Marienkirche Waren / Müritz

 


Außenansicht

Ursprünge der Marienkirche liegen in der Burgkapelle
der Burg des Fürsten Nikolaus I von Werle vor 1225
Das heutige Chor romanischen Stils ist der älteste Gebäudeteil der Müritzstadt.

 Vor 1333 Beginn Anbau eines dreischiffigen Langhaus im frühgotischen Stil
1568 Stadtbrand Zerstörung der Kirche bis auf die Mauern
1637/1671 Bei Stadtbränden Kirche vollständig zerstört
Ruine für etwa 100 Jahre

1739 Ostgiebel mit Fachwerk erneuert, Dach aufgesetzt

1789 unter Leitung Hofbaumeister Busch
Beginn Restaurierung im klassizistischen Stil

1792 Einbau der Kanzel, Gestühl, Empore

26.8.1792 Weihe  des Gotteshauses

1800 der Kirchturm wird mit einer Höhe von 54 m fertiggestellt.

Während der napoleonischen Kriege  1812 Nutzung der Kirche als Stroh- und Heuspeicher

1817-18 Fortsetzung und Abschluss der Renovierung

1819 Einbau einer Orgel von Johann Joachim Schmidt Malchin


1884 Innenraumrenovierung im neugotischen Stil

1894-1898 erneute Renovierung unter Baumeister Georg Daniel
Turm wird neu gefasst, jetzt kann er den Glockenstuhl und Glocken tragen.

1901 Glocken eingebaut, auch mit Hilfe einer Stiftung von Herzog Friedrich Franz II. (9000 Reichsmark)
06.07.1901 erster Gottesdienst der selbständigen Sankt Mariengemeinde, Weihe der neuen Glocken
Teilung der Kirchgemeinden in Sankt Marien und Sankt Georg in Waren, Grund war die steigende Mitgliederzahl.

1909 Umsetzung der Kanzel vom Chorraum an den heutigen Standort
Kreuzigungsgruppe wird durch Ferdinant Demetz in Sankt Ullrich im Grödner Tal gefertigt und aufgestellt. Zu der Gruppe gehören Jesus am Kreuz, Jünger Johannes, Maria die Mutter und Maria Magdalena mit dem Salbgefäß kniend.

1913 malte der Chalottenburger Professor Fritz Greve die Kirche über die gesamte Chorbogenwand (Triumpfbogen ) aus.
Die Szene zeigte Christi Himmelfahrt (Stil nazarenisch).
Im Jahre 2013 Malerei vollständig restauriert sein.

1917 Bronzeglocke für Kriegszwecke konfisziert und eingegossen
1922 Beschaffung von  Stahlgussglocken aus Apolda


1963 neue Bemalung, dabei Übermalung des Bildes von Greve
          diese Bemalung wurde im Winter 2007/2008 teilweise
          wieder freigelegt. Das Ziel ist es die Malerei von Greve   
          wieder in alter Schönheit erstrahlen zu lassen.    
1993-1995 umfangreiche Renovierungsarbeiten am Turm und Mauerwerk, Schaffung von Räumen für die Verwaltung.
Überarbeitung des Ziffernblattes der Turmuhr
Stadt baut eine Beleuchtungsanlage für die Kirche, dadurch ist die Kirche auch im Dunkeln von allen Seiten sichtbar.


1996-1997  Modernisierung der Glockenanlage durch die Firma Griewahn aus Grimmen,
Arbeiten an den Pfeilern  der Südseite.

1998 Restauratorische Untersuchungen zur Freilegung des Christi - Himmelfahrtbildes werden durchgeführt

1999 Ausmalung Altarraum

2000 Sanierung der Nordpfeiler

2001 Teile des Innenraumes im Bereich der Empore neu ausgemalt,
Beginn Sanierung Ostgiebel

2002 Erste restauratorischen Arbeiten am Wandgemälde von Grave

2003 Neugestaltung Südportal, Dachsanierung
der Südseite bis 2004

Das Tafelbild "Abnahme  Jesus Christi vom Kreuz" entstand
um 1530, stammt aus der Kirche Federow.

Der Taufständer wurde 1817 vom
Warener Zinngießer August Nies geschaffen.

Im Chorraum links und rechts vollständige Betstühle,
links mit Bild der Marienkirche für die Pastorenfamilie,
rechts mit Stadtwappen für den Stadtmagistrat.

Farbverglasung Südseite nach 1945

Das Bild wurde um Ostern 2012 endgültig freigelegt.

In Herbst 2016 wurden zwei Apöldaer Stahlgussglocken abgenommen und durch zwei neue Bronzeglocke ersetzt. Nun hat die Kirche 7 Glocken. Grund der Abnahme waren Schwingungsprobleme im Kirchturm.

Zu Weihnachten erhieltdie Kirche eine Hörschleife. Nun können Schwerhörige , die eine T-Spule haben, den Gottesdienst noch besser verfolgen.


Kirchturm


Innenansicht 2009


Innenansicht
Chorbereich



Altar

 


Altarfiguren


Maria-Magdalena
 kniend mit Salbtopf


Kanzel


rechter Betstuhl


Bild
Abnahme Jesus vom Kreuz


Taufständer


Heizungsanlage
innen Gasheizung


Orgelempore


Orgel


Bundglasfenster rechts


Freilegung 2007/2008


Freilegung Stand 2009


Fertigstellung des Bildes im Frühjahr 2012

Innenansicht Pfingsten 2012

Abgenommene Stahlgussglocken