Der Gutshauskomplex in Jürgenstorf dem Unkel-Bräsing-Dorf

Eine Figur von Fritz Reuter nach dem Inspektor Schecker aus Jürgenstorf
Dorfplatzschild


Schautafel Inspecktor Schecker


Inspektor Schecker und Fritz Reuter
gemalt von Fritz Reuter


Gutshaus Vorderseite


Gutshaus


Gutshaus Vorderseite


Ehemalige Kavalierhaus (?)
heute Wohnhaus und Arztpraxis


Inspektorhaus (?)
 


Unkel-Bräsing-Denkmal


Langgezogenes Gebäude
Torhaus links und rechts

Torhaus rechts


Kirche


Grab Inspektor Schecker


Zweiradmuseum

Wer nach Jürgenstorf kommt wird begrüßt  im " Unkel-Bräsing-Dorf".
Wie kam der Platz vor dem renovierten Gutshaus zum Namen "Enspekter - Bräsing-Platz"?
Fritz Reuter lernte bei einer Kur den Wirtschaftsinspektor Joann Friedrich Schecker aus Jürgenstorf kennen.
Dies steht auf einer Schautafel, die eine Zeichnung von Fritz Reuter zeigt. Wir sehen  Inspektor Schecker und Fritz Reuter  gezeichnet von Reuter persönlich. Weitere Zeichnungen zeigen Inspektor Schecker.
Inspektor Schecker ist  in Fritz Reuters  plattdeutschen Roman " Ut min Stromtid"
Vorbild für  den Insektor Zacharias Bräsing.
Mitten auf dem Platz steht ein interessante Skulptur. Auf einer Hühnerstange sitzt Unkel Bräsig
und diskutiert fleißig  mit einer weißen Henne.
Die Skulptur stammt vom Bildhauer Günter Kaden.

Inspektor Schecker liegt auf dem Friedhof in Jürgenstorf an der Mauer zur Bundesstraße.
Der Verein pflegt das Grab von Inspektor Schecker.

Der Ort Jürgenstorf wurde wahrscheinlich im 13.Jh. während der deutschen Ostkolonialisierung gegründet. Genaues ist nicht urkundlich belegt. Jügenstorf wurde im 30jährigen Krieg stark zerstört. Nur 4 Personen überlebten den 30jährigen Krieg.
Dieses Gutshaus wurde um 1910  als Nachfolge für das alte Gutshaus errichtet.
Um 1896 besaß Anton von Blücher das Gut Jürgenstorf. Ab 1945 diente das Gutshaus zu Wohnzwecken.
Das Gutshaus wurde nach 1990 restauriert. Rechts neben dem Gutshaus befindet sich das Zweiradmuseum von Jürgenstorf. Gegenüber sehen wir ein ein Haus mit zwei Mansardenreihen. Wer weiß genaueres zu diesem Gebäude ?
 Dieses heutige Wohn- und Arzthaus könnte früher eine Scheune oder ein Kavalierhaus gewesen sein.  
Auf der linken Seite sehen wir ein einstöckiges Haus mit vier Mansarden. Dies könnte früher ein Inspektorhaus gewesen sein.
An der Straße sehen wir links und rechts  je ein Haus.
Diese  beiden restaurierten Torhäuser stehen am Eingang zum Gut an der Hauptstraße.
Die beiden fast quadratischen Häuser sind im Privatbesitz und werden als Wohnungen genutzt.
Vieles vom Gut wurde in den Jahren der DDR durch das Volkseigene Gut Jürgenstorf verändert.