Das Gutanlage Leppin / Gemeinde Lindetal
   

Leppin wurde erstmals im Zusammenhang mit dem Kloster Wanzka genannt. 
Teile des Ortes gehörten zum Kloster.
Später bis zum Ende des 17. Jh. besaß die Familie von Genzkow das Gut Leppin.
Durch Heirat von Katherine Christine von Genzkow mit Hans Felix von Oertzen
 gelangte das Gut zur Familie von Oertzen.
Im Jahr 1755 kam es zu einem Großbrand das alle Gebäude des Ortes
einschließlich Kirche und Herrenhaus zerstörte.
Danach wurde das Herrenhaus in Hufeisenform wieder aufgebaut.
Die  nahe Kirche wurde ebenfalls wieder errichtet ohne Turmaufsatz.
Um 1850 erfolgte unter Leitung von Hofbaumeister Friedrich Wilhelm 
Um- und Erweiterungsbau des Herrenhauses.
Die Gutsanlage erhielt das heutige Aussehen mit den Türmchen im Tudorstil.
Der Seitenflügel wurde dabei angefügt.
Im Jahre 1927 zur Zeit der Weltwirschaftskriese mußte die Familie von Oertzen
das Gut an den Rittmeister von Kolbe verkaufen , der 1945 enteignet wurde.
In den 90ger Jahren wurde die Anlage  vom Rittergut Leppin GmbH & Co KG gekauft.
Das Gut wurde vollständig sehr schön restauriert 
und wird für den Landwirtschaftbetrieb sowie für Wohnzwecke genutzt.
Besonderen Dank gilt dabei der Familie Georgine und Michael Scheidt .