Die Johanniter-Komturei von Klein Nemerow am Tollensesee


An der Komturei - Klosterscheune


An der Komturei  - Klosterscheune


An der Komturei   - Klosterscheune


  Blick in die Komturei  - Klosterscheune


  Blick in die Komturei  - Klosterscheune


  Blick in die Komturei  - Klosterscheune


    Blick in die Komturei  - Klosterscheune


Wildwuchs an der Uferseite


Mauer an der Uferseite


An der Uferseite


An der Uferseite

 

Alte Pflasterstraße

Der Johanniterorden war  um 1226 in der Region Mirow aktiv. Dort ,im heutigen Mirow errichtete der Orden eine Komturei und die Verwaltung des Ordens. Die heutige Kirche in Mirow geht auf denJohanniterorden zurück. Im Jahre
1298  ( 15.05.1298 beurkundet) schenkte Markgraf Albrecht II von Brandenburg die Dörfer Klein und Groß Nemerow an den Johanniterorden . Der Komtur Ulrich Schwabe nahm großen Einfluß auf die Gründung der Klein Nemerower Komturei.
Die Komturei versorgte die Reisenden in der Region und diente gleichzeitig zur Verbreitung des katholischen Glaubens.
Die katholische Komturei existierte nach dem Jahr 1549, das als Jahr des Übertritt zum evangelischen Glauben (Reformation) gilt, noch bis 1648. Im 30jährigen Krieg wurde die Kirche der Komturei vollständig zerstört. Viele Orte daunter Klein und Groß Nemerow erlitten große Schäden und hatten viele Opfer im 30jährigen Krieg zu beklagen.  Heute finden wir nur noch die Mauern der großen Feldscheune. Die Feldscheune wurde im 14.Jh. erbaut. Die bReste dert Klosterkirche wurden im 18.Jh. vollständig abgerissen.  Im Jahre 1648 fielen die Besitzungen des Johanniterordens an das Fürstentum Mecklenburg-Güstrow. Im Jahre 1701 ging  durch den Vergleich von Hamburg der Besitz an das neu gegründete Herzogtum Mecklenburg-Strelitz über.
In Richtung Badestelle finden wir den Rest einer alten Pflasterstraße.