Kirche Vietlübbe Landkreis Parchim-Ludwigslust

 


Außenansicht 

Die neugotische Kirche mit ihrem markanten Bischofsmütze als Turmform wurde im Jahre 1882 fertiggestellt. Der Kirchturm wurde jedoch erst im Jahre 1895 vollständig fertiggestellt. 
Der Bau des Kirchturmes begann im Jahre 1893, der Kirchturm war somit fast
13 Jahre unvollendet. 1996 wurde der Kirchturm und das Treppentürmchen saniert, die Schindeldeckung wurde erneuert.

Vier große Wasserspeier sorgen für die Ableitung des Regenwassers.

Jede Turmseite besitzt je zwei neugotische Spitzbogenfenster. Die eigentlichen Fenster sind wesendlich kleiner als die Mauerung. Dieser Teil über den mit einer Holzmarkise gefüllte Teil wurde weiß angestrichen. Mit viel Phantasie sieht dies wie weiße Augenlieder aus. Über den beiden Spitzbogenfenstern sehen wir eine weiße Rundblende. Unter den beiden Fenstern sehen wir eine Reihe von 8 weiße etwa 80 cm hohe Spitzbogenblenden.
Über dem Eingangsportal befindet sich eine eingefügte Porzellanplastik mit dem Kopf Jesus Christus. Diese Darstellung finden wir u.a. auch in der Kirche Peckatel   bei Neustrelitz. Die Farbe des Spitzbogenfeldes über dem Eingangsportal ist weiß. Das Portal besteht aus zwei Spitzbögen, die aus
speziellen Ziegel mit einer Rundform nach Außen gemauert wurden
Über dem Portal befindet sich ein gemauertes Hohlkreuz.
Neun aus Ziegeln bestehende markisenartige kleine Flächen, die etwa 10 cm herausschauen umrahmen oben das Portal. Darüber befindet sich ein einzelnes Spitzbogenfenster mit Buntglasfassung.
Auf der rechten Seite haben wir den herausgezogenen Treppenturm der etwa 4 m hoch ist. Der kleine Turm ist mit Schiefer gedeckt.

Betreten wir nun das Langhaus so fällt sofort der Altar mit dem Altarbild auf. Es zeigt den Auferstandenen Jesus Christus barfuss auf einer fast weißen Wolke.
Seine Hände sind nach unten gewandt, die Handflächen zeigen nach außen.
Um sein Haupt sehen wir einen Heiligenschein mit der Andeutung eines helleren Kreuzes hinter seinem Haupt. Jesus trägt ein rotes Obergewand, und ein hellgrünes Untergewand. Das Bild ist eingefügt in einen neugotischen Altar mit fünf Türmchen mit einem Kreuz am Ende. Über dem Bild sehen wir eine Rosette. Der Altar hat eine vollständige passende Altarschranke. Die Farbe des Altares und der gesamten Einrichtung ist ein Braunton mit Holzcharakter.
Vor der Altarschranke besteht die Möglichkeit zu knien.
Der Chorraum wird durch drei spitzbogenartige Buntglasfenster verziert.

Farbige Blindfenster füllen diesen Bereich. Das Chor har im Gegensatz zum Langhaus ein bemaltes Kreuzrippengewölbe.

Das Langhaus hat eine offene tragende schlichte teilweise bemalte Holzdecke.

Rechts vor dem Chorraum haben wir die schlichte neugotische Kanzel mit einem Schalldeckel.
Der neugotische Taufständer steht vor dem Chorbereich.
Auf der Empore steht eine große Orgel. 
Mehrere Bilder vervollständigen die Ausstattung.
Die Bilder zeigen den Kopf Jesu mit Dornenkrone, wohl Melanchthon und unter der Empore Landschaften. Die Kirche ist an den Wänden bemalt.
Jedoch bedarf es viel viel Arbeit um die Muster zu vervollständigen, da große Teile stark verwaschen bzw. zerstört sind.
Die Orgel wurde 1882 von Friedrich Friese III erbaut.

Die Kirche Vietlübbe gehört zur 
Kirchgemeinde Gnevsdorf-Karbow
Pastorin Frauke Wagner

Steinstraße 18

19395 Gnevsdorf

038737/20263

 

Homepage: www:kirche-gnevsdorf.de

 


Der Kirchturm


Seitenansicht


Apsisansicht


Eingang


Chorbereich


 Altarbild 
"Auferstandener Jesus Christus"


Neugotische Kanzel


Detail Kanzel


Neugotischer Taufständer


Deckendetail Langhaus


Deckendetail Chorraum


Teil des Chorbogens

Gestühl


Orgel


Jesusbild


   


Landschaftsbild


Bankreihen


Buntglasfenster über dem Eingang