Mausoleum der Familie Buttel auf dem Friedhof in Neustrelitz

Friedrich Wilhelm Buttel war im 19.Jh. Landesbaumeister des Landes Mecklenburg-Strelitz.

Zu seinen Bauten gehörten die Dorfkirche in Zierke,
die Schloßkirche Neustrelitz rund um den Friedrich-Wilhelm-Buttelplatz,
die Friedhofskapelle des städtischen Friedhofs Neustrelitz

aber auch die Kirche in Alt Garz bei Lärz.
Das wohl restaurierte Mausoleum  steht etwa 60 m nördlich hinter der Friedhofskapelle
links neben dem Hauptweg .
Eine kleine Tafel erinnert an Friedrich Wilhelm Buttel,
dem Landesbaumeister des Landes Mecklenburg-Strelitz und seine Famlie .

Laut Gedenktafel war Buttel mit einer geborene Emilie Dunkelberg verheiratet und hatte drei Kinder.
Der Vater von der geborenen Emilie Dunkelberg könnte anfang des 19.Jh.
der
Kammer-Ingenieuer und Baumeister  F.W. Dunkelberg im Land Mecklenburg-Strelitz gewesen sein.
Zu seinen Bauvorhaben gehörten die Rundkirchen in Hohenzieritz (erbaut 1806),
Dolgen (um 1806) und  Gramelow/Stadt Burg Stargard (um 1806) .

Das Mausoleum wurde mit hellen Ziegeln errichtet.
Auf der Ostseite sehen wir eine hölzerne Doppeltür im schwarz, die oben eine kleineSpitze hat.
Links und rechts der Tür haben wir ein Hohlkreuz.
Weitere dieser sechs Belüftungskreuze schmücken die anderen Seiten.
Über der Tür sehen wir auf einem kleine achteckiger Körper ein Metallkreuz.
Unter dem Dach umläuft eine Zierborte mit quadratischen Feldern das Gebäude.
Im quadratischen Feld sehen wir wohl ein blumenartiges Gebilde mit vier Halbkugeln.
Unter der Borte sehen wir über der Tür einen kleinen Engelskopf mit Flügeln.
Das recht flache Giebeldach ist mit scharzen Schieferschindeln gedeckt.
    


Hauptweg mit Buttel-Mausoleum


Mausoleum 


Mausoleum


Mausoleum

Gedenktafel 

Unter dem Dach

Engelskopf mit Flügel

Gusseisenes Kreuz