Kirche Minzow bei Röbel

 


Außenansicht

Erbaut  1862 im neugotischen Sti nach Planen des Architekten Theodor Krüger.. Apsis abgesetzt mit drei neugotische Blenden.
Langhaus unterhalb des Daches Ornamentzeile.
Mehrere Stützpfeilen. Die Stützpfeiler am Eingang mit je einem Kreuz.
Turm quadratisch, jede Seite mit 2 Fenster. Dachdeckung des Turmes Schiefer. Apsis und Langhaus Ziegeldeckung.
Dachspitze Langhaus und Apsis mit Kreuz.
Fenster neugotisch, zwei Langfenster, darüber Rundfenster.
 2 Glocken, eine Glocke 1940 eingeschmolzen
 Glocke aus der Ruine von Dambeck aus dem Jahre 1710 entnommen Kirchenorgel des Rostocker Orgelbaumeister Schwarz bespielbar. Bis 1862 gingen die Minzower zum Gottesdienst nach Dambeck.
Spitze in Folge von Blitzschlag beschädigt und abgenommen 
Stifter 40 Bauern und 2 Kaufleute und einen Zuschuss vom Großherzog. Dabei leisteten die Bauern viele Arbeitsstunden.
Kirche immer ohne Friedhof.
Das Langhaus hat vier Kreuzrippenjoche, diese sind  an den Kämpfern und im Mittelkreis wenig und sehr fein bemalt. 
Chorteil drei Stufen  über dem Langhaus.

Sehr markant ist das Altar, Kanzel und die rechte Loge insgesamt schwarz gestrichen wurde. Leider gilt dies auch für die Kreuzigung Jesus Christi, so dass sie kaum zu sehen ist.
Es sind an der Fläche , die das Kreuz trägt sehr feine Schnitzarbeiten sichtbar. Oben befinden sich vier Türmchen mit Kreuz. Die Mitte ziert eine Art von Wegweiser in vier Richtungen.
Die Altarschranke ist vollständig.

Rechts steht eine Loge mit vier Türmchen an den vier Ecken.
Das Hinterbrett ziert eine Reihe kleiner ausgearbeiteter Kreuze.

Links finden wir die Kanzel ohne Schalldecke. Die Treppe ist verkleidet. Ein rechteckiger Fuß trägt den Kanzelkörper. 

Die erste Bankreihe ziert vier größere Türmchen. Die weiteren Bankreihen haben einen Dreipass und einen Vierpass.

Die Brüstung der Orgelempore passt sich in der Farbe dem Altar an und ist seht dunkel gehalten. Sehenswert ist die feine Arbeit der kleinen  Kreuze und anderer einfachen Muster.
Auf der Orgelempore steht eine bespielbare Orgel des Rostocker Orgelbaumeisters Julius Schwarz. Sie wurde um 1880 eingebaut.
Die Orgel wurde 2011 von der Firma Mecklenburgischer Orgelbau Plau restauriert.
Unter der Orgelempore befindet sich  ein Raum, der als Winterkirche genutzt wird. 

Der Taufständer besitzt Verzierungen und trägt eine sechseckige Schale.

Links neben dem Altar finden wir mehrere Gedenktafeln zum Gedenken der beiden Weltkriege. 
Vor der Kirche befindet sich ein Gedenkstein.

Zwei Metallstangen sind zwischen den ersten Jochen angebracht. Die dritte Stange wurde entfernt. Nur die Halterungen sind vorhanden. Welchen Zweck könnten sie dienen, vielleicht als Träger von Fahnen. 

Wir haben sechs neugotische Fenster. Die Gläser sind klein, teilweise farbig und durch viele Stege verbunden. 

 Die Turmspitze hat ein neues Kreuz, für das viele Jahre gesammelt wurde, erhalten. Unter dem Kreuz befindet sich eine goldene Kugel. Was mag da hineingelegt worden sein ?

Bei der Restaurierung des Daches wurden durch die Mitglieder der Gemeinde große Mengen feuchte Schuttmassen entfernt. laut Auskunft von Küster Scherfig muss die Kirche, insbesondere das Kreuzrippengewölbe erst austrocknen, bevor die Innenrenovierung der Kirche möglich ist.
Unter der Empore haben wir einen Raum , der als Winterkirche genutzt wird.


Seitenansicht


Ansicht der Apsis


Turmspitze


Neugotisches Fenster


Eingangsportal Kirchturm


Innenansicht


Altar


Altardetail


Kanzel 


Neugotischer Kanzelkörper


Taufständer mit Schale
Hintergrund Stufen zum Chor

 


Taufschale

 


Orgelempore



Schwarz-Orgel



Spieltisch

 


Detail am Spieltisch


Loge


neugotisches Fenster - innen

Kreuzrippenjoch

Bemalung unter dem Joch

Bemalung der Kapitelle


Bankreihe


Schnitzerei 1. Bankreihe

Bankreihen

Beschädigte Wand

Kronleuchter

Über dem Eingang Turmseite

Kreuzrippengewölbe im Turm

Wird als Winterkirche genutzt

Gedenktafeln für die Opfer
der Weltkriege