Pommernherzog Barnim I genannt.
Im Jahr 1308 gehörte Daberkow zum Kloster Stolpe.
Die Backsteinkirche mit Feldsteinanteilen wurde von 1279-1304 erbaut,
jedoch mit einem anderen Kirchturm.
im Jahr 1637 wurde die Kirche im 30jährigen Krieg als Pferdestall missbraucht.
Pfarrer Jj. Beringe renovierte die Kirche aus privater Tasche.
Dabei verarmte Beringe, so dass die Kirche die Bestattungskosten übernahm.
Bei einem Brand am 01.06.1816 wurde der Kirchturm, die Orgel und andere Teile der Kirche zerstört..
Im Jahr  1820 hatte die Kirche endlich diesen massiven heutigen Kirchturm mit dem Fachwerkturm. Erst im Jahr 1887 war die Kirche vollständig und konnte genutzt werden.
Die Kirche ist dreigeteilt im Westen der massive größtenteils aus Feldsteinen bestehende Kirchturm. Darauf befindet sich der quadratische Fachwerkturm mit Kugel und der Wetterfahne mit der Jahreszahl 1997.
An den Fülungen der Gefache gibt es Abplatzer. Der Pastor möchte das eines Tages auch das Fachwerk restauriert wird.
Die Wetterfahne erinnert daran dass das Dach im Jahr 1997 erneuert 
und neu eingedeckt wurde.
Auf der Westseite sehen wir ein weiß gestrichenes Portal mit vier Bögen .
Darüber sehen wir eine weißgestrichene Rundblende.
Über der zweitürigen Pforte befindet sich ein spitzbogenartiges
Oberlicht mit drei Scheiben.

Das Langhaus besteht größten Teils aus Backsteinen, wobei  das Fundament aus Feldsteinen besteht. Das Langhaus  wurde verputzt, wobei Teile des Putzes abgefallen sind und den Ziegelbau freigeben.
Auf der Nordseite des Langhauses haben wir ein Portal mit  vier Bögen.
Bei den Fenstern handelt es sich um Spitzbogenfenster.
Im oberen Fensterteil  befindet sich ein  Kreuz.

Die Stützpfeiler aus Ziegel wurden im Jahr 2012 durch
Mitglieder der Kirchgemeinde  saniert.
Auf der Südseite haben wir einen kleinen Backsteinanbau mit Pultdach.

Die rechteckige Apsis schließt im Osten die Kirche ab. Wobei der Unterteil aus Feldsteinen aber der noch verputzte Oberteil vielleicht  aus Backstein besteht.
Die Apsis hat links und rechts ein Spitzbogenfenster.
Das Rundbogenfenster in der Mitte wurde geschlossen und weiß gestrichen.

Sicherlich soll die Apsis und das Langhaus neu verputzt werden.


Für weitere Arbeiten an der Kirche wird um Spenden gebeten.

  • Ev. Kirchengemeinde Hohenmocker und Daberkow

  • Pastor z.A. Christian Bauer
  • Dorfstraße 23
  • 17111 Hohenmocker
  • Tel.: 039993 70236
  • Fax: 039993 76706
  • E-Mail: hohenmocker@pek.de
Weitere Informationen unter:

www. pfarramt-hohenmocker.de
oder
www.evangelische-kirchengemeinde-hohenmocker.de



Nordseite mit Turm



Pforte mit 4 Bögen



Spitzbogenfenster 
und Pforte


Spitzbogenfenster mit Kreuz

Kirchturm aus Norden

Kirchturm mit Eingang

Fachwerkturm mit Spitze

Fachwerkturm

Probleme am Fachwerk

Kirchturm von Süden

Turmspitze
mit Wetterfahne 1997

Turmseite
mit Eingang

Eingang und Rundblende am
Kirchturm

Rundbogenpforte

Südliche Fenster

Kirchturm von Süden

Fenster Sakristei

Von der Apsis zum Kirchturm

Fenster der Apsis

rechteckige Apsis

Seitenpforte Friedhof

Hauptpforte Friedhof außen

Hauptpforte Friedhof innen