Kirche Sankt Georg Jabel

 


Außenansicht

Erste Kirche 1256 erwähnt, 1356 Anbau.
1638 im 30jährigen Krieg Ort und Kirche stark zerstört.

Den heutigen neugotischen Stil erhielt die Kirche in den Jahren 1861-1868 nach dem Dorfbrand 1859 wobei die vier Glocken aus dem Zeitraum von 1402  bis 1690 schmolzen.
Der unterschied zwischen der alten Mauer und der Aufmauerung nach dem Brand ist gut zu unterscheiden, die Größe der eingesetzten Ziegel hatte sich verändert.
Turm nach 1505 erbaut, trägt seit 1868 eine sogenannte  Bischofsmütze.
Turm mit Schieferdeckung 43 m hoch.
Ostseite mit Kreuz, Fenster hinter dem Altar wurden zugemauert.
Die Kirche in Jabel ist als Landeskirche errichtet worden. 

Ausstattung gotisierend,
 
Altaraufsatz mit Kreuzigungsgruppe von
Theodor Fischer - Possion 1868
Jesus am Kreuz,
links Maria,
rechts Johannes der Jünger,
am Kreuz tief kniend Maria Magdalena,
Altarschranke vorhanden, Kruzifix 14.Jh.

Gestühl, Kanzel, Altar 1868 
Bankreihen Innengang mehrere Verzierungen, u.a. Dreipass.

Ausmalung der Kirche ist in großen Teilen stark verwaschen. Der Grund könnte im defekten Dachliegen. Das Dach wurde bereits erneuert.
Ausmalung Winkel Decke Wand :Reihe Ziegel, Reihe grüne Weinblätter mit Ranken, darunter wieder Reihe roter Ziegel,
Unter an der Wand: Bis zur Höhe von etwas 1.70m Reihen gemalter Ziegel, darüber eine Reihe von blauen Ziegel mit gemalten weißen Vierpassen, darüber oberer Abschluss Reihe gemalter Ziegel. 

Decke besteht aus 17 starken dunkelbraunen Balken, die etwa 1m von einander entfernt sind. Jeder Balken wird wird durch zwei an der Wand befestigte Stützen, dreieckig, getragen
Die Bretterreihen haben folgende Bemalung : links und rechts etwa 1m von der Wand  ein mit grünen Weinblätter bemalte Linie breit 10 cm  mittig ein geschmückter Vierpass, das heißt die inneren vier Spitzen sind durch Blumen verschönert. 
Eine dünne Linie begrenzt jede Fläche zwischen Balken und seitlicher Bemalung.

Achteckiger Taufständer  aus dem 19.Jh, Fuß sehr einfach
Oberteil mit Verzierungen. 

Die Tür zu der hinteren Sakristei trägt oben einen Vierpass, darunter zwei neugotische Spitzbogen. Darin befindet sich je ein Kreuz. Alle Teile sind erhaben gefertigt an der Tür. Der Aufbau der Tür zur vorderen Sakristei ist der Gleiche.

Vier Fenster. Oberer Teil eines Fensters mit Kreuz,
beide  großen neugotischen Fensterteile sind mit Vierpass
Scheiben durch Bleistege verbunden, äußere Rahmen farblos, dann 5 cm breiter Buntglasteil, innen Rautenmuster. Das rechte Fenster auf der Südseite beleuchtet das Altarbild. Dadurch kommt der goldene Hintergrund des Bildes einen interessanten Glanz und das Bild eine Schönheit.

Lütkemüllerorgel 1858  bespielbar.

Glocke 1862 Carl Illies Waren,
Diese Glocke wurde 2011 in einer Glockengießerwerkstatt geschweißt 
und danach in den Glockenturm eingefügt. Dieses Loch wurde im 2. Weltkrieg durch einen Granatsplitter verursacht.
Die Glocke hat folgenden Text: Jesus Christus gestern und heute und derselbe in Ewigkeit Hebr. 13,8
Gegossen von C. Illis Waren Hofglockengießermeister 1862
Die Glocke wurde endlich nach 63 Jahren repariert und läutet heute zu Gottesdiensten und anderen Ereignissen.

Der Heilige Georg wird in einer Reiterfigur aus dem Mittelalter verehrt. Da diese Reiterfigur sehr wertvoll ist, wird sie selten gezeigt.

Die Kirchengemeinde möchte die Kirche ausmalen lassen und die vielen Ornamente im Wand und Deckenbereich wiederherstellen. Monolith in  Kirchhofsmauer zur Aufstellung einer Leuchte Die Kirche hat in den 90iger Jahren ein neues Dach erhalten. Elektroarbeiten wurden 2003 durchgeführt.

In vorderen Anbau befindet sich die Winterkirche. Die Tür zur Kirche wurde mit zwei Vierpasse verziert.

Bitte spenden Sie für die Erneuerung des Kircheninnenraumes.

Bitten wenden Sie sich mit Ihrer Spende und dem Besuch der  Kirche im Pfarrhaus an: Pastor Karsten Schur
Ring 10a
17194 Jabel
Telefon: 039929-70462


Ostseite


Vorderer Anbau


Kirchturm


Turmspitze

Turm

Innenansicht

Innenansicht


Altar mit Schranke


Altarbild


Kreuz


Kanzel


Taufständer


Empore


Lütkemüllerorgel


Gestühl mit Dreipass


Verzierung in der ersten Reihe


Deckenbemalung - Mittelteil


Verwaschene Bemalung 
Kante zur Decke


Fenster innen


Fensterdetails Fenster an der Empore


Tür zur hinteren Sakristei


Winterkirche


Beschädigte Glocke im Turmraum
Glocke wurde geschweißt
und wieder eingebaut


Reiterfigur
"Der heilige Georg"
Im Pfarrhaus


Opferstock


Monolith zum Einstellen
einer Leuchte


Pfarrhaus