Kirche Passentin/Stadt Penzlin


Außenansicht
Vorderseite
2006

Rechteckiger Fachwerkbau mit Walmdach von 1794 und wurde vom Kirchenpatron und Gutsherr Christian Vollrath Nicolai in Auftrag gegeben werden. Nicolai wandte sich vor Bau der Kirche an seinen Landesvater (eine Kopie hängt in der Kirche, Original befindet sich in Schwerin).
Die Kapelle von Passentin ist ein Abbild der
Kapelle Sankt Georg in der Bachstraße in Neubrandenburg, die heute noch den Turm trägt und vom Standesamt Neubrandenburg genutzt wird. 

Das zweite Foto ist vor dem Abriss des Turmes entstanden.
1964 musste der Turm auf Grund der Einsturzgefahr des Dachreiters,  Schaden nach  einem Sturm, dieser abgerissen werden. Die Decke ist eine Holzdecke.

Patronatsloge und die Bänke sind aus der Zeit von 1794.
Die Grundfarbe des Kanzelaltars ist weiß.
Die mittleren drei Kanzelflächen des Altares sind mit folgenden Texten beschriftet:
Links: Des Herrn Wort ist wahrhaftig und was er zusagt, das hält er gewiß.
Mitte: Dein Wort sei meines fukes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege
Rechts: Wer mich bekennet vor den Menschen den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.
Die beiden äußeren Flächen sind ohne Text.
Die Kanzelflächen trennen vier kleine Säulen, die die vier Evangelien symbolisieren.
Diese kleinen Kapitäle sind vergoldet.
Unter der Kanzel finden wird eine Nische. Dort steht ein altes Kreuz mit dem Korpus Jesus.
Links und rechts tragen zwei große Säulen den Schalldeckel.
Weitere Verzierungen sind goldenen Linien am Schalldeckel
und an der Kanzel.
Die Altarschranke ist vollständig.


Bild rechts aus dem 18. Jh. Ist eine Kopie des
Altarbild Johanniskirche Neubrandenburg.
Das Passentiner Altarbild ist eine sehr gute Kopie laut Restauratorin Anke Fabian aus Neustrelitz, die die Restaurierung durchgeführte. Auf der Rückseite des Bildes steht:"  Anton Christian Schleyer gemalt 20.Juni 1785" 


Rechts neben der Kanzel unter dem Platz des Bildes finden wir zwei Sargbeschläge.

Das Harmonium ist nach Reparatur bespielbar, ein Ton muss laut Information der Organistin noch repariert werden.
Das Harmonium hat folgenden Text:
Dem Andenken dem Rittergutsbesitzer Wilhelm Lemke Passentin und seiner Ehefrau geb. Lemke
Das Harmonium stammt aus den USA und kam im 19.Jh. 
nach Passentin.

Auf etwas besonderes Rechts neben dem Harmonium muss hingewiesen werden. Es ist die Kopie eines Briefes  des Gutsherren Nicolai vom 10.9.1793 an den Herzog in Schwerin mit der Bitte dass sich die Passentiner in der Gneveziner Kirche versammeln dürfen, da Sie bis jetzt in der Stube den Gottesdienst abhalten, hängt nun an der Südseite der Kapelle.
So habe er " den Entschluß gefaßt ein eigenes Gotteshaus zu bauen". Das Original befindet sich im Landeskirchlichen Archiv Schwerin.

Glocke Eisenguss 1780 auf separatem Glockenstuhl
vom Zinngießer Wilhelm Nicolai (Vater von Christian Nicolai) gestiftet.

Von Ende Juli 2008 bis April 2009 erfolgten umfangreiche Restaurierungsarbeiten im Werte von ca. 130000 Euro. Restaurierungsarbeiten am Fachwerk der Kirche. Die frischen Eichenbalken in dem restaurierten Fachwerk geben noch Gerbsäure ab, dies wird sicher nochmals übermalt.
Am 13.04.2009 wurde die Kapelle in einem festlichen Gottesdienst wieder eingeweiht.
Eine Tafel erinnert an die Spender. Es wurden über 130000 € verbaut.


Bitte wenden Sie sich bei Fragen und Spenden an die Kirchgemeinde Wulkenzin/Weitin. 

Ev. - luth. Kirchgemeinde Wulkenzin/ Weitin

Alter Damm 48
17039 Wulkenzin

Telefon:0395-5823442

 


Kirchenansicht vor 1964


Vorderseite
Dezember 2008



Außenansicht
Rückseite Dezember 2008


Linke Ecke der
Vorderseite


Altar rechts  Patronatsloge


Kreuznische


Großer Kämpfer rechts


Kanzelbeschriftung


Harmonium und Bankreihen vor der Restaurierung


Bankreihen 2009


Bildnis
vor Restauration

Nach der Restaurierung
Bildnis
nach Restauration


Fenster


Brief an den Herzog von Mecklenburg


Harmonium


Restaurierte Decke