Herzlich Willkommen
zu unseren
KleinenKirchenKucker-Touren

von März bis Oktober

jeden zweiten Samstag im Monat

Steinzeitreisen zu den Kirchen rund um Röbel

Die Kirchenführung wurde von Heidrun Liebig organisiert und geleitet.
Besonderen Dank gilt Pastor Axel Brünning aus Röbel und Küster Scherfig aus Minzow.


Kirche Minzow

Frau Liebig lud vor der Kirche ihre Gäste der KleinenKirchenKucker - Tour ein. 
Vor dem Altar verband Frau Liebig die zu besuchenden Kirchen zu einem gemeinsamen geschichtliche Ensamble der Region um Röbel. Sie erzählte zuerst die Geschichte dieser Minzower Kirche aus dem Jahre 1863. Besonders die Bauern setzten sich z.B. durch Gespanndienste für die Errichtung dieser neugotischen Backsteinkirche ein.  Sie stellte Ähnlichkeiten zu dem Altar der Nicolaikirche in Röbel  fest. Der Altar in Minzow trägt genauso ein Kreuz mit dem Korpus von Jesus Christus wie in Röbel. Wir erfuhren von Küster Scherfig das die Schwarz-Orgel 2011 vom Mecklenburgischen Orgelbau Plau restauriert wurde. Wir erfuhren vom Küster Scherfig das die gesamte Gemeinde bei der Neueindeckung des beschädigten Daches des Langhauses den alten Schutt in Eimern abtrug. Dieser Schutt ist noch heute grund für die feuchten Stellen in dem Kreuzrippengewölbe und den vielen feuchten stellen an den Wänden. Die Kirche muss erst vor der Restaurierung austrocknen. Frau Liebig wies darauf hin das die Minzower bis zum Bau dieser Kirche nach Dambeck zur Kirche gingen.
 

Kirchruine Dambeck
Die Kirche wurde im 30jährigen Krieg stark beschädigt. Sie ist die ursprüngliche Minzower Kirche. Der kleine Teil hatte bis 1862 ein Zeltdach aus Ziegel und wurde bis zum Bau der heutigen Kirche in Minzow von den Minzower genutzt. Die Glocke hängt heute im Turm in der Kirche in Minzow. Nach 1863 verfiel auch dieser kleine Teil wie bereits das Langhaus der Kirche. Um den Gottesdienst durchführen zu können, so erzählte Frau Liebig, wurde eine Trennwand in das Langhaus nach dem 30jährigen Krieg eingefügt. Anschließend besichtigten wir auch diesen alten verfallenen Teil der Kirche. Abschließend besuchten wir die drei alte Gräber der Familie von Langermann, die auch das Patronat für die nächste zu besuchende Kirche in Bollewick - Nathebow hatten.
Kirche Bollewick
Zuerst erklärte Frau Liebig nochmals die Verbindung zwischen der Kirche Dambeck und der Kirche Bollewick: Die Familie von Langermann war Patron für beide Kirchen. Die Kirche stürzte im 30jährigen Krieg im zweiten und dritten Joch ein. Eine Erinnerungstafel im Kirchturm erinnert an die Restaurierung der Kirche um 1688. 
Zuerst zeigte Grau Liebig ihren Gästen den Altar aus dem 15. Jahrhundert. Sie zeigte und öffnete die tafeln auf der Rückseite des Altares. Wunderschöne Porträt von Heiligen sind zu sehen. Leider ist der Zustand bedenkenswert. Ein Blick zu einem Rest eines noch älteren Altares aus dem 13-Jahrhundert hängt unter der Hochloge. Auf der anderen Seite neben der Kanzel schauten wir in die mit einer Tür verschlossenen Nische. Sie diente bis zur Reformation als Aufbewahrungsort für Brot und Wein für den katholischen Gottesdienst.
Dann besuchten wir den Turm. Am Eingang zum Turm hängt ein Bild . Es zeigt die Geschichte im Gethsemane - Garten. Ein Engel reicht Jesus den Kelch. Im Turm las Frau Liebig die Geschichte der Renovierung der Kirche aus dem Jahre 1688 auf einer Gedenktafel vor.

Nicolaikirche Röbel
Die letzte Kirche im Jahr 2011 ist die Nicolaikirche in Röbel. Zuerst schauten wir in den Chorraum. Die Ähnlichkeit des Altares mit dem Altar in Minzow ist markant. Nur der Altar in Minzow ist wesentlich dunkler. Beides sind neugotische Altare, die Jesus Christus am Kreuz in gleicher Haltung zeigen.. Begeistert waren Frau Liebigs Gäste zu den bankreichen aus dem Dominikaner - Kloster. Das Kloster stand in der Neustadt von Röbel, dem damaligen brandenburgischen Stadtteil. Frau Liebig verwies dann auf die Restaurierung der Kirche nach 2000. Sie zeigte uns einen Kopf eines Clown. 
Dies ist der einzige Teil der die alte Bemalung der Kirche vor der Reformation zeigt.
Dann besuchten wir den Gesenkraum für die Opfer der beiden Weltkriege und des Krieges im Jahre 1871.
Frau Liebig zeigte die Tafel der Pastoren der Kirche. Wir erfuhren das Röbel - Neustadt bis 1909 zwei Pfarren hatte. neu war , das die einige Bänke mit Namen beschriftet sind. Das war vielen neu. Frau Liebig zeigte abschließend die gedenkplatte. Abschließend fanden wir die Figuren auf zwei Postkarten, die von der Gemeinde verkauft werden.