Nicolaikirche Röbel / Müritz

 


Außenansicht
Kirchturm

Mitten durch Röbel verlief früher die Grenze zwischen Mecklenburg und Brandenburg. Dies galt insbesondere auch für die Kirchen, so gehörte deshalb die Nicolaikirche zur brandenburgischen Kirche. 

Die Nicolaikirche wurde mehrere Jahre bis 2002 restauriert und erstrahlt heute in neuem Glanz .
Dreischiffige Backsteinhalle Baubeginn Chor um 1250,
Langhaus etwas später, Westturm um 1450 Umfangreiche Restaurierung 1867 dabei gotische Malereien freigelegt und übermalt.

Altar, Kanzel, Gestühl, Empore mit Orgel neugotisch 1867 

Taufstein 13.Jh.
Schnitzereien an Seitenwänden 1519 von Urban Schumann Kuppa und Fuß erneuert 18.Jh.
Leuchtenpaar 17Jh.
Glocke 14/15.Jh. 
Grabplatte L. Kassubius gestiftet 1673

Wilhelm Sauer aus Frankfurt/Oder baute diese Orgel 1894 in die Johanniskirche Neubrandenburg ein. Einbau der Orgel aus Neubrandenburg 1993 in das vorhandene neugotische Gehäuse, Orgelweihe 29.08.1993,
im Chor kleine Nußbücker - Orgel (Plau) 1983

Der Chorbereich hat zwei Chorbogen , die bemalt sind. Interessant ist der Chorbogen am Langhaus. Er trägt links die Wappen von Markus und Mattheus, rechts die Wappen von Lukas und Johannes.

1985 Turmdach neu eingedeckt, aus Mitteln der bayrischen Landeskirche Einrichtung Winterkirche im Turmraum mit Fußbodenheizung, Dacheindeckung durch Gemeindemitglieder in Feierabendtätigkeit, 1986-87 Eindeckung des Kirchenschiffes in Feierabendtätigkeit, einschließlich aller Aufräumarbeiten.
1994 Reparatur der Bleiglasfenster, Vorbau der Schutzverglasung 1995 Erneuerung Fußboden im Altarraum, Einbau der Fußbodenheizung 1996 malerische Ausgestaltung des Altarraumes 1997 Anbau der Dachrinnen, Bodenentwässerung 1997 Renovierung der Eingangstüren, 

1998 Fertigstellung der Turmstube, Nutzung für Ausstellungen 1999 Herrichtung des Dachraumes des Kirchenschiffes für Besichtigungen 1999 malerische Renovierung des Kirchenschiffes 2002 Reparatur der Treppe zur Empore

Vervollständigung der Pastorentafel .

Neben den zwei Listen der Pastoren haben wir den Eingang zu einem sehr interessanten Anbau. 
Dort findet sich die gemeinsame Gedenkstätte der Marien- und Nicolaikirche sowie der Stadt Röbel für die gefallenen Soldaten des I Weltkrieges. Der Anbau wird durch ein Kreuzgratgewölbe getragen. Die Wände sind in einem bläulichen Ton ausgemalt. leider ist kaum etwas zu erkennen. Der Raum hat ein gotisches dreiteiliges Fenster. Dieser Raum ist noch nicht restauriert. Die Jesusfigur steht leider derzeit nicht auf dem Sockel.

Am Kapitell der linken Empore erkennen wir einen Clown. Dieser Clown stamm von der ursprünglichen Bemalung der Kirche vor der Reformation.

In den Bänken sehen wir Namen, die an eine Sitzordnung von bestimmten Personen erinnert.

Vor dem Eingang steht eine alte Taufe aus Stein. 
Bitte betrachten Sie die Eingangsschwelle der Kirche. Dort sehen Sie mit viel Phantasie zwei Vertiefungen, die zwei Kinderfüße darstellen könnten.


Außenansicht



Außenansicht
vom Ziegenmarkt


Außenansicht


Eingangsportal


Innenansicht

Innenansicht


Blick zur Empore


Linke Empore

Deckenbemalung


Chorraum


Altar

Nußbücker - Orgel


Sitzgruppe von Klosterbrüdern
Domenikaner - Kloster


Detail Klosterstühle

Decke Chorraum


Erster Chorbogen
mit den Wappen von
den Evangelisten Lukas und Johannes


Taufstein

 


Kanzel mit Schalldeckel


Unter der rechten Empore


Grabplatte


Empore mit Sauer-Orgel


Sauer - Orgel mit Empore


Innenraum Richtung Chorraum


Rest einer alten 
ursprünglichen Bemalung


Pfarrertafel


Bankbeschriftung


Gedenkraum für die Opfer der beiden Weltkriege 


Anbau nach der Restaurierung


Wappen der Stadt

  
Nach der Renovierung


Anbaufenster vor Restaurierung


Kreuzgratgewölbe im Anbau
vor Restaurierung


Vor der Renovierung


Taufe vor dem Eingang


Eingangschwelle
Nikolaikirche im Frühjahr 2017
Der Kirchturm wurde eingerüstet und wird saniert. 

Ratshaus und
eingerüsteter Kirchturm

Eingerüsteter Kirchturm