Kirche Alt Schwerin

 


Außenansicht
Vorderseite


Der Ort Alt Schwerin wurde um 1320 erstmalig erwähnt.
Damaliger Besitzer Familie von Hahn Basedow.
Erste Kirche etwa zur  gleichen Zeit.

Kirche im 30jährigen Krieg zerstört.
Aufgebaut von neuen Besitzer des Gutes der Familie von Wangelin.

Kirchturm wurde 1987 mit Hilfe von bayrischen Kirchgemeinde neu mit Schiefer gedeckt, Dacheindeckung durch sächsische Firma.

Früherer Kanzelaltar und  Logen wurden 1956 entfernt, Grund war starker Schwammbefall. (siehe Foto),
Heute haben wir einen aus Ziegel gemauerten Altartisch.
Darauf steht ein neues Kreuz mit dem Korpus von Jesus Christus.

Kanzelpult mit den vier Wappen der Evangelisten, wobei zwei vorne
und je ein Wappen an der Seite. Stier, Löwe, Adler und Engel mit Flügel. Die Kanzel, eher die Form eines Pultes hat, steht zu ebener Erde  nahe den Besuchern.

4 Kirchgräber für Familie von Wangelin, 2 davon noch in Sakristei.

1945 Beschädigung der Kirche durch sowjetische Truppen bei der Suche nach Gold , nichts gefunden, da Familie von Wangelin verarmt,  Zerstörung der Lütkemüllerorgel

Seit 1970 elektrische Heizung  in der Winterkirche

1995 Orgel aus der Kirche Boitin (Frieseorgel 1861), 
Restaurierung durch Mecklenburger Orgelbau Plau
früher Lütkemüllerorgel 1871.

Taufständer mittelalterlich,1699 übermalt,
in der Franzosenzeit beschädigt, lag 150 Jahre vergessen auf dem Boden, 1997 von der Firma Schulz und Sohn restauriert
und Fuß ergänzt.

Drei Grabplatten teilweise mit Wappen.
Nr. 1: Herr Joachimus Christopherus F...  von Wendhausen
           1757 ....

Nr. 2: zwei Wappen

Nr.3 rechte Seite : Die Weisheit ist die Krone des Lebens.
         Bewein mich nicht, ihr Lieben,
         ich sterbe Gott, nicht Euch,
         ich bin in Gottes Reich,
        gedenkt an Euren Vater
        und folgt  ihm nach,
        Ihr habt Gott zum Berater,
        was seufzt Ihr ach und ach.
        Allhier ruhet der selige
        Ulrich Wendig Schmidt.
        Seines Alters 63 Jahre,
        gestorben anno 1747

Links hängen drei bräunliche Holztafeln mit Wappen und Text, rechts hängt noch eine weitere dazugehörige Tafel. Diese vier Tafeln waren an der Patronatsloge befestigt, Weitere Tafeln konnten  im Jahre 1956 wegen zu starken Schwammbefall nicht mehr gerettet werden.

Hinter dem Altar führt eine Treppe zum östlichen Anbau mit Toilette und Aufenthaltsraum.
 
Die Kirche hat unter der Empore eine beheizbare Winterkirche.

Im Turmbereich hängen mehrere alte Fotos von der Innenansicht der Kirche mit dem Inventar das 1956 entfernt wurde. Ein Bild zeigt den Kanzelaltar mit vier Säulen und der Altarschranke. 

Ein restaurierter hölzerner bräunlicher Taufständer befindet sich im Turm. Die Kirche hat heute noch eine Glocke. Eine zweite Glocke musste im II, Weltkrieg für Kriegszwecke abgegeben werden.

           

 


Außenansicht
 Rückseite


Neuer Anbau im Osten


Fenster Langhaus


Innenansicht


Altar


Altartisch


Taufe und Altar


Taufe


Kanzel


Detail am Pult
Symbole von den 
Evangelisten Lucas und Johannes


Detail am Pult
Symbole von den 
Evangelisten Mattheus und Marcus


Grabplatte rechts


Grabplatten neben des Sakristei


Tafelwand


Wappentafel rechts


Wappentafel links


Orgel


Reste einer alten Grabplatte


Zwei Särge in der Sakristei
der Familie von Wangelin


Alter Taufständer im Turm


Blick von der Orgelempore


Bild
Altar vor 1956


Winterkirche