Kirche Schwinkendorf / Gemeinde Moltzow

 


Außenansicht
Turmansicht

Erste Erwähnung der Kirche wohl am 7.6.1271
Die linke Sakristei ist wohl der älteste Teil der Kirche
Turm wohl bis 72 m hoch (1492 wird eine Höhe von 72 m erwähnt)
Später durch vier Blitzschläge eingekürzt, heute 32 m ,
mehrere Fenster viereckig sehr schmaler tiefer Schlitz .
Winterkirche im Turm

Die Kirche ist gegliedert in Kirchturm 32 m,
Langhaus zweischiffig und Chor ,
links im Chor Eingang für die Sakristei,
rechts finden wir einen kleinen Anbau mit Tür,
zwei schmale Fenster mit Kreuz.
Über Tür rundes Fenster.
Chorseite außen gemauertes Kreuz
Buchstaben C H Jahreszahl 1860,


Chorraum:
Altar Renaissance 17.Jh.weiß mit Kreuzigung Jesus, nur mit einem Totenkopf
am Boden ohne weitere Personen (18.Jh)
Unter Altarbild Text:
Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut der hat das ewige Leben  Joh. 6.54

Link und rechts Säulen mit Efeu umrankt
daneben zwei Heilige mit Stab links und Buch rechts,
oben offen, links und rechts zwei kleine Köpfe, ganz oben Jesusfigur
Freiraum zeigt Fensterblume( Buntglasteil)
Links und rechts unten Wappen von Hahn

rechts Bleiglasfenster Petrus mit Schlüssel
und Paulus mit Schwert
Darunter Patronatsloge,
linkes Fenster einfach früher wohl mit Wappen derer von Hahn, nur Spitze blau Buchstaben H s
Chor einfaches Kreuzrippengewölbe, wobei nur noch die oberen Enden vorhanden sind.
Chorbogen farbig 7 Rosen Blauton
Langhaus: Fenster im Langhaus alle mit Buntglas versehen,
Texte im Mittelteil der Fenster,
Motive im oberen Teil:
Lamm mit Kreuz, Schwan, Löwe mit Totenkopf (rechts)
Sieben Federn, Hirsch, Blume (links)
Langhaus zweischiffig, je drei Joche Ausführung Sterngewölbe, 
die Gewölbe haben viele schadhafte Stellen,
im Sterngewölbe sind Bemalungen erkennbar
Das Gewölbe wird durch zwei starke achteckige Pfeiler gestützt.
In dem ersten Pfeiler ist ein Belüftungsweg eingebaut.

Gestühl, Kanzel und Empore einheitlich von 1867,
Kanzel ohne Schaldeckel
teilweise Bankheizungen vorhanden,
Empore links mit Treppe, gleichzeitig Orgel erreichbar
Sondersitz in der ersten Reihe für Pastor verschließbar
Die Empore ist begehbar.
Wilhelm Sauer Orgel vom 21.04.1867
Text an der Orgel :
Zu Ehren Gottes und Erbauung der Gemeinde gestiftet von Patron und Gemeinde 21. Apr. 1867
Es ist die erste Sauer-Orgel dieser pneumatischen Bauart.

Taufschale 1857

Links führt eine Tür in den ältesten Teil der Kirche die Sakristei. Wir finden dort wunderschöne Deckenmalereien. Dazu gehört der Buchstabe Alpha und Omega. Wir sehen das Christusmonogramm und anderes. Nehmen Sie sich Zeit die alten Malereien zu erkennen und zu deuten.

Glocke Oberg Wismar 1894
weitere zwei Glocken
Opfer der Weltkriege

Im Turm wurde eine Winterkirche eingebaut. In der Winterkirche hängt ein gusseiserner reich verzierter Leuchter aus der Zeit um 1868. Der Name Franz Heinrich ist zu erkennen.

Links vor dem Turm Kriegerdenkmal aller Opfer des Weltkrieges  für die umliegenden Dörfer

Auf Friedhof zwei Grabplatten aus Holz
Trockenmauer in großen Teilen.


Seitenansicht


Choransicht


Schlitzfenster


Sakristei,
ältester Teil der Kirche


Außenansicht
Chorseite


Jesuskopf über
dem südlichen Eingang


Fenster Langhaus
von Außen

Innenansicht
Chorraum


Altarbild


Heilige rechts mit Lamm


Chorfenster rechts
Petrus und Paulus


Patronatsloge rechts


Grabplatte  und Nische links


Bemalung des Chorbogens


Kanzel und Pastorenloge


Sterngewölbe


Wilhelm Sauer- Orgel


Teil der Deckenbemalung in der Sakristei


Fenster links neben
Chorbogen


Fenster rechts


Winterkirche


Filigraner Kronenleuchter aus Metall