Kirche Satow

 


Außenansicht mit alten Glockenstuhl

Rechteckiger Mischbau aus Ziegel- und Feldsteinen
Ende 13.Jh. , im 30ig-jährigen Krieg stark zerstört
Wiederaufbau um 1700 beendet, Kirche wurde neu geweiht.

Backsteingiebel 15.Jh.

1888 zusätzlich neuer Dachreiter,
frühgotisches Portal blieb erhalten.

Langhaus und Chor mit Dachziegel (Bieberschwänze). Das Dach wurde 2003 erneuert (umgedeckt).
Die südliche Gruft der Familie von Flotow ist aus der Kirche erreichbar. 
Der Vordere Anbau ist von außen erreichbar. Über diesen Anbau sehen wir
fünf Blenden am Giebel.
Der offene Leuchter (Turmform) ist mit Holzschindel gedeckt.
Der feine Turm ( richtig Dachreiter)
ist sehr zart gebaut. Am Fuß ist je Seite eine runde Blende. Unter dem Dachreiter sind drei kleine Blenden zu sehen.

Der Altar ist gemauert und hat ein modernes Holzkreuz.

Der alte Kanzelaltar wurde entfernt und durch einen gemauerten Altar mit schlichen Holzkreuz ersetzt. Die Logen der Patronatsfamilie von Flotow
wurden ebenfalls entfernt.


In der Ecke steht ein einfacher Taufständer.

Deckeltaufe 1721, restauriert 1996.
Das Mittelbild zeigt die  Taufe Jesus durch Johannes den Täufer.
Die anderen Flächen zieren auf der Spitze stehende Blumengebinde.
Die Deckeltaufe in der Kirche in Satow hat die Witwe von Jochim Pulsen,
Frau Sophia Lewenichts, 1721 anmalen lassen.

Zwei alte Holzwappen der Familie von Flotow, restauriert 2001,

Orgel mit 6 Registern von F. H. Lütkemüller 1853-55, restauriert 1996-1998

Kruzifix 18.Jh, zeigt Jesus am Kreuz. Besonderheit unter den Füßen einen Totenkopf mit zwei Knochen. Dies bedeutet das Jesus den Tod besiegt hat. Dieses Kreuz befand sich in der Gruft, wo die Patronatsfamilie aufgebahrt wurde. Das heute an der Ostwand der Kirche hängende Kreuz ist kein
Triumphkreuz, sondern befand sich vorher in der Grabkapelle im südlichen
Anbau der Kirche ist also ein Grabkreuz.

Grabstein von Flotow Ende 16 Jh.

Die Holzwappen an der Nordwand der Kirche in Satow stammen von 1673 aus
Nordwestmecklenburg (Proseken und Weitendorf bei Wismar) und stellen die
Wappen zweier ausgestorbener Adelsfamilien von Strahlendorf und von
Negendenck dar.

Der Innenraum wurde 2006 vollständig ausgemalt.
Markant sind die Texte und Bemalungen im Chorbogen und im Langhaus. Der Chorbogen ist geschmückt durch je ein Weinreben mit Wurzel links und rechts Mittig befindet sich im Scheitel des Chorbogens ein Kreuz.
Im Langhaus finden wir links die Inschrift: ich bin der Weinstock,
rechts Ihr seit die Reben. Die Texte sind von von Weinreben umrahmt. Alle Malereien sind in grün gezeichnet, der Farbe der Hoffnung.

Die Kanzel ist mit der ersten Bankreihe verbunden. Die Kanzel ist sehr einfach ohne Verzierung und ohne Schalldeckel . Die Bankreihen ziert innen ein Vierpass.

Rechts im Chor finden wir drei zirka 1,20 hohe und 30 cm tiefe gotische Bögen. die gemauert sind. Der rechte Bogen hat eine Tür die in die hintere Sakristei führt.

Die Balken der Holzdecke haben sehr feine schwarze Ornamente.
Die Flächen zwischen den  Balken sind braun gestrichen. Vor der Ausmalung war die Decke schwarz.

Die Fenster sind mit dem typischen Spitzbogen,  die Scheiben sind durch Stege verbunden.

Die Ostwand und damit auch das Fenster wurden im 15. Jahrhundert
erneuert und sind somit nicht neugotisch.

Auch an der Ostseite der Satower Kirche befindet sich ein Anbau aus
späterer Zeit, der früher zur Aufbewahrung der Särge diente.
Eine Sakristei hat es in Satow nicht gegeben.


Vor der Kirche steht der Glockenstuhl mit einer Glocke des Glockengießers Franz Schilling aus Apolda. Die Glocke hat oben ein Ornamentband. Darunter steht der
Spruch:  Frieden auf Erden
Die Rückseite trägt die Inschrift_ Franz Schilling Apolda 1919.
Der alte Glockenstuhl musste im Jahr 2009 kurzfristig wegen Einsturzgefahr abgerissen werden. Die Glocke erhielt einen neuen Glockenstuhl.
Der westlich der Kirche freistehende Glockenstuhl wurde 2009 völlig neu
errichtet. In ihm hängt die kleinere der beiden 1919 von Schilling in
Apolda gegossenen Bronzeglocken. Die größere Glocke musste 1942 
(wie schon bereits zuvor 1917) für Kriegszwecke abgegeben werden.

Im Jahr 1955 wurde ein Teil der neugotischen Ausstattung der Kirche von
1853 entfernt (Altar mit Kanzel, Seitengestühl im Chorraum, Zugang zur
Grabkapelle der Familie von Flotow, Aufrichtung der Grabsteinplatte aus
dem 17. Jahrhundert von Hans Andreas von Flotow und seiner Frau Anna
Hanen an der Wand).


Bitte besuchen Sie auch das Pfarrhaus in Satow,
Wohn- und Arbeitshaus der Pastorin
es wurde 1775 erbaut, 1990-91 innen ausgebaut,
Dach 1999 neu eingedeckt,
Gemeinderaum, Winterkirche, Christenlehre und andere Veranstaltungen haben hier ihr zu Hause.


Außenansicht mit neuen Glockenstuhl
 


Außenansicht seitlich


Chorseite


Chorfenster


Rückseite Kirche


Turmspitze


Gotische Doppelfenster im Chorbereich


Eingangsbereich


Eingang


Alter Glockenstuhl


Neuer Glockenstuhl


Glocke


Innenansicht


Altar


Altar


Alter Altar mit Logen

Deckeltaufe


Detail Vorderseite Taufe


Detail Taufe

Detail Taufe


Einfacher Taufständer


Triumphkreuz mit Korpus
Jesus Christus und unten Totenkopf

Grabplatte


Kanzel ohne Schalldeckel


Kanzel mit Bankreihen

Fenstergruppe und
Wappen


Wappen in der Vitrine


Besucherraum mit Orgelempore

Orgelempore mit Lütkemüllerorgel


Orgel


Tastatur der Lütkemüllerorgel


Behältnis für geweihtes Wasser (katholisch)


Zweiter Eingang


Gestühl


Erste Reihe- Konfirmandeneintrag


Beschriftungen im Langhaus


Beschriftungen im Langhaus


Malerei im Chorbogen


Decke der Kirche


Rechte Seite Eingang zur Sakristei


Schriftzug in der Sakristei


Engelsfigur in der Sakristei


Wappen und gotische Fenster


Pfarrhaus