Der Gutshauskomplex in Remplin - Schloß Remplin


Blick zum Ort


Torhaus


Torhaus


Torhaus


Torhaus


Blick zur Kirche


Kirche


Verwalterhaus und Anbauten Rückseite


Verwalterhaus Vorderseite


Taubenturm


Kunstkapelle


Kunstkapelle


Gutshaus Nordflügel


Gutshaus Nordflügel


Gutshaus Nordflügel


Sternwarte


Sternwarte


Am Schwanenteich


Im Park


Im Park


Im Park - Lindenallee


Im Park


Parkbrücke


Im Park


Im Park


Im Park


Im Park


Im Park


Im Park


Der Ort Remplin wurde erstmals schriftlich im Jahre 1283 als Rampelyn erwähnt.
Von 1405 bis 1816 gehörte Remplin der Familie von Hahn aus Basedow.
 Besonders Friedrich II  von Hahn war für die Entwicklung des Ortes von Bedeutung.
Friedrich II förderte den Bau eines Observatorium mit Sternwarte. 
Die Ursprünge des Parks stammen aus der zweiten Hälfte des 18.Jh. unter Friedrich II von Hahn. Holländische Gärtner legten die barocke Parkanlage mit den Allen, dem Kanal und Wegen und dem Schwanenteich an.
Die heutigen Lindenalleen stammen aus dieser Zeit. Der Park lädt auch heute zum Verweilen und Spaziergang ein.



Von 1771 bis 1787 stellte eine Glashütte in Remplin hochwertiges Glas her.
Sein Sohn Carl-Friedrich von Hahn erbte das Gut und förderte ab 1805 die Theaterkunst und baute die Glashütte zu einem Theater mit 700 Plätze um. Diese kostspieligen Unternehmungen führten im Jahre 1808 zur Zwangsversteigerung.
Im Jahre 1816 erfolgte der Zwangsverkauf.
Danach besaßen die Familie von Schaumburg-Lippe und die Familie von Maltzahn das Gut Remplin.

Im Jahre 1851 erwarb Herzog Georg von Mecklenburg-Strelitz
mit seiner Frau Katharina Michailowa  von Russland  aus dem Zarenhaus Romanow das Gut
Danach erfolgten umfangreiche Umbauarbeiten des Gutes. Ab 1860 erfolgte durch Peter Joseph Lenné  die Neugestaltung zu einem englischen, etwa 35 ha großen Park. Leneé gestaltete auch den Park in Basedow
 Im Jahre 1859 wurde das Observatorium, das um 1800 errichtet wurde, außer der Sternwarte, abgerissen. 
Die Sternwarte, erbaut 1801,  wird heute von einem Verein (Verein seit 1980)  wieder restauriert.
Herzog Georg von Mecklenburg-Strelitz ließ ab 1865 das Gutshaus der Familie von Hahn 
zu einem Schloss im Stil der französischen Renaissance umbauen.
 Die Pläne stammen vom Berliner Architekt Friedrich Hitzig.

Ab 1894 besaß der Sohn Carl-Michael das Gut. Teile des Gutes mussten u.a. während der Wirtschaftskrise 1929 verkauft werden. Im Jahre 1934 erbte Georg Herzog zu Mecklenburg das Restgut. Die Familie war negativ zu den herrschenden Nazis eingestellt. Im Jahre 1940 brannte das Schloss ab. Der Nordflügel konnte gerettet werden.
 Die Brandursache konnte nie geklärt werden. Brandstiftung wird aber vermutet, wurde aber nie bewiesen .
 Herzog Georg zu Mecklenburg und sein Sohn wurden verhaftet und in ein Konzentrationslager eingesperrt. 
1945 erfolgte die Enteignung.  Die Zukunft des Schlosses, des Torturms, des Verwalterhaus und des Taubenhaus sind unsicher.

Der Torturm stammt aus dem Jahre 1700 , so steht es auf einer Erklärungstafel und war der Haupteingang zum Gut. 
 Andere beziehen sich auf Claus-Ludwig Hahn, der den Turm um 1750 erbauen ließ. Vielleicht stimmt beides und Claus Ludwig Hahn erhöhte 1750 den Turm  und so sehen wir ihn noch heute. Zwei Fachwerk-Wohnhäuser am Turm gehörten zum Bereich des Einganges. Diese Häuser wurden später abgerissen, so erklärt sich das der Turm heute frei steht. Der Turm hat einschließlich seines  verbretterten Eichengebälk eine Höhe von 37 m.   Nach der Wende erfolgte um 1995 die Ausbesserungen an der Eichenkonstruktion sowie der hölzernen Verbretterung. 
Der Weg von Alt Panstorf wurde wieder mit Linden bepflanzt.

Weiter nördlich steht das Verwalterhaus, das ein Fachwerkhaus ist mit seinen Anbauten.
Direkt an der Straße steht das zerfallende Taubenhaus mit Mansardendach. 
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite zerfällt die Mühle. 

Frei auf dem Platz steht die ehemalige Dorfkapelle.
 Sie wurde vor 1700 als rechteckiges barocke Fachwerkhaus mit 
abgesetztem Mansardendach und Laterne errichtet. Die Kapelle wird mit Bau der Kirche
 nicht mehr für kirchliche Zwecke genutzt. Zeitweise wurde sie als Turnhalle genutzt. 
Die Kapelle hat der Kunsthändler Peter Balsam gekauft, restauriert und nutzt sie für interessante Ausstellungen.
Gleichzeitig hilft ein Förderverein bei der Erhaltung der Kapelle. 

Die neugotische Kirche wurde um 1876 erbaut. 
Die Glocke und die Taufe stammen aus der Kirche Alt Panstorf.

 

Schloss-   Besitz durch herzogliche Familie von Mecklenburg-Güstrow, Mecklenburg-Schwerin oder Mecklenburg-Strelitz
Gutshaus- Besitz  durch Gutsherren z.B. von Maltzan, von Hahn usw.