Kirche Möllenhagen

 


Außenansicht
Vorderseite

Vorher stand hier eine kleine Kapelle.
An der Kirche ist ein Holzschild zur Kirche angebracht.
Dort steht 1632. Wahrscheinlich war dies der Baubeginn einer Fachwerkkirche wie in Klein Plasten, die dann im 30jährigen Krieg stark beschädigt wurde. Siehe auch Kirche in Groß Varchow.
Die Kirche wurde dann als barocke Backsteinkirche nach dem 30jährigen Krieg, vielleicht erst im 18.Jahrhundert neu errichtet. Genaues ist nicht bekannt. 
Die Kirche steht nicht in Ost-West-Richtung
sondern in Nord-Südrichtung, wobei der  Kanzelaltar nach Süden steht. Wahrscheinlich ist die Kirche um den geweihten alten Altar die Kirche errichtet worden. 

Beginn Restaurierung 1991

Einbau Heizung, neues Dach.

Barocker Kanzelaltar komplett, Besonderheit nur drei Evangelisten, Mattheus mit Engel, Marcus mit Löwe und Lucas mit dem Stier, darunter Namen, Warum der Evangelist Johannes fehlt ist nicht bekannt. Vielleicht liegt es an der Bauform der Kanzel. Es gab wohl Zeiten in der die evangelisch- Lutherische Kirche Johannes nicht zu den Evangelisten rechnete, vielleicht. In anderen Kirchen wird Johannes als junger Mann dargestellt z.B. Altarfiguren in Finken oder Kanzel in Ludorf.
Die Tür der Kanzel trägt die Kreuzigung Jesus Christi.
Unter der Kanzel finden wir ein schmales Abendmahlbild.

Reinigung der Decke 2000 durch Gemeindemitglieder,
dabei wurde unbekannte Bemalung gefunden.

Bemalung mit Wolken, Bordüre und  4 Engel 2004 erneuert.

Der neue Taufständer ist aus dem Jahre 1994 und
trägt folgende Inschrift : 
CHRISTUS IST UNSER FRIEDE 1994 EPH 2-14



Orgel 1993 gebaut von Emil Hammer Hannover ,
Einbau in der linken Seite .

2 Glocken 1825 und 1996 im separaten Glockenstuhl

Glocke von 1825:
oben zwei Reihen Ornamente, dazwischen auf einer Seite Text:
SOLI DEO GLORIA
Die Bordüren sind vom Text durch zwei Linien getrennt.
Am Glockenfuß Reihe von Ornamente um Glocke.

Text in der Mitte: Vorderseite:
Ich rufe zur Kirch,
verkünde das Grab.
Sag an die Noth
und rufe von der Arbeit ab.

Trennung durch je ein Eichenblatt mit Kreuz zur Rückseite

Umgegossen im Jahre 1825
von J. Schulz in Rostock

Glocke II aus Guss 1996 mit  Kreuz 
und Verweis Stifter Ev. luth. Gemeinde Möllenhagen



Das untere Schwarz-Weiß-Foto ist ein Ausschnitt aus einer Postkarte des Jahres 1909. Die Kirche Möllenhagen hatte einen 
Holzturm ähnlich der Kirche in Finken. Wann der Turm abgerissen wurde, ist nicht bekannt. Die Glocke bekam bis Anfang der 90iger Jahre ihren Platz an der linken Giebelseite
in einem kleinen aus Ziegel gemauerten Anbau. 

Seit Anfang September finden wieder Arbeiten an der Kirche statt. Die beiden Fachwerkgiebel  werden gestrichen und sollen in neuem Glanz erstrahlen. Gleichzeitig wird der Schornstein der Heizung erneuert. 




Reinigen und Streichen der Eingangstür durch Herrn Erwin Kelm
im Alter von fast 80 Jahren.


Pfarramt Möllenhagen
Pastorin Angelika Finkenstein

Gottesdienst Sonntag 9.00 Uhr


Seitenansicht
Südseite
mit Stützpfeiler, Glockenstuhl
und Fachwerkgiebel


Eingangsbereich


Innenansicht


Innenansicht


Altar


Kanzel mit drei Evangelisten


Link Marcus mit dem Löwen zu den Füßen.
rechts Lucas mit dem Stier zu den Füßen

 


Abendmahlbild unter der Kanzel

 


Taufstein


Holzbildnis


Fenster
darüber Teil der 
Randbemalung der Decke


Vier Engel


Zeichnungen der Kinder der ev. Schule


Kreuz aus Texten


Alte Glocke
von 1825


Neue Glocke aus dem Jahre 1996


Renovierungsarbeiten am Nordgiebel.

Arbeiten am Schornstein

Foto der Kirche aus
 dem Jahre 1909
mit Turm

Streichen der Eingangstür