Kirche Krukow/Gemeinde Krucksee

 


Außenansicht

Krukow gehörte im 13.Jh. zum Kloster Broda,
14. Jh. erste Kirche.

Um 1825 jetziges Aussehen durch Umbau.
Errichtet als rechteckiger Feldsteinbau.
Schmaler schiefergedeckter Turm mit Glocke 1738. 
Eingang wurde in den Turm einbezogen und aus Ziegeln gebaut.
Ziegel wurden ebenfalls für den Giebel verwendet.
Der rückwärtige Giebel hat 5 neugotische Blenden.
Die mittleren Blenden haben drei schmale Löcher.
Am rückseitigen Giebel kann man einen großen Torbogen erkennen.

Gestühl, Altar, Patronatsloge 1825.
Flache Holzdecke.
Altarbild Jesus Kreuz und Dornenkrone tragend.
Interessant ist der Hintergrund , links steht ein Kreuz auf dem Berg,
rechts ist es die Stadt Jerusalem.
darüber Dreipass und 4 schlanke Türmchen mit Kreuz,
oben Kreuz.
Altarschranke neugotisch. Kreuze an den Streben. 

Links finden wir die Kanzel mit Fuß und ohne Schalldeckel.
Die Kanzel ist verbunden mit einer ca. 2 Meter hohen, leicht verzierten Trennwand. Dahinter befindet sich die Treppe zur Kanzel.
Die Kanzel ist durch vier Vierpasse je Fläche verziert. 

Rechts neben dem Altar finden wir die Patronatsloge. Vier Spitzen verzieren die Patronatsloge.

Vor der Patronatsloge steht der Taufständer.

Die Kirche hebt sich besonders hervor durch seine Bemalung.
Die vorderen Fenster links und rechts mit Weintraubengirlanden,
die anderen vier Fenster mit Eichenlaubgirlanden.
Oben unter der Holzdecke große umlaufende Zierleiste.
Unten in etwa 1,20 m umlaufende Zierleiste, darunter ein 
gemalter Vorhang gehalten vom vierblättrigen Blumen.
Empore ohne Orgel. 
Die Treppe führt zur Glocke aus dem Jahre 1865 und zum Dachboden.
Früher wurde die Glocke mit einem langen Strick von Außen geläutet.. 
Nach der Dachsanierung steigt der Küster auf den Boden um zu läuten.

Wir finden drei Zuganker zur Absicherung der Wand hinter dem Altar.
Ein Zuganker läuft direkt hinter dem Altar. Links und rechts haben wir weitere Zuganker . Die Zuganker sind auch außen zu erkennen.

Besuchen wir den Boden so finden wir viele Dachziegel, die beschriftet sind.
Am 01.05.2005 fand ein Gottesdienst für die Renovierung des Daches vor dem Gutshaus statt. Jeder Spender konnte einen Ziegel beschriften und sich verewigen.
Am 8.10.2006 war nach der großen Renovierung von Dach, Giebel und Innenraum der erste feierliche Gottesdienst. 

Schauen wir uns die Rückseite der Kirche an, so sehen wir einen Torbogen. Vor diesem Torbogen stand eine kleine Kapelle.


Rückseite


Innenansicht

 
Altarbild



Altarschranke


Kanzel

Kanzel


Patronatsloge und rechte Fenster


Fenster an der Empore

Bemalung unter der Decke


Taufständer


Gestühl


Fenster mit Bemalung


Detail der Wandmalerei


Empore


Verzierung auf der Empore


Harmonium


Am 01.05.2005 beschrifteter Dachziegel


Glocke