Das Gutshaus Rumpshagen mit der Glasputzfassade

     


Vorderansicht 2005


Vorderansicht Wappen von Gundlach 2005


Vorderseite Mittelteil restauriert



Mittelteil restauriert

Vorderseite vollständig restauriert 2010

Eingang Mittelteil

Östlicher Eingang

Restaurierte Wappen von Gundlach

Ursprünglicher Putz um 1770

Restaurierte Fassade

Detail Grünglasfassade

Westliche Seite

Westlicher Parkeingang

Giebel Westseite Voss"sche Wappen

Runder Tisch

Figur unter dem Balken

Deckenlampe mit Stuckarbeit

Kachelofen in der Nische
Das Gutshaus wurde von 1730 und 1732 im Barockstil erbaut.  Friedrich Ernst von Voß war Bauherr.
Das Wappen befand sich auf der westlichen Parkseite und wird sicherlich nach 2012
nach der Restaurierung sich dort wieder befinden. Das Dach wurde vollständig erneuert.

Die  östliche Glasputzfassade wurde durch den neuen Besitzer die Familie Gundlach mit dem Glasputz nach 1770 versehen. Das Glas stammte aus der eigenen Glashütte, die das Mecklenburgische grüne Waldglas produzierte.  Das Geschäft lief über 20 Jahre sehr gut. 
Später konnte die Glashütte dem Konkurrenzdruck nicht mehr standhalten.
Das restaurierte östliche Wappen zeigt:
Zwei blaugekleidete männliche übereinander stehende Figuren mit Zipfelmütze, 
dies war die Berufsbekleidung der Glasmacher,  
verweisen auf die zwei Standfüße der Landwirtschaft und der Glashütte der 
 inzwischen geadelten Familie von Gundlach. 
Die Familie Gundlach war ursprünglich von Beruf Glashersteller und kam aus Hessen. 
In jeder Hand halten die Figuren je drei Gundermann-Blätter, ein früher verbreitetes Gewürzkraut.

Das Gutshaus ist ein zweigeschossig. Das Backsteinhaus wurde mit Resten des qualitativ minderwertigen Glases aus den Glashütten der Familie Gundlach verputzt. 
Die Reste des Grünglas wurden zerkleinert und in die Putzmischung gegeben.
Eine Baufirma aus Gielow übernahm die Restaurierung der in Deutschland einmaligen Glasputzfassade. Um diese Aufgabe auszuführen, ersann diese Baufirma ein besonderes Verfahren.
Über dem Eingang auf der Ostseite sehen wir noch den ursprünglichen Putz.


Hinter dem Gutshaus haben wir einen Gutspark aus dem 18.Jahrhundert.

Im großen Eingangsbereich des Gutshauses auf der Ostseite sehen wir sehr interessante barocke Stuckarbeiten. An dem großen Querbalken sehen wir einen Kranich , der aufliegen möchte.
Mittig steht ein sehr gr0er alter Tisch für mindestens 12 Personen.

Der Besitzer des Hauses möchte in den nächsten Jahren die West- und Nordseite erneuern.