Kirche Zahren/Stadt Penzlin

 


Gesamtansicht vom Dorf

Chorraum 13.Jh. Gewölbe bemalt,

mit frühgotischen Stilelementen durch Rundbogen getrennt mit Überschrift und Bemalung. Draußen vor dem Chor finden wir die Grabstätten der Patronatsfamilie von Arenstorff.

Langhaus aus dem 14.Jh. Die Kirche umzieht ein Band aus Zierziegeln, die teilweise im Bereich zwischen Chor und Langhaus abgefallen sind. Der älteste Teil der Kirche ist die Wand des Langhauses , die in Richtung Straße weist.
Schauen wir uns die beiden sehr schmalen neugotischen Fenster genau an, erkennen wir das beide Fenster auf dieser Seite verändert wurde. Es wurden die romanischen Fenster der Wehrkirche, soweit mit Feldsteinen und Klosterziegel, wohl 1902 zu Gunsten von schmalen neugotischen Spitzbogenfenstern geändert. Diese Seite ist sicherlich aus dem 13. Jahrhundert, die gegenüberliegende Seite im Süden ist jedoch klar im gotischen Stil errichtet. Das Langhaus wurde auf Grund von Problemen mit der Grüneberg-Orgel um 1902 angehoben und im Dachbereich verändert. Das was wir im Deckenbereich sehen ist nicht das Dach sondern die etwa ein Meter tieferliegende Holzdecke. Leider ist das Dach nicht ganz dicht, Ursache ist der wuchernde Efeu, der die Dachziegel anhebt. 1902 wurde ebenfalls der Anbau vor dem Langhaus aus Ziegel errichtet. Eigenartig ist das der Metallstab mit dem darum gedrehten Eisen, einem "Energiefänger" wirklich eigenartige Idee der Familie von Arenstorff. 

Westliche Giebelwand 1902 erneuert, siehe auch Inschrift im Eingangsbereich

Altaraufsatz (alter Altar) 1705, steht neben Altar.
Bild im oberen Teil:
Jesus wird am Jordan durch Johannes dem Täufer getauft.
Standarte neben Johannes und daneben kaum sichtbar eine Kirche mit Kreuz. Von oben scheint der
Heiligen Geist in einer Wolke wohlwollend herab.
Mittelteil: die Kreuzigung,
Unterteil: das Abendmahl
Interessant das oben am Altar die Zahl 1705 steht,  direkt darunter ANNO 1728 Domini in goldener Schrift auf schwarzem Grund. Zwischen der Kreuzigungsszene und dem Taufbild. sicher hätten Sie eine Auferstehungsszene erwartet, finden wir die Abkürzungen der Kirchenpatron und seiner Frau von Baer in goldener Schrift und schwarzen Grund. Diese Texte wurden nachträglich  eingefügt.
Die Fassung ist aus dem Jahre 1705 und die drei gestifteten Bilder sind aus dem Jahre 1728.

Heutiger Altar:
Weiße Jesusfigur, Jesus mit segnenden Händen auf
neuem Altar aus dem 19.Jh.
Davor steht ein kleines Kreuz.

Hinter dem Altar befinden sich zwei Nischen, die mit Muster bemalt sind.

Wappen 18.Jh.

Mittelfenster des Chores 1902 gestiftet von der Familie von Arenstorff, links Jahreszahl 1902 und Wappen von Arenstorff,
rechts Wappen seiner Frau geborene von Bülow,

Links Nische aus katholischer Zeit mit Gitter, darüber Wappen.

Empore mit Grüneberg - Orgel Stettin Nr. 455 aus dem Jahre 1902. 
Der Handlauf der Emporentreppe zeigt den Kopf Jesus mit Dornenkrone.

Glocke 1862 Carl Illis Waren gegossen, gestiftet von Carl von Arenstorff, mit Text:
Unser lieben Patronatskirche zu Zahren, geschenkt von Carl von Arenstorff, 30. November 1862 gegossen von C. Illis Waren Hofglockengießer in Waren.

Im Bereich des Chores hat sich der Fußboden stark gesenkt, ist teilweise eingebrochen. 

An der Kirche liegt am Eingang eine Trogmühle.
Eine zweite Trogmühle finden wir unter der Nische am Nebeneingang zum Chor.
In der Stützmauer zwischen Chor und Langhaus vor der südlichen Pforte befindet sich eine gemauerte Nische. So eine  Nische außerhalb der Kirche ist selten. Der Sinn ist völlig unklar, vermutet wird dort stand zu katholischer Zeit eine Figur, ähnlicher der Nische in der Friedhofswand in Jabel, oder dort wurde das Abendmahl während Pestzeiten  für die Gläubigen hinterlegt.

Vor der Kirche liegen vier alte eiserne Kreuze.
Zwei alte und interessante eiserne Kreuze stehen hinter der Kirche.



Eingangsbereich Portal


Fenster Chor Südseite


Eingang Chor
daneben Nische und darunter
liegt eine der zwei Trogmühlen


Chorgiebel,
davor Gräber
Familie von Arenstoff (Patronat)


Innenansicht


Blick in den Chorraum


Chorraum,
rechts Loge

Altar mit Madonna


Chorfenster von rechts


Chorfenster von links

Chronleuchter


Alter Altaroberteil
aus dem Jahre 1705/1728


Obere Teil,
Taufe Jesus im Jordan


Mittelteil,
die Kreuzigung


Unterteil Abendmahl


Tabernakel - Nische
aus katholischer Zeit



Allianzwappen


Deckenansicht
Kreuzrippengewölbe Chor


Taufständer


Taufschale

Blick zur Empore

Empore mit Grüneberg - Orgel

Orgeltisch

Orgelprospekt

Neugotische Kanzel


Bemalung des Chorbogens


Bemalung der Fenster


Kronleuchter

Figur am Handlauf zur Empore


Struktur der Decke des Langhauses
Hintergrund Fenster vom Chorhaus



Über dem Chorboden

 


Fenster rechts

Fenster mit Gedenktafeln links

Glockenstuhl mit Glocke


Glocke


Kreuz befindet sich nicht mehr 
in der Kirche, sondern 
in der Winterkirche 
außerhalb der Kirche


Trogmühle vor dem Haupteingang

 


4 alte eiserne Kreuze