Kirche Wendhofen (Kirch Poppentin) 
Gemeinde Göhren-Lebbin

 


Außenansicht
Turmseite

Bereits im 13. Jahrhundert wurde in Poppentin eine Feldsteinkirche
errichtet. Das Äußere Bild der heutigen Kirche entstand in den Jahren
1820-22.
Die gesamte Inneneinrichtung der Kirche in Poppentin wurde 1883
umgestaltet und auch das hölzerne Tonnengewölbe eingezogen.

Rechteckiger Feldsteinbau 13.Jh.
mit eingezogenen recheckigen Turm
Interessant sind die Fenster auf jeder Langhausseite,
die beiden Fenster im Chorbereich sind kleiner, fünfgeteilt gemauert mit Zwischenstegen und haben eine blumige Glasmalerei.

Um 1822 teilweise erneuert Wände und Turm.

Über der Innentür steht folgender Text:
" Kommet her zur Mir Alle, die Ihr mühselig und beladen seid; 
ich will Euch erquicken. Matth. V 28"

Einfache Ausstattung neugotisch 1883, schlichte Bankreihen, 
schlichte Logen links und rechts neben Altar.
Kanzel einfach ohne Schalldeckel.

Das Altarbild der Kirche in Poppentin von 1883 ist eine Kopie der
Kreuzigungsdarstellung des Malers Carl Gottfried Pfannschmidt (geb.
1819, gest. 1887), dessen Original in der Paulskirche in Schwerin zu
sehen ist.
Altar mit Altarschranke neugotisch.
Einzig Mutter Maria . Mutter von Apostel Jacobus, im roten Rock sitzt leicht vorgebeugt unterhalb des Gekreuzigten barfuss auf dem Boden. Es sind ihre Schmerzen anzusehen.
In der Ferne tuscheln zwei Frauen. Markant ist das sich öffnen der markanten lichtdurchfluteten Wolken nach links und rechts fast wie eine liegende Mondsichel.


Über dem Altar haben wir einen Bogen mit der Inschrift:
"Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden und den Menschen ein wohlgefallen"

Links befinden sich 2 Gedenktafeln und rechts befindet sich eine Gedenktafel für die Opfer der Kriege ab 1870.

Dach neu eingedeckt 
Renovierungsarbeiten 2000-2002

Orgel Lütkemüller 1870 bespielbar.

Der Ortsteil Kirch Poppentin von Wendhofen hatte seinen Namen 
von den Popen also Mönche.

Die Decke ist eine hölzerne Tonnendecke, die in vier Segmente eingeteilt ist. Die Decke ist dunkelbraun. An den Übergängen sehen wir eine einfache Weinrebenbemalung links und rechts. Hinter der Lütkemüller-Orgel sehen wir einen gemalten Ziegelbogen.
Die Decke hat vier Zuganker. Die Decke wir auf jeder Seite in etwa 1,50 m Entfernung von der Wand von 6 hölzernen Säulen getragen. Eine Säule besteht aus vier angedeuteten Säulen (vier Evangelien). 
Zehn  Säulen werden durch einen sechseckigen Fuß aus Formstein getragen. Die beiden Säulen an der Empore sind als tragendes Element in die Empore eingefügt.

Im Turm hängen wohl zwei Glocken.

Über der Empore befindet sich ein kleiner Raum, der wohl als Winterkirche genutzt werden kann.

Die Figur des segnenden Christus wurde 1890 durch Walther von
Thiele-Winckler anlässlich des Todes seines damals erst zweijährigen
Sohnes Hubert aufgestellt.
Sowohl Vater als auch Sohn liegen zu Füßen der Statue begraben.
Der segnende Christus ist eine Nachbildung des Originales, das der
Bildhauer Bertel Thorvaldsen  (geb. 1770, gest. 1844) im Jahre 1827 für
die Liebfrauenkirche in Kopenhagen in Form einer Marmorskulptur
geschaffen hat.


Detail seitlich
Turm


Seitenansicht Langhaus


Fenster Langhaus


Fenster Chorbereich


Seitenansicht Turm


Eingangsportal


Fenster am Turm


Fensterreihe

Giebel


Detail Chorgiebel außen


Spruch über der inneren Eingangstür

Innenansicht


Innenansicht Chorraum



Altar mit Schranke



Altarbild Kreuzigung


Kanzel und Taufe


Taufständer


Patronatsloge links


Patronatsloge rechts


Chorfenster

Kerzenleuchter


Empore


Lütkemüller-Orgel Prospekt

Lütkemüller-Orgel Spieltisch


Lütkemüllerorgel Innen


Blick von der Empore zum Altar

Holztonnendecke mit Zuganker


Tonnenbogen Teilung


Zugverankerung

Gemalter Abschlussbogen über der Orgel


Schlichtes Gestühl 19.Jh.


Bemalung der Seitenwände

Tragende Säule der Holzdecke


Fuß der Säulen


Zwei der drei Gedenktafeln

Kirchenraum über der Empore


Zum Segnenden Jesus Christus

 


Segnenden Jesus Christus

Segnenden Jesus Christus


Segnenden Jesus Christus


Grab Sohn Thiele-Winckler

Grabstein